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Boot fiir Seeflugzeuge.
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erhebt und nur einen sehr geringen Luftwiderstand erfährt.
Von den bekannten Booten dieser Art mit beiderseits des vorderen Hydroplanbodens aus den
Seitenwänden vorragenden Hohlkörpern von stromlinienförmigem Schnitt, deren Böden in Fortsetzung des Hydroplanbodens verlaufen, unterscheidet sich das Boot nach der Erfindung dadurch, dass die Hohlkörper zu wirklichen Flossen mit vom Boot aus steil abfallender Deckwand und stromlinienförmiger Aussenschneide ausgebildet sind. Für die Gestaltung des Hydroplanbodens ist von der bekannten V-Form des Hydroplanbodens bei Flugbooten Gebrauch gemacht. Der durch die Seitenflossen verbreiterte Hydroplanboden ist nämlich auch im Querschnitte V-förmig, aber mit konkaven nach hinten zu allmählich ebenen Seitenflächen ausgebildet.
Kennzeichnend für das Boot nach der Erfindung ist auch die Anordnung der Kabine ganz oder annähernd ganz über dem Hydroplanboden. wodurch auch die in bekannter Weise als wasserdichte Kammer ausgebildeten Flossen vorteilhafterweise neben die Kabine zu liegen kommen.
Die Zeichnung veranschaulicht das Flugboot nach der Erfindung in beispielsweiser Ausführung.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine Vorderansicht mit den Tragflächen, Fig. 4 bis 10 sind Querschnitte nach den Linien 4 bis 10 der Fig. 1.
Der Bottskörper 10 hat im wagrechten Längsschnitt annähernd Stromlinienform ; der obere vordere Teil des Bootes ist nach Linie 11 eben abgeschnitten, um ein Vorderdeck zu bilden, das ungehinderten Ausblick aus der Kabine 12 gestattet und im Bedarfsfalle ein Geschütz aufnehmen kann.
Die Seiten-und Oberwände der Kabine verlaufen nach hinten in die Stromlinie des Bootskörpers, wie in Fig. 1 angedeutet. Der Zugang zur Kabine erfolgt durch eine Lukentür 13. Der Querschnitt des Bootskörpers besitzt die Form einer stehenden Ellipse, die oben und unten oder nur unten abgeschnitten ist.
Der vordere Teil des Bootskörpers besitzt V-Form ; die Zuspitzung nimmt vom Steven 16 bis zu
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besitzen eine rasch zunehmende und dann allmählich abnehmende Konkavität und verlaufen in die flache Oberfläche an dem Absatz M. Diese Konkavität selbst ist nicht stark. Die abwärts und rückwärts gerichtete Neigung des Bodens am Teil 17 ist die gleiche, wie an den Kimmen 18, ausser an der aufwärts gerichteten Spitze des Bootes. Dieser Teil hat keine Hydroplanwirkung.
Von den Seiten des Schwimmkörpers 10 ragen an den Kimmlinien 18 oder nahe an diesen längliche Anbauten oder Flossen 19 vor. Diese Flossen haben ungefähr Stromlinienform (Fig. 1 und 2) und besitzen
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dicht abgeschlossen. Die beiden Flossen 19 und der Vorderteil des Hauptkörpers 10 bilden somit wasserdichte Abteilungen. Der Vorderteil des Hauptkörpers 10 ist ferner in der Querrichtung durch das mit unterbrochenen Linien gezeichnete Schott 20 in wasserdichte Kammern unterteilt. Der Schwanzteil des
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