AT91924B - Maschine zum Ernten und Auflockern von Baumwolle. - Google Patents

Maschine zum Ernten und Auflockern von Baumwolle.

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AT91924B
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cotton
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machine
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Inventor
Louis Carroll Stukenborg
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Louis Carroll Stukenborg
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Description


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  Maschine   zum   Ernten und   Auflockern 1'on Baumwolle.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Ernten   und Auflockern   von Baumwolle. Es sind bereits Maschinen dieser Art bekannt, in welchen Bürsten in einem Kopf am Ende der Saugleitung gedreht werden, um die Wolle von den Stauden abzurufen und in die Saugleitung zu   befördern.   Im Zusatz zu diesen Bürsten ist nun nach der Erfindung eine Abstreifvorrichtung vorhanden, die ebenfalls im Innein des Kopfes angeordnet ist und die durch ihre Drehung die den Bürsten anhaftende Baumwolle abreisst, Um den Eintritt von Schmutz, Blättern und Stengeln in den Saugkopf zu verhindern, sind vor den Bürsten haarnadelförmige Schutzdrähte angebracht, die wohl das Aufdrücken der Bürste auf die Pflanzen ermöglichen, die Unreinigkeiten jedoch nicht eintreten lassen.

   Die   Abstreifvorrichtungen   arbeiten mit grösserer Geschwindigkeit als die Bürsten, so dass die Baumwolle sehr lose von den Bürsten abgerissen wird, um durch den   Unterdruck   in der Leitung zu einer Sammelstelle befördert zu werden. Diese Beförderung wird noch dadurch ermöglicht, dass der Kopf selbst in der Nähe der Bürsten sehr breit gehalten ist,
Fig. 1 der Zeichnungen zeigt eine der   Erfindung gemäss   eingerichtete Baumwollerntemaschine in der Seitenansicht. Fig. 2 ist eine Oberansicht derselben, wobei einzelne Teile entfernt sind. Fig. 3 zeigt den Kopf der Maschine in grösserem Massstabe in der Seitenansicht. Fig. 4 ist eine Oberansicht und Fig. 5 eine Vorderansicht desselben. Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch den Kopf. Fig. 7 ist eine Oberansicht desselben, wobei ein Teil des Gehäuses entfernt ist.

   Fig. 8 zeigt in gleicher Darstellung eine abgeänderte Ausführungsform. 



   Der Rahmen 10 der Maschine, der aus den mit einem Drahtnetz überspannten Gliedern 11 und   19   besteht, trägt den Betriebsmotor 14 und stützt sich auf Füsse 21 und Räder 18, die auf einer festen Achse 19 montiert sind. Die ganze Maschine kann mittels eines oder zweier Griffe 20 von Hand fortbewegt werden. 



  Der die Baumwolle aufnehmende Behälter 25 ist aus Stangen 26 und Drahtnetzen 27 aufgebaut und wird an dem Glied 28 des Rahmens durch Haken 29 gehalten. 



   Der Auslesekopf 35 ist mit dem Vorderende eines biegsamen Leitrohres   36   verbunden, das an eine
Saugvorrichtung 37 angeschlossen ist, deren Austrittsrohr   38   in den Aufnahmsbehälter mündet. Die Saugvorrichtung wird durch einen Riemen 40 od. dgl. von der Motorwelle angetrieben. Eine Anzahl von   Ausleseköpfenkannin   dieser Weise ein einziges Gebläse bedienen, um die Aufnahmsfähigkeit der Maschine zu erhöhen. 



   Der Mechanismus des Auslesekopfes umfasst zwei in der   Gehäusemündung   52 (Fig. 6) angeordnete Bürsten 45, deren parallele Achsen 46 in Lagern 47 der Wände 48 laufen und deren Büschel 50 zusammenwirken, um die Welle zwischen ihnen hindurchzuziehen. Der Hals 54 des Gehäuses steht mit dem biegsamen Rohr 36 in Verbindung. Der Oberteil des Gehäuses kann abnehmbar sein und mittels durch die Ösen 56 gesteckter Bolzen 57 in Stellung gesichert werden. 



   Hinter den zusammenwirkenden Bürsten 45 und diesen gegenüber ist eine Abnehmevorrichtung angeordnet, die die Baumwolle zwangsweise abnimmt, sie nach erfolgter Abnahme kämmt oder auflöst, wobei diese Abnehmevorrichtung mit grösserer Geschwindigkeit arbeitet als die Bürsten. Die von den Bürsten abgenommene Baumwolle wird einem geeigneten Führungsmittel, etwa einem Luftstrom übergeben, um die Baumwolle nach hinten durch das Rohr 36 in den Behälter 25 zu führen. 



   Senkrecht zu den Achsen der Bürsten ist in einem langen Lager 61 eine mit einem exzentrischen Kopf 63 versehene Spindel 60 montiert, die eine drehbare Hülse 62 trägt. Letztere trägt eine Anzahl 

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 durchkämmen und sodann wieder in den Becher   zurücktreten,   um die Baumwolle freizugeben und abzustreifen, wenn sie sich auf der andern Seite der Vorrichtung befindet. 



   Eine   Antliebswelle   69, die in einem durch das biegsame Rohr gehaltenen Lager   691   (Fig. 1)   drehbar   montiert ist, ist mit einer Welle'70 verbunden, die in einem auf dem Maschinenrahmen angebrachten Lager 71 gehalten ist. Auf dieser Welle ist eine Riemenseheibe 78 befestigt, die durch einen über sie und eine 
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 ende dieser biegsamen Welle 69 ist mit einem Wellenstumpf 76 (Fig. 6) verbunden, der in einem Lager   T7   des   Kopfgehäuses   montiert ist. Dieser Wellenstumpf bewegt den Becher 65 der   Abnehmevorriehtung   mittels der Räder   78, 79, 83 und   die in Lagern 81 gehaltene Welle 80. Letztere dreht mittels der 
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 vorrichtung. 



   Der Gehäusekopf ist hinter den Bürsten mit einer oder mehreren   Einströmöffnungen   90 versehen, durch welche in den Hals 54 des Kopfes ein Luftstrom hinter den Bürsten eingeführt wird, die die Baumwolle von der   Übertragungsvorrichtung   aufnehmen und sie nach hinten in den Bereich der hinter den   Einströmöffnungen   sich bewegenden Luft führen, wobei die Region innerhalb des Auslesekopfes hinter den   Einströmöffnungen   einem sich bewegenden Luftstrom unterworfen ist. Der Druckzustand in der Abnehmevoriiehtung in Verbindung mit der Fliehkraftwirkung ist ausreichend die Baumwolle von der Übertragungs-oderAbnehmevorrichtungwegzubefördern. 



   Um die Bürsten selbst zu verhindern, Bruchteile von Kletten, Stengel oder Blätter in den Kopf zu ziehen, sind geeignete Schutzorgane 92 vorgesehen, die von der oberen und unteren Wand des Gehäuses vorspringen. Wie in Fig. 6 ersichtlich, ist jedes dieser Schutz organe aus einem einzigen im allgemeinen U-förmig gebogenen Draht hergestellt, dessen einer Schenkel an dem Kopf befestigt ist, während der andere Schenkel einen Anschlag bildet, um das Spiel des Organs gegen die Bürsten hin zu begrenzen. 



  Diese Schutzoigane geben einwärts gegen die Bürsten hin nach u. zw. unter Einwirkung der Kraft der rasch rotierenden Bürsten, wodurch die Baumwolle von den Kapseln abgezogen und zwischen den benachbarten Enden der Schutzorgane in den Kopf eingezogen wird. Die Nachgiebigkeit der   Schutzorgane   dient auch. wenn die Baumwolle von den Kapseln gelöst ist, dazu die Schutzorgane auswärts zu schnellen, so dass die
Kletten abgeworfen oder zuriiekgesehleudelt werden. Diese   Einrichtung dient weiters dazu,   die Kletten oder die Teile derselben am Eintritt in   den Kopf zu hindein.   



   Die Bürsten sind gleich weit von einer Ebene entfernt, die mit dem Mittel des Kopfes und Halses zusammenfällt und wirken in dieser Ebene   zusammen,   um die   Baumwolle   in den Kopf zu ziehen. Die 
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 deshalb, weil die   Bürstenbüschel   die Baumwollflocken durchsetzen, während die Baumwolle zwischen den Bürsten hindurchgeht, sondern auch aus dem Grunde, weil die Bürsten, die sich mit beträchtlicher Geschwindigkeit drehen, relative Bewegung bezüglich der Baumwollfasern besitzen, während die letzteren von den Kletten abgezogen werden. Die Stifte der   Abnehmevorrichtung   bewirken ein   wei1. eres Dmch-   kämmen der Baumwolle, weil die Abnehmevorrichtung mit   grösserer Geschwindigkeit   rotiert   als die Büssten.   



  Durch das so erzielte Kämmen der Baumwolle werden die Flocken geöffnet und die Samenkörner, Samenkapsel-und Blatteilehen von der Baumwolle gelöst.   Wenn   die Baumwolle aus der Rohrleitung in den Samenbehälter austritt, gehen die Samenkapsel-, Blatteilchen und die Samenkörner, die etwas schwerer als die Baumwolle sind, direkt durch die   siebförmige   Wand des Korbes oder Behälters, während die reine Baumwolle auf den Boden des Korbes oder Behälters fällt. 



   Jener Teil der Kammer des Gehäusekopfes, der   die Abnehmevorriehtung enthält.   ist an den Seiten gegenüber derAbnehmevorriehtung erweitert, um ausreichenden freien Raum für die   Baumwolle zwischen   der Abnehmvorrichtung und der Gehäusewand zu schaffen, wodurch das Verfilzen der Baumwolle, während sie um   dieAbnehmevorriehtung   geht, verhindert und hiedurch erzielt wird, dass der aufgelockerte, flockige Zustand der Baumwolle aufrecht erhalten wird, und dieser flockige, lockere Zustand der Luft gestattet. frei zwischen den Fasern   hindurehzustreichen,   um die letzteren von   veiunreinigenden     Samenkapsel-und   Blätterteilchen zu befreien und die Baumwolle zu   trocknen.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Ernten und Auflockern von Baumwolle, die einen Kopf besitzt, der an die Fruchtkapseln der Baumwollstaude herangefiihrt wird, wobei ein drehbar angeordnetes Bürstenpaar die Baumwolle aus den Kapseln der Pflanze abzieht, dadurch gekennzeichnet, dass die abgezogene Baumwolle zu einer sich drehenden Abstreifvorriehtung befördert wird, die im Innern des Kastens angeordnet ist <Desc/Clms Page number 3> und sich aus einer Trommel und Stiften zusammensetzt, welch letztere die von den Bürsten mitgenommene Wolle abrufen, worauf die Wolle von den Stiften in bekannter Weise durch Saugkraft entfernt wird.
    2. Maschine zum Ernten und Auflockern von Baumwolle, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der mechanischen Abzupfungs-oder Lockerungsvorriehtung und der pneumatischen Fordervorrich- tung (54) eine Vorrichtung (65) eingeschaltet ist, welche die abgezupfte Baumwolle von der mechanischen Vorrichtung (45) abstreift und in die Saugleitung (54) abgibt.
    3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der mechanischen Abzupfvorrichtung (45), die aus drehenden Bürsten besteht, eine Abstreifvorrichtung (65, 95) angeordnet i, t. die sich mit grösserer Geschwindigkeit als die Bürsten dreht.
    4. Maschine nach Anspruch l und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifvorrichtung (65) aus einer Trommel und radial gerichteten, mit der Hülse (62) drehbaren Stiften (64) besteht, welche durch exzentrische Anordnung der Hülsenachse (62) gegen die Trommel (65) in Gegenüberstellung zu den Bürsten aus der Trommel herausragen, um die Wolle von den Bürsten abzureissen, und an der ent- gegengesetzten Seite sich in die Trommel hinein verschieben, um die an ihnen haftende Wolle an der Aussenwand der Trommel abzustreifen.
    5. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Abstreifvorrichtung im Gehäuse (54) Luftlöcher (90) angeordnet sind. durch welche Luft hinter der Abstreifvonichtung eintritt, EMI3.1 während infolge der Anordnung der Locher in den von den Mechanismen (65, 45) eingenommenen Teilen des Gehäuses der Druck der Aussenluft herrscht.
    6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse in der Nähe der Abstreifvorrichtung wesentlich breiter gehalten ist, um die schnelle Überführung der von der Abznpfvorrichtung abgenommenen Baumwolle aus dem Bereich der nicht strömenden Luft in den Bereich der strömenden Luft zu erleichtern.
    7. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass nachgiebig angeordnete Schutzdrähte od. dgl. vor den Bürsten angeordnet sind, welche der Baumwolle den Durchtritt gestatten, den Eintritt von gröberen Unreinlichkeiten, Blätter, Stengel u. dgl. jedoch unmöglich machen.
AT91924D 1917-04-21 1919-12-04 Maschine zum Ernten und Auflockern von Baumwolle. AT91924B (de)

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