AT89380B - Umlaufende Schuhwerkspresse. - Google Patents

Umlaufende Schuhwerkspresse.

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AT89380B
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Atlaswerke Poehler U Ko
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C7/00Component parts, supporting parts, or accessories
    • E06C7/42Ladder feet; Supports therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms
    • A43D25/063Multiple pressing devices in a closed circuit, e.g. rotating multiple pressing devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description


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  Umlaufende   Schuhwerkspresse.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Pressen oder Einspannen der Werkstücke bei der Herstellung von   geklebtem   Schuhwerk. Auf dieser Maschine sind eine Anzahl satzweise angeordneter und beweglicher Einzelpressen   um   eine gemeinsame Achse umlaufend vereinigt. Von bekannten Maschinen, bei denen eine Anzahl Einzelpressen auf einem Träger in einer Ebene umlaufend angeordnet sind, unterscheidet sich die Maschine gemäss der Erfindung dadurch, dass die einzelnen Pressen sowohl in der Umlanfrichtung als auch quer dazu in grösserer Anzahl derart vereinigt sind, dass sie bei ihrem schrittweisen Umlauf vom Umfange der Maschine her beschickt werden können, wenn sie nacheinander am Arbeitsplatze vorbeikommen. 



   Infolge dieser Vereinigung ist es   ermöglicht,   eine grosse Anzahl Pressstellen auf kleinstem Raum zu vereinigen, o dass die jeweils vor dem Arbeitsplatz befindlichen Pressen dem Arbeiter leicht erreichbar sind und schnell beschickt werden können. Ein einfacher Aufbau der Maschine wird erhalten, indem die einzelnen Pressen auf dem Umfange   von Scheiben-oder sternfö migen Trägern vorgesehen   sind, die ihrerseits wieder in beliebiger Anzahl auf einer gemeinsamen Welle angeordnet werden können, wobei die Einzelpressen Reihen bilden und die Gesamtanordnung Trommelgestalt erhält.

   Dieser Aufbau gestattet auch in einfacher Weise da   Einschliessen   der drehbaren, von den Pressen gebildeten Trommel in einer Trockenkammer, die nur gegenüber dem   Arbeitsplatze   offen und an geeigneter Stelle mit einer Heizvorriehtung und am oberen Teil mit einer   Luftsaugevorrichtung vergehen   ist, um die beim Verdunsten des   Lösungsmittel- ! des Klebstoffes entstehenden Dämp   e abzusaugen und aus dem Arbeitsraum   fortzuschaffen.   



   Auf der Zeichnung ist die neue Anordnung der   Pressvorriehtung   in einer Ausführungsform bei-   spielsweise dargestellt. Fig. l ! st   eine Vorderansicht und Fig. 2 die linke Seitenansicht des Gehäuses und der   Pressvorriehtung.   



   Die   Pressvorrichtung   besteht aus einzelnen Schuhwerkspressen. die in beliebiger Anzahl an scheibenoder sternförmigen Körpern   s   in der Weise ausgebildet sind, dass an radial vorspringenden Armen des Körpers 5 ein Pressorgan, z. B. eine Pressspindel 6, und ein drehbar eingesetztes und auswechselbares Werkstückswiderlager 7 vorgesehen sind. Die Pressspindel wirkt durch einen Pressbügel 8 auf da'Werk- 
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 und die Spindel der   nächstfolgenden   Presse.

   Die   Körper. 5   sind in der jeweils erforderlichen Anzahl nebeneinander auf einer wagrechten Welle 10 fest angeordnet, so dass sämtliche Träger 5 bei der Drehung der Welle umlaufen und, da diese Drehung schrittweise geschieht, immer eine Reihe in gleicher Höhe be-   findlicher   Einzelpsessen vor den Werkplatz   des Arbeiters bringen. In Fig. l   ist nur in der Mitte ein Körper 5 dargestellt, während auf seinen beiden Seiten die Mittelebenen je zweier   weiterer Träger durch   starke Striche angegeben sind. Es kann auf einer gemeinsamen Welle je nach Erfordernis eine beliebige Anzahl solcher Träger   5   vorgesehen sein. 



   Die Enden der Welle 10 sind in   Seitenwangen odes Ständern 11 gelagert,   an denen auch das haubenförmige Gehäuse   12   befestigt ist, das die gesamte Pressvorriehtung auf der Rückseite und auf beiden Seiten dergestalt   umschliesst,   dass die jeweils nicht vor dem Arbeitsplatze befindlichen Einzelpressen im Innern des Gehäuses   JM   gelagert sind. An passender Stelle des   Gehäuses   beispielsweise in seinem unteren Teil, ist eine zur   Erwärmung   seines Innern dienende Heizvorrichtung angeordnet. Es können dies, wie in dem Ausführungsbeispiel. Dampfheizkörper 13 oder Heizkörper anderer Ausführung sein, z. B. lässt 

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 sich auch eine Heizung mittels Elektrizität ausführen.

   Durch die Heizung wird das Trocknen der Werk-   stücke   infolge lebhafterer Verdunstung des Lösungsmittels des verwendeten Klebstoffes beschleunigt, während eine an den oberen Teil des Gehäuses angeschlossene   Absaugevorrichtung   die aufsteigenden warmen Dampfe aus dem Gehäuse befördert. so dass der Arbeiter von ihnen nicht belästigt wird. 



   Die Einrichtung zum   Fortrücken   einer Reihe Einzelpressen durch Drehen der Welle 10 besteht bei dem Ausführungsbeispiel aus einem auf einem Ende der Welle befestigten Schneckenrad 20, einer mit diesem in Eingriff stehenden Schnecke   21,   einer auf der Welle 22 der Schnecke lose umlaufenden Riemenscheibe   2. 3 und Kopplungsvorrichtungen.   Das Schneckenrad 20 ist auf einer Seite mit eben so vielen Nocken   24   ausgestattet. wie-auf jedem Sternkörper   5   Einzelpressen vorgesehen sind.

   Mit diesen Nocken kommt eine   Sperrklinke ; 25 in   Eingriff, die zwischen Stellringen 26 auf einer parallel mit der 
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 durch ein Gestänge mit einem Fusshebel 27 in Verbindung, bei dessen Abwärtsbewegung die Klinke 25   zurückgeschwungen   und damit ausser Eingriff mit den   Nocken 21 gebracht wird.

   Die   Enden der Stange 28 greifen mittels Gleitbacken einerseits an einem auf der Schneckenwelle   22 verschiebbar abr undrehbar   sitzenden Kupplungskörper 30, andererseits an der Nabe der Riemenscheibe   2.) an. während   auf der 
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   Riemenscheibe 23, sobald die Klinke 25 von einem Nocken 24 frei geworden ist.

   nach links bewegt und mit einem auf der Schneckenwelle 22 fest angeordneten Kupplungskörper 31 in Eingriff gebracht,   worauf die Welle   22   angetrieben wird und durch Vermittlung des Schneckengetriebes die   Welle 10 link-     herumdreht,   wobei die jeweils vor dem Werkplatz befindlichen Einzupressen aufwärts und in das (tehäuse 
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 mit einer am Sänder 11 festen Gegenkupplung 32 in Eingriff gebracht, wodurch das gesamte Getriebe stillgesetzt wird und die Einzelpressen in ihrer Stellung gesichert werden. Als Kupplungen sind in dem Ausführungsbeispiel Kegelkupplungen dargestellt, jedoch können auch   andere     geeignete Kupplungs-   vorrichtungen angewendet werden.

   Wenn der Arbeiter die vor ihm befindliche Reihe Pressen mit Werkstücken beschickt hat. muss er sich auf die linke Seite der Maschine begeben, um die Umschaltung vorzunehmen und hierauf, auf dieser Seite beginnend, die Arbeit an der nächsten Reihe Pressen fortzusetzen, indem er zuerst die eingespannten getrockneten Werkstücke herausnimmt und neue mit der Sohle zu beklebende Werkstiicke einspannt. Bei einem Umlauf der   Pressvorrichtung   sind die   Werkstücke ge-   trocknet. Pas Gehäuse verhindert auch ein zu   frühes Ausspannen.   



   Der Antrieb der Pres-e kann auch mit Hilfe eines anderen Getriebes oder von Hand geschehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Pressen oder Einspannen der Werkstücke bei der Herstellung von Schuhwerk 
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Maschine her beschickt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass mehrere sternförmige Träger für die Einzelpressen auf einer gemeinsamen wagreehten Welle angeordnet sind, RO d'lss sich die Einzelpressen der Träger zu Reihen ergänzen und zu einer rommelförmigen Gesamtanordnung vereinigt sind.
    3. Maschine anch Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den radialen. Armen eines jeden sternförmigen Trägers eine Anzahl herausnehmbarer Einzelpresseii in der Weise angeordnet ist, dass deren auf den Armen angeordnete Andrückvorriehtungen vom Umfange des Trägers aus leicht bedient werden können und einen Druck in tangentialer Richtung auf die Arme ausüben.
    4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder radiale Arm eines sternförmigen Trägers die Andrückvorrichtung einer Einzelpresse trägt und die Stütze für das Werkstück- widerlager der darauffolgenden Einzelpresse bildet.
    5. Maschine nach Anspruch l, gekennzeichnet durch ein Gehäuse. das die jeweils vom Werkplatx wgbewegten Einzelpressen aufnimmt und zwecks Trocknens der eingespannten Werkstücke mit einer Heizvorrichtung und einer Luftabsaugevornehtung verbunden ist.
AT89380D 1916-09-09 1919-07-22 Umlaufende Schuhwerkspresse. AT89380B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE89380X 1916-09-09

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AT89380B true AT89380B (de) 1922-09-11

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AT89380D AT89380B (de) 1916-09-09 1919-07-22 Umlaufende Schuhwerkspresse.

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AT (1) AT89380B (de)
CH (1) CH97397A (de)
FR (1) FR515024A (de)
GB (1) GB110552A (de)

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GB110552A (en) 1919-07-24
FR515024A (fr) 1921-03-23
CH97397A (de) 1923-01-16

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