AT89827B - Verfahren zur Gewinnung von chlorfreier Vulkanfiber. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von chlorfreier Vulkanfiber.

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AT89827B
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Elektro Osmose Ag
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  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 zink auch die   Chlorverbindungen von Zinn, Kalzium, Magnesium oder Aluminium verwendet   werden. Nach der Behandlung mit einer dieser Verbindungen muss das Papier ausgewaschen werden, bis es von den   überschüssigen.   Chemikalien frei ist.   Die Wirkung des Chlorzinks   ist eine quellende und bei erhöhter Temperatur eine abbauende.

   Das Chlorzink wirkt äusserlich wie Pergamentierschwefelsäure und man kann 
 EMI1.3 
 dem ist das Auswaschen sehr   umständlich   und zeitraubend, und die letzten Spuren des Chlorzinks lassen sieh überhaupt nicht   heral1swachen.   Eine   vollständige Entfernung der Chlorverbindungen   ist jedoch erwünscht, weil sonst das Produkt leicht brüchig wird und beispielsweise für elektrische Zwecke unbrauchbar ist. 



   Man hat versucht, den elektrischen Strom für diese Zwecke zu benutzen. So werden beispiels- weise zwischen Elektroden die zu waschenden Platten hindurchbewegt. Die Zersetzungsprodukte der
Elektrolyse werden durch Zusatz von Alkalien oder Säuren an den Elektroden neutralisiert. 



   Dieses Verfahren ist jedoch praktisch unbrauchbar, da die bei der Neutralisation gebildeten Ver- bindungen im nächsten Moment durch den Strom wieder zersetzt werden und wie die zur Neutralisation zugesetzten Reagentien auf die Vulkanfiber störend einwirken. Man hat vorgeschlagen, Säuren oder Metall- salze aus der Vulkanfiber zu entfernen, indem man   die getränkte Masse   in ein Bad bringt, welches einen
Elektrolyten enthält und sie dann der Elektrolyse unterwirft, wobei die Vulkanfibermasse als eine der Elektroden dient. Aber auch dieses   Verfahren führt zu   keiner   technisch   brauchbaren Masse, was wohl ohne weiteres einleuchtet. 



   Es wurde nun gefunden, dass eine restlose Entfernung der Chlorverbindung aus der Vulkanfiber und ähnlichen Massen auf elektroosmotischem Wege technisch möglich ist. Erfindungsgemäss wird in der Weise verfahren, dass man Platten oder sonstige Gegenstände aus Vulkanfiber u. dgl. zwischen Elektroden mit vorgeschalteten   Diaphragmen dei Einwirkung   des elektrischen Stromes unterwirft, wobei die Diaphragmen derart gewählt sind, dass das kathodische Diaphragma die Kationen schneller durchwandern lässt als das anodisehe Diaphragma die Anionen. Vorteilhaft ist es, die Platten oder   Gegenstände aus   Vulkanfiber vor der elektroosmotischen Behandlung gut auszuwaschen. In welchem Stadium des Auswaschens man die Elektroosmose einsetzen lässt, ist für das   Verfahren an sieh gleichgültig.

   Da   man aber   praktisch darauf hinzielt, auch die Vulkanisierflüssigkeit möglichst zurückzugewinnen, wird man vorzugsweise erst das letzte Stadium des Auswaschens auf elektroosmotischem Wege ausführen. Die Plattendicke   bezw. Schichtdicke der Vulkanfiber kann beliebig sein, da die Ionen der ('hlorverbindung durch den elek-   trischén   Strom herauswandern müssen. 



   Durch das Verfahren nach der Erfindung ist es möglich, eine   vollständig chlorfreie   Vulkanfiber von beliebigen Abmessungen herzustellen, deren Lebensdauer, Isolationsfähigkeit, Festigkeit usw, nick mehr durch nichtauswaschbare Chlorverbindungen beeinträchtigt werden. 



   Als Diaphragmen, welche die Kationen schneller als die Anionen durchwandern lassen, kommen Gewebe aus pflanzlichen Faserstoffen in Betracht, die bekanntlich die   Eigenschaft haben, dass   die Ab-   wanderung der Kationen raseher   als die der Anionen erfolgt. 
 EMI1.4 
 Reinigung bei einer Anfangsspannung von 40 Volt unterworfen. Die verwendeten   Vulkfmfibrrplattrn   waren bereits im   Fabriksbetrieb ausgesisst   und hatten etwa   O'a% Chlorgehalt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Gewinnung von chlorfreier Vulkanfiber oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die mit chlorhaltigen Verbindungen vulkanisierten Substanzen zwischen Elektroden mit vorgeschaltetem Diaphragma der elektroosmotischen Wirkung eines Gleichstromes unterworfen werden. 

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Claims (1)

  1. 3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die den Elektroden vorgeschalteten Diaphragmen derart gewählt werden, dass die Abwanderuns ; der Kationen schneller erfolgt als die der anionen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT89827D 1920-03-22 1921-03-30 Verfahren zur Gewinnung von chlorfreier Vulkanfiber. AT89827B (de)

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