AT90701B - Zwangläufige Klinkenkupplung mit Freilauf. - Google Patents

Zwangläufige Klinkenkupplung mit Freilauf.

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AT90701B
AT90701B AT90701DA AT90701B AT 90701 B AT90701 B AT 90701B AT 90701D A AT90701D A AT 90701DA AT 90701 B AT90701 B AT 90701B
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coupling
pawl
teeth
pawls
clutch
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Theodor Ing Pantoflicek
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Theodor Ing Pantoflicek
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Description


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  Zwangläunge   Klinkenkupplung   mit Freilauf. 



   Bei den bekannten Klinkenkupplungen mit Freilauf erfolgt der Eingriff der Klinken in die Sperrzähne des zweiten Kupplungsteiles unter Einwirkung der Schwerkraft, Reibung oder Fliehkraft. Derartige Klinkenkupplungen arbeiten sohin nicht zwangläufig und gewährleisten keinen verlässlichen Eingriff der Kupplungsklinken in die Sperrzähne des andern Kupplungsteiles ; auch ist ihre   Bauart kom-   pliziert. Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung dadurch beseitigt, dass die Kupplungsorgane der Klinkenkupplung Steuermittel aufweisen, die beim Freilauf der Kupplung die Klinken des einen Kupplungsteiles derart zwangläufig steuern, dass sie ständig in der vorbereitenden Stellung für ihren Eingriff in die Zähne des andern Kupplungsteiles gehalten werden. 



   In der Zeichnung sind verschiedene   Ausführungsbeispiele   der Erfindung veranschaulicht. Die 
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 Fig. 2 die Stellung der Kupplungsteile im eingerückten Zustand und Fig. 3 ihre Stellung beim Freilauf zeigt. In den Fig. 4-6 ist ein zweites Ausführungsbeispiel im Längsschnitt, und zwei Querschnitten mit veischiedenen Stellungen der Kupplungsteile gezeigt. Die Fig. 7-9 sowie Fig.   zu   zeigen ein drittes und viertes Ausführungsbeispiel einer solchen Kupplung, die Fig. 13,14 sowie   Fig. 15. 16   und Fig. 17,18 veranschaulichen drei weitere Ausführungsformen in   Längs- und Querschnitten.   



   Bei all diesen Ausführungsbeispielen stellt 1 den einen Kupplungsteil (z. B. den treibenden) und 2 den andern Kupplungsteil (z. B. den getriebenen) dar. x sind die auf dem Kupplungsteil1 1 vorgesehenen Klinken und y die mit den Klinken.   1   zusammenwirkenden Kupplungszähne des Kupplungsteiles 2. 



  Die Klinken x und die Kupplungszähne y weisen eigenartige Stenermittel z', z" auf, die beim Freilauf der Kupplung die Klinken des Kupplungsteiles   J'derart zwangläufig steuern, dass   sie ständig in der vorbereitenden Stellung für ihren Eingriff in die Zähne y des Kupplungsteiles 2 gehalten werden. Diese Steuermittel können verschieden ausgebildet sein ; sie bestehen nach der   Zeichnung aus Steuerflächen z'   bzw.   z",   die auf den Klinken und den Kupplungszähnen angeordnet sind. 



   Nach Fig. 1-3 besteht das eine Kupplungsorgan als einer zweiarmigen Klinke   t,   die in einem 
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   Der zweite Kupplungsteil 2 wird gleichfalls von einer Scheibe gebildet. die auf ihrem Rande die Kupplungszähne y aufweist. Diese besitzen dreikantige Querschnitsform und sind derart auf dem Kupplungsteil 2 angeordnet, dass sie den Kupplungsteil1 mit Spiel seitlich umgreifen. z" stellen die auf den Kupplungszähnen vorgesehenen   Steuerflächen   dar, die, wie nachstehend beschrieben, die zwangläufige
Steuerung der Klinke   a ; bewirken.   



   Angenommen, die Kupplung befinde sich in der   ans Fig. 2   ersichtlichen Stellung   (Arbeitsa'tf)   und der treibende Teil 1 drehe sich in der Pfeilrichtung p. In diesem Falle greift der Sperrkörper 10 in einen der   Kuppltngszähne y   ein und bewirkt die Mitnahme des Kupplungsteiles 2. Beim Freila tf 
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 Arbeitslauf den zwangläufigen Eingriff der Teile 10, y gewährleistet. 



   Nach Fig. 4-6 ist die Klinke   a ; radial verschiebbar   in dem Kupplungsteil 1 gelagert. Zu diesem Zweck trägt der Kupplungsteil1 einen dem Querschnitt der Klinke angepassten Schlitz 15, in dem ein Zapfen 16 eingesetzt ist. Dieser Zapfen greift in einen Langlochschlitz 17 dr Klinke x ein und bewirkt wie später beschrieben eine Begrenzung der Steuerbewegung. Die   Klinke. T besitzt   dabei zwei Sperrkörper 20, an denen   Steuerflächen   z' angeordnet sind. 



   Beim   Arbeitslast   steht einer der Sperrkörper 20 mit einem der   Kupplungszähne y   in Eingriff und gewährleistet die kraftschlüssige Kupplung der Teile 1, 2   (Fig. 5).   Beim Freilauf der Kupplung schlägt ein Zahn y an die   Steuerfläche   z'des jeweilig im Eingriff befindlichen Sperrkörpers 20 an und verschiebt die 
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 sind, dass stets wechselweise die eine Klinke durch die zwangläufig gesteuerte zweite Klinke in Eingriff mit einem der Kupplungszähne y gebracht wird.

   Die Klinken x,x' sind zweiarmig artsgebildet und in einem Schlitz   25   des Kupplungsteiles 1 gelagert. 26, 27 sind die Drehzapfen der Klinken,   28. 28'die zu   Sperrkörpern ausgebildeten Klinkenarme und 29, 29' die andern Klinkenarme. z'sind die auf den Klinken x, x' 
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 umgekehrt trägt der Arm 28' der Klinke x' einen Anschlag 30. der mit dem Ende des Armes 29 zusammenwirkt. 



   Beim Freilauf der Kupplung trifft die   Steuerfläche   z'der jeweilig in Eingriff befindlichen Klinke a-if die   Steuerfläche     z"des   folgenden Zahnes   a : 1f   und verschwenkt diese Klinke. Diese Schwenkbewegung 
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 diese bzw. ihr Sperrkörperteil in die vorbereitende Stellung für den Eingriff in die Zähne y des Kupplungsteiles 2 gebracht.

   Dieses wechselseitige Spiel wiederholt sich solange, als die Freilaufbewegung anhält, In der Arbeitsstellung schlägt der jeweilig im Bereich der rotierenden   Kupplungszähne y befindliche   Sperrkörper 28 oder   28'der Klinke x oder x'an   einen der Kupplungszähne y an, wodurch die Kupplung der Teile 1, 2 bewirkt wird. 
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 organ gleichfalls a : s zwei   Klinken,',   die in bezug aufeinander derart angeordnet sind, dass stets wechsel- weise die eine Klinke durch die zwangläufig gesteuerte zweite Klinke in Eingriff mit den Kupplungs- zähnen gebracht wird. Der Kupplungsteil 2 ist hier zu einem auf seinem Umfange mit den Kupplungs- zähnen y versehenen Sperrzahnrad ausgebildet, das im Inneren des   kapselförmig   ausgebildeten   Kupplung, s-     teiles 1 eingesetzt ist.

   Die Steuerflächen der Kupplungszähne y werden hiebei von den oberen Zahn- ! flanken der Zähne y gebildet. Die Klinken x, x''1ind zweiarmig ausgebildet. 36,-3 ?' sind die Drehzapfen   der Klinken, 38, 38' die zu Sperrkörpern a sgebildeten Arme. Die Arme 39, 39'dienen zur Begrenzung 
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 gebildeten Teiles 1 zusammen. 



   Beim Arbeitslauf greift einer der Sperrkörper 38, 38' in einen Zahn y ein und bewirkt die Kupplung der Teile 1, 2. Beim Freilauf der   Kupplung   wird die jeweilig im Eingriff stehende Klinke durch die
Wirkung der Steuerfläche z" des nächstfolgenden Zahnes y in jene Lage verschwenkt, in der sich ihr   Speukörperteil   ausser Eingriff mit den Zähnen y befindet. Diese Schwenkbewegung der einen Klinke wird zwangläufig auf die andere Klinke übertragen und diese in die Sperrstellung gebracht, so dass ständig eine der Klinken in der vorbereitenden Stellung für ihren   Eingliff   in die Kupplungszähne y des Kupplungsteiles 2 gehalten wird. 



   Bei den   Ausführungsbeispielen   nach den Fig. 7-9 bzw. 10-12 können, ohne vom Geiste der
Erfindung abzuweichen, auch drei oder mehrere solcher Klinken in dem einen Kupplungsteil vorgesehen sein. Wesentlich ist nur, dass die Klinken derart in bezug aufeinander angeordnet sind, dass von zwei benachbarten Klinken stets wechselweise die eine durch die zwangläufig gesteuerte zweite Klinke in Eingriff mit den   Kupplungszähnen   gebracht wird. 



   Nach Fig. 13 und 14 wird die Klinke.   v   von einem Zapfen 50 getragen, der senkrecht zur Achse der Kupplung angeordnet ist. Die Klinke ist bei diesem   Ausführungsbeispiel   zweiarmig ausgebildet und trägt auf beiden Enden die Steuermittel   '.   51 ist ein Lagerschlitz in dem Kopf des Kupplungsteiles 1, in dem das von den Zapfen 50 getragene   Lagerauge J2   der Klinke x schwingbar eingesetzt ist. Der Kupp- 
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 im Eingriff befindliche Kupplungsarm durch die   Steuerfläche      des nächstfolgenden   Zahnes aus dem Bereich der Kupplungszähne y gebracht, während der gegenüberliegende   Kupplungsarm   in die vorbereitende Stellung für seinen Eingriff in die Zähne y verschwenkt wird. 



   Bei dem Ausfühungsbeispiel nach den Fig. 15 und 16 ist die Klinke x gleichfalls auf einem senkrecht zur Achse der Kupplung stehenden Zapfen 60 gelagert. 61 ist der auf dem Kupplungsteil 1 vorgesehene Lagerschlitz, in dem die Klinke mit ihrem Lagerauge 62   schwingbar eingesetzt   ist. Die Klinke x wird hier von einer einarmigen Schwinge gebildet, die auf ihrem Ende die Steuermittel   s'trägt.   Der Kupplungsteil 2 besteht aus einer Scheibe, die auf ihrem Rand eine umlaufende Nut zur Aufnahme der   Kupplungszähne   y besitzt.

   Die Kupplungszähne sind zu beiden Seiten der in die Randnut des Kupplungsteiles 2 hineinragenden Klinke x angeordnet, um, wie später beschrieben, beim Freilauf der Kupplung die   Klinke a ; wechselseitig   zu steuern und wechselseitig in Eingriff zu bringen.   Zweckmässig   sind die Zähne y abwechselnd auf der Scheibe   68 und   dem Ring 64 des Kupplungsteiles 2 angeordnet. 



   In der Kupplungsstellung greift die Klinke mit ihrem Ende in einen der Zähne y ein. Beim Freilauf wird die Klinke durch die wechselseitig auf den Wänden   68, 64   angeordneten Kupplungszähne y in eine von den Teilen   68, 64   begrenzte schwingende Bewegung versetzt. Dies hat zur Folge, dass die
Klinke ständig in der vorbereitenden Stellung für ihren Eingriff in die Zähne des   Kupplungsteiles : 2   
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Nach Fig.   17 und 18   ist der Kupplungsteil2 genau in der gleichen Weise ausgebildet wie bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel. Der Kupplungsteil 1 wird dabei von einem Arm 70 gebildet, der auf seinem Ende eine axial verschiebbare   Klinke a ; trägt.   In der Kupplungsstellung befindet sich eines der Klinkenenden in Eingriff mit den Zähnen y.

   Beim Freilauf der Kupplung wird die Klinke x durch die wechselseitig angeordneten Steuerflächen z"in dem Kopf 71 des Armes 70 hin-und hergesteuert, so dass wechselweise das eine oder andere Ende der Klinke x in die vorbereitende Stellung für ihren Eingriff in die Kupplungszähne y gesteuert wird. 



   Die beschriebenen Ausführungsbeispiele können, ohne vom Geiste der Erfindung abzuweichen, beliebig miteinander kombiniert werden. Hiebei kann die Zahl der Zähne und die der Klinken beliebig gewählt werden. Auch ist es vollständig belanglos, ob die Klinken im treibenden oder getriebenen Teil der Kupplung angeordnet sind. Wesentlich ist nur, dass die Kupplungsorgane der Kupplung Steuermittel z aufweisen, die beim Freilauf der Kupplung die zwangläufige Steuerung der Klinken in die vorbereitende 
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PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zwangläufige Klinkenkupplung mit Freilauf, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Kupplungs- 
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 lungsteiles derart zwangläufig steuern, dass diese ständig in der vorbereitenden Stellung für ihren Eingriff in die Zähne des andern Kupplungsteiles gehalten werden.

Claims (1)

  1. 2. Klinkenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (z) der Kupplungsorgane von Steuerflächen (z', z") gebildet werden, die auf den Klinken (x) und den Sperrzähnen (y) angeordnet sind.
    3. Klinkenkupplung mach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Kupplungsorgan aus EMI3.4
    4. Klinkenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Kupplungsorgan aus zwei oder mehreren Klinken (x, xl) besteht, die in bezug aufeinander derart angeordnet sind, dass von zwei benachbarten Klinken stets wechselweise die eine Klinke durch die zwangläufig gesteuerte zweite Klinke in Eingriff mit den Kupplungszähnen gebracht wird (Fig. 7-12).
    5. Klinkenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke von einem senkrecht oder schräg zur Achse der Kupplung stehenden Zapfen (50 bzw. 60) getragen wird und ihre Steuermittel auf einem oder auf beiden Enden der Klinke angeordnet sind (Fig. 13-16).
    6. Klinkenkupplung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke radial verschiebbar in ihrem Kupplungsteil gelagert ist und ihre Steuermittel auf beiden Enden der Klinke angeordnet sind (Fig. 4-6).
    7. Klinkenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke axial verschiebbar in ihrem Kupplungsteil gelagert ist (Fig. 17-18).
    8. Klinkenkupplung nach den Ansprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (il) des zweiten Kupplungsteiles (2) sowie ihre Steuermittel ( zu beiden Seiten der Klinken derart angeordnet sind, dass beim Freilauf der Kupplung die Klinken wechselseitig gesteuert und wechselseitig in EMI3.5
AT90701D 1919-04-11 1920-04-24 Zwangläufige Klinkenkupplung mit Freilauf. AT90701B (de)

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