AT92190B - Einrichtung zur Befestigung künstlicher Zähne. - Google Patents
Einrichtung zur Befestigung künstlicher Zähne.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Befestigung künstlicher Zähne. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Befestigung künstlicher Zähne an der üblichen Schutzplatte mittels je einer Schraube, die in eine in die Zahnmasse eingebettete, mit Gewinde versehene Hülse EMI1.1 der durch ein Loch der Schutzplatte tritt und mit dieser vernietet ist. um den Zahn gegen Drehung zu sichern. Ein weiteres Erfindungsmerkmal ist darin gelegen, dass der Boden der Gewindehülse und die Endflächen der in dieselbe passenden Befestigungsschraube konkav ausgebildet sind, um den Zahnquer- schnitt möglichst wenig zu schwächen. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispieslweise dargestellt, u. zw. zeigt-Fig. l einen gemäss der Erfindung befestigten Frontzahn in grösserem Massstabe im Längsmittelschnitt, Fig. 2 eine Rückansicht dazu und Fig. 3 einen gemäss der Erfindung befestigten Backenzahn im Längsschnitt. In dem Porzellanzahn 1 ist an der Rückseite eine mit Innengewinde versehene Hülse 2 aus nicht rostendem, lotfestem Material soweit eingebrannt, dass sie in der Ebene der hinteren Zahnfläehe abschliesst. Die Gewindehülse 2 ist zur Erreichung eines festen Sitzes an ihrem Umfange mit einer von der Zahnmasse ausgefüllten Ringrille 3 versehen. Ferner ist die Hülse 2 zahnseitig durch eine konkave Deckplatte 4 abgeschlossen. Durch die konkave Form der Platte 4 bleibt ein möglichst grosser Querschnitt der Porzellanschicht erhalten, was zur Erhöhung der Bruchsicherheit des Zahnes beiträgt. Zu demselben Zweck erhält auch die Hülse 2 eine geringe Höhe. Sie wird aber in ihrem Durchmesser möglichst gross gewählt, EMI1.2 können. Durch die Kopfschraube 5 wird der Zahn 1 an einer Schutzplatte 6 befestigt, die zu diesem Zweck mit einem Loch 7 für den Schraubenbolzen versehen wird. Damit der mit der Schutzplatte 6 verschraubt Zahn gegen Drehung gesichert ist, weist die Hülse an ihrer offenen Stirnfläche einen radialen Arm 8 auf, der in den Zahn nach der Zahnwurzel hin versenkt ist und in einen rechtwinkelig abgebogenen Dorn 9 endigt. Dieser ragt aurch ein Loch 10 der Sehutzplatte 6 hindurch und wird mit ihr nach der im Sinne der Schraubendrehung zweckmässigen Seite hin vernietet. Die Schutzplatte 6 besteht aus einem biegsamen, dem Kaudruck standhaltenden Material, ist der Rückfläche des Zahnes entsprechend geformt und bei Kautschukstücken kauflächenwärts durch inen im stumpfen Winkel abgebogenen Fortsatz 11 mit der Kautschukplatte fest verbunden. Zu diesem Zwecke ist der Fortsatz 11 perforiert und wird, nachdem er in dit jeweils passende Form zugeschnitten ist, in die Kautschukmasse eingestopft und dann in diesem Zustand vulkanisiert. Die Schutzplatten der einzelnen Zähne können bei Kautschukstücken untereinander verlötet werden. Fig. 3 zeigt die Befestigungsvorrichtung an einem Backenzahn mit Diatoricform angewendet. Hiebei verläuft die Schutzplatte 6 naturgemäss in einem zur Zahnlängsachse nach innen springenden Winkel und wird mit den benachbarten Schutzplatten bzw. Kronen verlötet oder bei Kautschukarbeiten mittels perforierten Fortsatzes in der oben beschriebenen Weise in der Kautschukmasse verankert. Die Schraubenköfpe werden im fertigen neuen Kautschukstück durch Kautschuk verdeckt ; bei Schnellreparaturen liegen sie frei vor der Zunge, können diese aber wegen ihrer flachen Oberfläche nicht verletzen. Bei Brückenarbeiten sind Schraubenköpfe von Lot umgeben. Etwa bei der Lötung hart um den EMI1.3
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : l. Einrichtung zur Befestigung künstlicher Zähne an der üblichen Schutzplatte mittels je einer Schraube, die in eine in die Zahnmasse eingebettete, mit Gewinde versehenen Hülse eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindehülse (2) einen radialen Arm (8) mit einem Stift (9) besitzt, der durch ein Loch (10) der Schutzplatte (11) tritt und mit dieser vernietet ist, um den Zahn gegen Drehung- zu sichern.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (4) der Gewindehülse und die Endfläche der in dieselbe passenden Befestigungsschraube (5) konkav ausgebildet sind. um den Zahnquerschmitt mölichst wenig zu schwächen. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT92190T | 1920-06-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT92190B true AT92190B (de) | 1923-04-10 |
Family
ID=3612230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT92190D AT92190B (de) | 1920-06-22 | 1920-06-22 | Einrichtung zur Befestigung künstlicher Zähne. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT92190B (de) |
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1920
- 1920-06-22 AT AT92190D patent/AT92190B/de active
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