AT93322B - Verfahren zur Chlorierung von Methan und seinen Homologen, sowie von Chlorsubstitutionsprodukten dieser Kohlenwasserstoffe. - Google Patents

Verfahren zur Chlorierung von Methan und seinen Homologen, sowie von Chlorsubstitutionsprodukten dieser Kohlenwasserstoffe.

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AT93322B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Chlorierung von   : Methan und   seinen   Homologen,   sowie von Chlor-   substitutionsprodnkten   dieser Kohlenwasserstoffe. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Salzsäure. Aus diesem Gemisch könnte die Salzsäure wohl leicht entfernt werden, aber es   hinterbliebe   ein schwer trennbares Gemisch von Methan und Chlormethan. Es wird nun in der Weise weiterverfahren, dass das gesamte Reaktionsgemisch, das z. B. eine Temperatur von   350  haben   mag, auf z. B.   1500   abgekühlt wird, bei welcher Temperatur mit Chlor keine Explosion mehr eintreten kann, und mit einer neuen Chlormenge in solchem Verhältnis gemischt wird, dass im Chlorierungsofen im wesentlichen nur eine neue Menge von Chlormethan gebildet wird.

   Dieses jetzt an Chlormethan und Salzsäure bereits wesentlich reichere Gemisch wird wieder abgekühlt, wieder mit Chlor gemischt usw. In dieser Weise wird solange fortgefahren, bis man schliesslich ein Gemisch hat, das aus Salzsäure, etwas Dichlormehtan, etwas Methan und viel Chlormethan besteht. Durch Abkühlen und Behandeln mit Wasser wird dieses Gemisch in eine flüssige und eine gasförmige Phase getrennt. Die flüssige Phase enthält die Salzsäure und das Dichlormethan, die gasförmige Phase besteht in der Hauptsache aus Chlormethan, gemischt mit so wenig Methan, dass die unmittelbare Weiterverarbeitung des Chlormethans möglich ist. 



   Beispiel 2 : Chlorieren von Dichlormethan. In 6 Reaktionsgefässen, die je aus. einem Glasrohr von 38 mm lichter Weite mit einer erhitzten Länge von 90 cm bestehen, werden 480   cm3   Dichlormethandampf pro Minute eingeleitet. Jedem Reaktionsgefäss werden 60 cm3 Chlorgas pro Minute zugeführt. Die Rohrtemperatur beträgt ungefähr   400 .   Nachdem der Gasstrom das Reaktionsgefäss verlassen hat, wird jeweils auf etwa   1000 abgekühlt   und erst dann wieder Chlor eingeleitet. 



   Nach dem Austritt aus dem letzten Gefäss wird das Abgas vollständig gekühlt, worauf man die Salzsäure löst und die Chloride des Methans kondensiert. Die entstandenen beiden   Flüssigkeitsschichten   können leicht voneinander getrennt werden. Erhalten werden : 24 Gew.    o CHCL, 36 Gew. % CHCl3,     40-Gew. O/, CCI,.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Chlorierung von Methan und seinen Homologen, sowie von Chlorsubstitutionsprodukten dieser Kohlenwasserstoffe bei höherer Temperatur unter portionsweiser Zufügung des Chlors zu überschüssigem Kohlenwasserstoff, dadurch gekennzeichnet, dass das Gesamtreaktionsgemisch ohne vorgängige Abtrennung der Reaktionsprodukte vor jeder Chlorzugabe zur Verhütung des stufenweisen Zuwachses der Reaktionswärmen so weit gekühlt wird, dass ein Fortschreiten der Chlorierung über die gewünschte Chlorierungsstufe hinaus der Hauptsache nach vermieden wird.
AT93322D 1915-10-04 1915-10-09 Verfahren zur Chlorierung von Methan und seinen Homologen, sowie von Chlorsubstitutionsprodukten dieser Kohlenwasserstoffe. AT93322B (de)

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