AT90032B - Verfahren zur Herstellung von Bier. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bier.

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  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

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    Verfahren zur Herstellung von Bier.   
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 pilzen als   verznekerndem   Mittel, bei welchem zunächst das Getreide mit einer sehr geringen Malzmenge   (2-3  o) eingeweicht   und einige Zeit, in diesem Zustande bei einer zur Verflüssigung der Stärke notwendigen Temperatur   (60-70 )   gehalten sodann die Maische (nach eventueller Läuterung) mit Hopfen bei   gewünschtem     Säuregrad gekocht,   hierauf mit entsprechend widerstandsfähigen Schimmelpilzen verzuckert. dann in bekannter Weise gekühlt und mit Hefe vergoren wird. 



   . Dieses Verfahren kann beispielsweise in folgender Weise   durchgeführt   werden : Das vorher   geschro-   
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 Einblasen von Dampf bis auf   60-70''ansteigen   und während der nötigen Zeit einwirken, um die Ver-   flüssigung   zu erhalten. Hierauf wird der Inhalt des Einweichkastens in den darunter gelegenen Kocher abgelassen. Man führt dann in den Kocher gleichzeitig die Menge von Hopfen ein, die als nötig erachtet wird. 



   Die Säure des Gemisches muss eine solche sein. dass ein gewisser Teil der Stärke während des Kochens in Dextrin verwandelt werden kann. 



   Ist die von Natur aus im Maischmaterial vorhandene Säure nicht ausreichend, so wird eine kleine Menge einer organischen Säure zugefügt. Der Kocher wird dann geschlossen und man lässt Dampf eintreten. bis der Druck auf ungefähr vier   Atmosphären   steigt und vor dem Dampfeintritt wird. sobald der 
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Nach einer Zeit, die von 25 Minuten bis zu einer Stunde währen kann, wird der Druck auf zwei   Atmosphären   oder selbst bis auf atmosphärischen Druck herabgesetzt, wobei das Kochen fortgesetzt wird, bis sich eine vollkommen flüssige Würze ergibt. Man kann dann neuerdings eine gewisse Menge Hopfen zufügen, wobei es zweckmässig ist gleichzeitig die Temperatur des Kühlers durch Begiessen seiner Aussenwand mit kaltem Wasser herabzusetzen.

   Es wird dabei die Temperatur geregelt je nachdem es sich um alten oder jungen Hopfen handelt und je nach dem. ob ein bei hoher oder bei niedriger Temperatur gehopftes Bier gewünscht wird. 



   Was das Kochen betrifft, ist zu bemerken, dass der Druck während des Kochens auf 5-6 Atmosphären durch etwa eine Viertelstunde gehalten wird. Wenn eine braune Farbe des Bieres gewünscht wird so ist der Druck zu erhöhen und längere Zeit einwirken zu lassen. Werden dagegen helle Biere gewünscht, so muss der erhöhte Druck vermieden werden. 



   In allen Fällen lässt man jedoch, da es wichtg ist. die Würze zu sterilisieren, bevor sie in die Ver-   zuckerungskessel   geschickt wird, den Druck im Kocher während etwa 10 Minuten um etwa 1/2 Atmosphäre ansteigen, bevor man seinen Inhalt in die Verzuckerungskessel schickt. 



   Die in der beschriebenen Weise zubereitete Würze wird in einen oder mehrere offene oder geschlossene   Verzuckerungsbehälter geschickt,   die mit der übrigen Rohrleitung zum Einbringen der Kulturen versehen sind. Die Einführung der Luft erfolgt durch ein besonderes Rohr. Diese Luft wird vorher durch Hindurchleiten durch eine leicht antiseptische Lösung, wie eine gesättigte Sodalösung oder eine Lösung vor Kaliumpermanganat gewaschen. Wenn die Würze im   Verzuckenmgsbehälter angekommen   ist, wird dieser 

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