AT90466B - Elektrodenofen. - Google Patents

Elektrodenofen.

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    Elektrodenofen.   



     BeiElektrodenöfen   zum Schmelzen von Metallen, zur Erzeugung von Stahl usw. stellen sich dem Beschicken auf mechanischem Wege grosse Hindernisse entgegen. Die Ursachen hiefür liegen in der gedrängten Bauart dieser Öfen. infolge welcher sich in den Seitenwandungen keine genügend grosse   Öffnung   anbringen lässt, um die Beschickungspfanne in das Ofeninnere einführen zu können. Auch das Beschicken von oben ist in der Regel nicht   durchführbar,   da der Raum über dem Gewölbe fast vollständig von den Elektroden und deren Bewegungsvorrichtungen eingenommen wird. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine für das mechanische Beschicken geeignete Ausbildung des Ofens. Dieselbe besteht darin, dass der Ofen mit einem Mantel umgeben wird, auf welchem sich das Gewölbe abstützt. Beim Beschicken werden das Gewölbe mit dem Mantel und der Ofeninnenteil 
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 abdecken und sowohl eine zu grosse Hitzeausstrahlung als auch die Abkühlung des Ofeninhaltes verhüten und den Luftzutritt verhindern. Die achsiale Verschiebung kann in der Weise erfolgen, dass entweder der Mantel samt Deckel gehoben wird, dagegen der Ofeninnenteil auf dem Rahmen befestigt ist, oder es kann der Mantel mit dem Rahmen fest verbunden sein und der Ofeninnenteil im Rahmen versenkbar eingerichtet werden. Endlich können auch beide Teile beweglich angeordnet werden.

   Die Fig. 1-3 zeigen ein Ausführungsbeispiel der erstgenannten Art, bei welchem also der Mantel samt Ofendecke gehoben wird, während der Ofeninnenteil auf dem Rahmen fest aufruht. 



   Es stellt Fig. 1 den Aufriss im Betriebszustande, Fig. 2 den Grundriss und Fig. 3 den Kreuzriss während des Beschicken dar. a ist der auf dem Rahmen p aufgemauerte eigentliche Ofenbehälter (Ofeninnenteil), welcher beispielsweise in bekannter Ausführung mittels einer Kippvorrichtung k gekippt werden kann. Die Ofendecke d ist nun nicht, wie   üblich,   auf den Ofeninnenteil a, sondern   1mf   einem besonderen Mantel b aufgesetzt, welcher den Teil a vollständig umgibt. Decke   su   und Mantel b können gemeinsam. etwa durch die    Hebevorrichtung'11'   (Fig. 3) emporgehoben werden. Die in den Ofen hineinragenden Elektroden e sind an Armen   l   befestigt, die mit   Schlitten ss auf-und   abbewegt werden können.

   Letztere werden durch   Rollen)'in   Ständern u geführt, die ihrerseits mit Verbindungsblechen h am Mantel b angebracht sind. Auch die gegebenenfalls angewendete motorische   Elektrodenhubvorrichtung m   ist zusammen mit diesen Ständern   r   am Mantel b befestigt. Beim Emporziehen der Decke   d   und des Mantels b werden demnach auch die Elektroden samt ihrer Führung und Hebeeinrichtung mitangehoben. Zur seitlichen Abstützung und Führung des Mantels b dienen die am Rahmen p befestigten und versteiften Ständer s, durch welche die mit dem Mantel verbundenen Ständer M bzw. deren,   Verbindungsstücke h,   ferner noch ein unteres, an den Ständern   M   befestigtes Blechstück g geführt werden. 



   Der Mantel b besitzt eine durch eine Schiebetür verschliessbare Öffnung o. Werden die Elektroden, wie Fig. 3 zeigt, in ihren Führungen emporgezogen und die Decke mit dem Mantel gehoben, wobei der Mantel b den Ofen a noch etwas übergreift, so kann die Beschiekungspfanne   x   mittels irgend einer mechanischen Beschickungsvorrichtung durch die Öffnung o eingebracht und in dem Ofeninnern entleert werden. Das Ofeninnere wird hiebei noch immer durch den Mantel b gegen starke Wärmeausstrahlung   geschützt   und ein zu starker Luftzutritt vermieden. Es wäre nicht   möglich,   eine annähernd gleich grosse Beschickung- 
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   schliesst, wenn der Mantel b gehoben wird.   



   Der Erfindungsgegenstand lässt natürlich mancherlei Abänderungen gegenüber der in den Fig.   1#3   dargestellten Einrichtung zu. ohne dass sein Wesen berührt wird. Die Art der Anordnung. Führung und
Steuerung der Elektroden ist ganz nebensächlich, es kann daher der Erfindungsgegenstand bei einem beliebigen   Ofensystem   angewendet werden. Dasselbe gilt für den Fall, dass der Ofeninnenteil versenkbar angeordnet wird. Auch die Art der Hubvorrichtung und Führung des Mantels nebst Deckel ist für die eigentliche Erfindung ohne Belang. Endlich kann die Beschickungsvorrichtung selbst in beliebiger Weise 
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   PATNET-ANSPRÜCHE :
1. Elektrodenofen. dadurch gekennzeichnet, dass der Ofen von einem äusseren mantel (b) umgeben ist, welcher die Ofendecke (d) trägt, und zum Beschicken der Mantel samt Decke und der Ofeninnenteil relativ zueinander achsial verschiebbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Elektrodenofen nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die relative Verschiebung derart EMI2.3 tung beim Beschicken gehoben wird.
    5. Elektrodenofen nach Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (b) auf dem Rahmen (p) fest aufsitzt, während der Ofeninnenteil (a) für das Beschicken versenkbar angeordnet ist. EMI2.4
AT90466D 1921-05-06 1921-05-06 Elektrodenofen. AT90466B (de)

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