AT92190B - Einrichtung zur Befestigung künstlicher Zähne. - Google Patents

Einrichtung zur Befestigung künstlicher Zähne.

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AT92190B
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Karl Dr Poell
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Karl Dr Poell
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  Einrichtung zur Befestigung künstlicher Zähne. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Befestigung künstlicher Zähne an der üblichen Schutzplatte mittels je einer Schraube, die in eine in die Zahnmasse eingebettete, mit Gewinde versehene Hülse 
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 der durch ein Loch der Schutzplatte tritt und mit dieser vernietet ist. um den Zahn gegen Drehung zu sichern. Ein weiteres Erfindungsmerkmal ist darin gelegen, dass der Boden der Gewindehülse und die Endflächen der in dieselbe passenden Befestigungsschraube konkav ausgebildet sind, um den   Zahnquer-     schnitt möglichst   wenig zu schwächen. 



   Auf der Zeichnung ist der   Erfindungsgegenstand beispieslweise   dargestellt,   u.   zw.   zeigt-Fig. l   einen gemäss der Erfindung befestigten Frontzahn in grösserem Massstabe im   Längsmittelschnitt,   Fig. 2 eine   Rückansicht   dazu und Fig. 3 einen gemäss der Erfindung befestigten Backenzahn im Längsschnitt. 



   In dem Porzellanzahn 1 ist an der Rückseite eine mit Innengewinde versehene   Hülse   2 aus nicht rostendem, lotfestem Material soweit eingebrannt, dass sie in der Ebene der hinteren Zahnfläehe abschliesst. 



  Die Gewindehülse 2 ist zur Erreichung eines festen Sitzes an ihrem Umfange mit einer von der Zahnmasse ausgefüllten Ringrille 3 versehen. Ferner ist die   Hülse   2 zahnseitig durch eine konkave Deckplatte 4 abgeschlossen. Durch die konkave Form der Platte 4 bleibt ein möglichst grosser Querschnitt der Porzellanschicht erhalten, was zur Erhöhung der Bruchsicherheit des Zahnes beiträgt. Zu demselben Zweck erhält auch die Hülse 2 eine geringe Höhe. Sie wird aber in ihrem   Durchmesser   möglichst gross gewählt, 
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 können. Durch die Kopfschraube 5 wird der Zahn 1 an einer Schutzplatte 6 befestigt, die zu diesem Zweck mit einem Loch 7 für den Schraubenbolzen versehen wird.

   Damit der mit der Schutzplatte 6 verschraubt Zahn gegen Drehung gesichert ist, weist die Hülse an ihrer offenen   Stirnfläche   einen radialen Arm 8 auf, der in den Zahn nach der Zahnwurzel hin versenkt ist und in einen rechtwinkelig abgebogenen Dorn 9 endigt. Dieser ragt aurch ein Loch 10 der   Sehutzplatte   6 hindurch und wird mit ihr nach der im Sinne der Schraubendrehung   zweckmässigen   Seite hin vernietet. Die Schutzplatte 6 besteht aus einem biegsamen, dem Kaudruck standhaltenden Material, ist der   Rückfläche   des Zahnes entsprechend geformt und bei Kautschukstücken kauflächenwärts   durch inen   im stumpfen Winkel abgebogenen Fortsatz 11 mit der Kautschukplatte fest verbunden.

   Zu diesem Zwecke ist der Fortsatz 11 perforiert und wird, nachdem er in dit jeweils passende Form zugeschnitten ist, in die Kautschukmasse eingestopft und dann in diesem Zustand vulkanisiert. Die Schutzplatten der einzelnen Zähne können bei   Kautschukstücken   untereinander verlötet werden. 



   Fig. 3 zeigt die Befestigungsvorrichtung an einem Backenzahn mit Diatoricform angewendet. 



  Hiebei verläuft die Schutzplatte 6 naturgemäss in einem zur Zahnlängsachse nach innen springenden Winkel und wird mit den benachbarten Schutzplatten bzw. Kronen verlötet oder bei Kautschukarbeiten mittels perforierten Fortsatzes in der oben beschriebenen Weise in der Kautschukmasse verankert. 



   Die Schraubenköfpe werden im fertigen neuen   Kautschukstück   durch Kautschuk verdeckt ; bei Schnellreparaturen liegen sie frei vor der Zunge, können diese aber wegen   ihrer flachen Oberfläche   nicht verletzen. 



   Bei Brückenarbeiten sind Schraubenköpfe von Lot umgeben. Etwa bei der Lötung hart um den 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Einrichtung zur Befestigung künstlicher Zähne an der üblichen Schutzplatte mittels je einer Schraube, die in eine in die Zahnmasse eingebettete, mit Gewinde versehenen Hülse eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindehülse (2) einen radialen Arm (8) mit einem Stift (9) besitzt, der durch ein Loch (10) der Schutzplatte (11) tritt und mit dieser vernietet ist, um den Zahn gegen Drehung- zu sichern.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (4) der Gewindehülse und die Endfläche der in dieselbe passenden Befestigungsschraube (5) konkav ausgebildet sind. um den Zahnquerschmitt mölichst wenig zu schwächen. EMI2.1
AT92190D 1920-06-22 1920-06-22 Einrichtung zur Befestigung künstlicher Zähne. AT92190B (de)

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