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Abklopfvorrichtung für Schlauchfilter.
Nach dem Patente 81542 wird bei Abklopfvorrichtungen für Schlauchfilter, deien Abklopfhebel nur zeitweise in die Arbeitsstellung gerückt werden, nach Beendigung der Abklopfung der Abklopfhebel in seiner Hochlage durch eine Stütze gefangen, die ein Zurückfallen der Filter in die Schlafflage verhindert. Zu diesem Zweck wird entweder der Drehpunkt des Abklopfhebels so verschoben, dass das freie Hebelende auf eine unbewegliche Stütze zu liegen kommt und gleichzeitig das hintere Ende des Hebels dem Einfluss des Rüttelnockens entzogen wird, oder es wird die Stütze unter das Hebelende geschoben, in welchem Falle bei der in der Patentschrift 81542 dargestellten Ausführungsform auch der Rüttelnocken eine derartige Verschiebung erleiden muss, dass er ausser Eingriff mit dem Abklopfhebel kommt.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine vereinfachte Anordnung der genannten Art mit festem Drehpunkt des Abklopfhebels, beweglicher Stütze und unverschiebbarem Rüttelnocken, dessen Einwirkung auf den Abklopfhebel dadurch aufgehoben wird, dass die diesen Hebel abfangende Stütze ihn auch gleichzeitig aus dem Bereich des Rüttelnockens entfernt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel in zwei verschiedenen Stellungen dar.
Wie bei der durch das Stammpatent geschützten Einrichtung trägt auch bei diesem Ausführung-
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Ende einer um ihr vorderes Ende schwenkbaren Schubstange bildet, und diese Schubstange nach links schiebt (Fig. 2). Der Drehpunkt der Schubstange liegt auf einem Kipphebel z, mit dem gemäss der Erfindung eine schwenkbare Stütze q fest verbunden ist, die sich bei der Verschiebung der Schubstange v nach links unter einen Ansatz b1 des Abklopfhebels b legt und nicht nur ein erneutes Herabfallen dieses Hebels hindert, sondern, da sie eine schiefe Ebene bildet, ihn anhebt, so dass sein hinteres Ende sich senkt und dadurch aus dem Bereich des Rüttelnockens d gerät (Fig. 2).
Soll nach einei gewissen Zeit aufs neue eine Abklopfung herbeigeführt werden, so wird das hintere, gabelförmige Ende der Schubstange v angehoben, wodurch die untere, hakenförmige Zinke x dieser Gabel in den Bereich des umlaufenden Nockens t gerät (Fig. 2), so dass die Schubstange v zurück-und die Stütze q unter dem Anschlag b1 weggezogen wird. Dadurch hebt sich wieder das hintere Ende des Abklopfhebels b in den Bereich des Rüttelnoekens d.
Die Steuerung der schwenkbaren Schubstange v, d. h. ihr Anheben und Senken zum Zwecke des abwechselnden Einrückens des oberen und des unteren Zinkens ihrer Gabel in die Bahn des Nockens t,
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laufenden Nocken der im gegebenen Zeitpunkte gegen eine Hubfläche w der Schubstange v trifft und dadurch diese Stange anhebt.
Mit dem Kipphebel z ist in bekannter Weise durch eine Zugstange die Windklappe Z2 verbunden, durch die während der Abklopfung der Saugwind abgestellt wird.