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Vorrichtung zum Verpacken von magnetisch beeinnussbaren, länglichen Gegenständen unter Gleichriclten auf magnetischem Wege.
Im Hauptpatente Nr. 52596 ist eine Vorrichtung zur Erleichterung des Verpackens von magnetisch beeinflussbaren, länglichen Gegenständen durch Gleichrichten auf magnetischem Wege beschrieben, wobei die zu verpackenden Gegenstände zwischen Magnetpolen entgegengesetzter Polarität eingefüllt, parallel gerichtet und darauf von der Einfüllöffnung fortbewegt werden. Im ersten Zusatzpatente Nr. 60148 ist eine Vorrichtung beschrieben, bei der zwischen den ungleichnamigen Polen eines ruhenden Magneten eine liegende, ruhend ? Rinne gebildet ist, in welcher die Beschotterung gleichzeitig auf der ganzen Länge erfolgt und die Entleerung der Rinne in eine Verpa, : kungshitlse, nach dem Zusammendrücken der Gegen- stände in der Rinne, quer zu der Einfüllrichtung geschieht.
Dabei ist eine Rinne mit einem Bodenteil vorgesehen, über welchen die Packungshülse schiebbar ist und der behufs Erleichterung der Entleerung nach unten schwenkbar ist.
Es hat sich nun in manchen Fällen der Übelstand gezeigt, dass ein Entleeren der Rinne quer zu der Einfullrichtung durch Schwenken des Bjdenteiles nach seinem Fällen und nach dem Verdichten oder Zusammendrücken der in ihn eingefüllten Gegenstände in den Verpackungsbehälter nicht möglich oder zu umständlich ist. Auch bleiben durch das Umfüllen die Gegenstände nicht mehr so kompakt beisammen liegen, wie in dem Bodenteil der Rinne. Diese ÜbeLtände machen sich besonders dann geltend, wenn die Nägel in einer Holzkiste, welche an einer Längsseite geöffnet und geschlossen werden kann, oder Stecknadeln in Schachteln, die zu klein sind, um den ganzen Inhalt des Bodenteiles auf einmal aufzunehmen, eingefüllt werden sollen.
Es lag somit die Aufgabe vor, die bereits bekannte Vorrichtung so zu ergänzen und abzuändern, dass mit ihr die Gegenstände, die zwischenungleichnamigen Magnetpolen von oben herwenigstens annähernd über die ganze Länge der Rinne zwischen den Magnetpolen eingesehüttet und dort gleichgerichtet werden, unmittelbar in ihre Verpackung eingefüllt werden können und letztere gänzlich füllen, ohne dass weitere Handlungen, wie Umschütten o. dgl., die verdichteten Gegenstände aus ihrem Verband bringen würden.
Die Verpackung soll, mit den gleichgerichteten Gegenständen angefüllt, der Maschine entnommen werden können.
Um diese Aufgabe zu lösen, sind gemäss vorliegender Erfindung Mittel vorgesehen, um den oder die Verpackungsbehälter in der Weise nach oben zu bewegen, dass sie die bodenlose Rinne unten abschliessen, so dass die Gegenstände unmittelbar in den oder die Verpackungsbehälter fallen und darin verdichtet werden können.
Es ist nun nicht zweckmässig, einfach einen Behälter in die Rinne einzusetzen und durch Nach-
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nicht von selbst hinunter, sondern bleiben ganz locker zwischen den Magneten hängen, wobei sie mit einem Ende an der einen oder andern Seite haften bleiben. Um nun die Menge, die z. B. eine Verpackung fasst, zwischen den Magneten gleichrichten und auf einmal in die Verpackung durch Verdichten mit dem durch das Patent Nr. 60148 bekannt gewordenen Schläger einzufüllen, müsste die Rinne eine praktisch unbrauchbare Höhe besitzen. Ein mehrfaches Einfüllen in die Rinne, um die Verpackung stufenweise zu füllen und so die abnorme Höhe zu umgehen, ergibt den Nachteil, dass die bereits verdichteten einge- Erstes Zusatzpatent r.
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gesenkt und in solcher Höhe eingestellt, dass die eingefüllten Gegenstände den unteren Abschluss der Rinne bilden und die oberste Schicht in ungefähr gleicher Höhe wie die untere Kante der Schenkel 1, 3 zu liegen kommt. Sodann wird eine weitere Menge Gegenstände in gleicher Weise eingefüllt, wie oben beschrieben.
Sollten beim Wiedereinsehalten des Magnetfeldes die Gegenstände nach oben in den Raum zwischen den Polen schnellen wollen, so werden sie, da sie das Bestreben haben, an den Polen zu haften, hieran durch die untere Kante des Einsatzes 26 verhindert und bleiben im Räume des Verpaekungsbehälters unterhalb der Schenkeln liegen.
Im zweiten Ausführungsbeispiel ist die Rinne mehrfach, u. zw. in so viele Kanäle unterteilt, als Verpackungsbehälter 6 den Bodenteil der Rinne bilden. Zu diesem Zweck ist in die Rinne ein Einsatz-
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so viel Platz gelassen ist, als erforderlich ist, um die Wandungen zweier nebeneinander gesetzter Behälter 6 (Fig. 4) einzuschieben. Das Einsatzstück reicht bis nahe an die untere Magnetsehenkelkante. Als verdichtendes Organ, das die Gegenstände in den Behältern 6 zusammendrücken soll, sind ebenso viele Stosser 27 vorgesehen, als Behälter 6 den Bodenteil der Rinne bilden.
Diese Ausführungsform eignet sich im besonderen zum Verpacken von Nadeln u. dgl. kleineren Gegenständen in Verpackungsbehälter, von denen eine Mehrzahl zusammen den Bodenteil der Rinne bilden. Im übrigen ist die Wirkungsweise dieser Vorrichtung gleich derjenigen des ersten Ausführungsbeispieles. Die herunterfallenden Gegenstände sammeln sieh während des Betriebes in den einzelnen
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Kanälen des EinsatzstÜckes 26 und in den Behälter 6 gleichgerichtet an, wonach die einzelnen, aber zusammenhängenden Stosser 27 die Gegenstände gleichzeitig gleichgerichtet herunter in die einzelnen Verpackungsbehälter 6 zu den bereits darin befindlichen gleichgerichteten Gegenständen befördern. Sind die Verpackungsbehälter 6, im gezeichneten Falle z. B.
Kartonschachteln, voll, so werden sie durch Betätigung des Handrades 2 : 1 herunterbewegt und können dann leicht entfernt und durch leere ersetzt werden. Die Anzahl der Verpackungsbehälter 6 kann eine beliebige sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :