AT89185B - Taucherschlitten. - Google Patents

Taucherschlitten.

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  Taucherschlitten. 



   Es ist mitunter notwendig, Taucherschlitten in mehr oder weniger schräger Lage durch das Wasser zu schleppen, z. B. beim Ausfahren eines Unterwassersuchtaues mittels zweier Taucherschlitten, die infolge ihres Anschlusses an die Schleppleine oder der Stellung ihrer Steuerräder das Bestreben haben, auseinander zu laufen und das die Taucherschlitten verbindende Suchtau gespannt zu halten, wobei dieses gleichzeitig verhindert, dass die Taucherschlitten zu weit ausscheren oder sich mit ihren hinteren Enden in die Richtung der Schleppleine einstellen und schliesslich in die Kielrichtung des Schleppfahrzeuges zusammenlaufen. 



   Da das die beiden Taucherschlitten verbindende Suchtau aber möglichst straff gehalten werden muss, so ist eine Schrägstellung der Taucherschlitten gegenüber ihrer Bewegungsrichtung notwendig, denn eine grosse Schleppgeschwindigkeit, die auch eine Stellung des Schlittens parallel zur Bewegungsrichtung gestatten würde, ist nicht immer zulässig. Beim Schleppen der Taucherschlitten in solcher Schräglage gegenüber ihrer Fortbewegungsrichtung wirkt der Wasserdruck in Richtung der Fortbewegung, also seitlich bzw. mehr oder weniger   schräg von vorn   auf den Schlitten und den auf diesem sitzenden Taucher ein.

   Die in üblicher Weise an dem Taucherschlitten vorhandene hintere Schutzwand oder Schutzhaube vermag dann diesen Druck nicht senkrecht aufzunehmen und der Taucher kann unter Umständen von seinem Sitz und aus der   zweckmässig   schalenförmig gestalteten Schutzwand, die ihm als Rückenstütze dient, weggedrückt werden. Diesem Nachteil soll gemäss der Erfindung dadurch begegnet werden, dass der Sitz des Taucherschlittens drehbar am Schlittengestell angebracht wird, so dass er von dem Taucher selbst jederzeit so eingestellt werden kann, dass der Wasserdruck den Taucher bzw. Schutzwand senkrecht von vorn trifft. 



   In der Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung Fig.   i   einen schräg geschleppten Taucherschlitten in Draufsicht, wobei der Sitz bzw. die Schutzwand senkrecht zur Richtung des Wasserdruckes eingestellt ist. Fig. 2 ist eine seitliche Ansicht des Taucherschlittens ; der Sitz ist so eingestellt, dass die Schutzwand senkrecht zur Längsrichtung des Schlittens steht. Fig. 3 ist eine obere Ansicht der Darstellung gemäss Fig. 2. 



   Der Taucherschlitten ist vorn mit einem mit Bunden a versehenen Bügel b ausgerüstet. an den das Schleppseil c, entsprechend der Schräglage, die der Schlitten gegen- über seiner Bewegungsrichtung einnehmen soll, mehr oder weniger weit nach aussen hin angeschlossen wird. Der mit einer Schutzschale   d   versehene Sitz e des Schlittens sitzt drehbar mit einem Zapfen t in der Büchse g eines Bockgestelles h, das mit einem feststehenden Schneckenrad i versehen ist. In dieses Schneckenrad greift die Schnecke k einer an der Unterseite des Sitzes angebrachten, mit einem Handrad m1 versehenen Spindel m ein. Der auf dem Sitz sitzende Taucher kann durch Drehen der Spindel den Sitz und damit sich selbst um die Drehachse des Sitzes so drehen, dass der Wasserdruck ihn bzw. die Schutzschale   d   senkrecht von vorn trifft.

   In Fig.   i   ist die Schlepprichtung des Taucherschlittens durch den ungefederten Pfeil und die Richtung des Wasserdruckes, zu der die Schutzschale senkrecht eingestellt ist, duich einen gefiederten Pfeil angegeben. 



   Die   Schneckenradstellvorrichtung   des Sitzes ist selbsthemmend, so dass eine besondere Feststellung des Sitzes in der gewählten Stellung nicht notwendig ist. 



   Wenn man auf eine Feineinstellung des Sitzes mittels eines Schneckengetriebes verzichtet, so kann der Sitz mitsamt der Schutzschale auch lose auf einem senkrechten Zapfen des Bockgestelles sitzen und z. B. mittels einer Klemmvorrichtung auf dem Zapfen feststellbar sein. 



   An Stelle den Sitz zusammen mit der Schutzwand drehbar und einstellbar zu machen, kann der Sitz auch feststehend angeordnet und nur die Schutzwand mit Bezug auf den Sitz drehbar bzw. senkrecht in Richtung zum Wasserdruck einstellbar sein. Diese Ausführungsform lässt sich z. B. dadurch leicht erzielen, dass man die Schneckenspindel k, m,   m1   an der Schutzwand d anbringt und diese mittels einer Führung um die eigentliche Sitzplatte e drehbar anordnet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Taucherschlitten, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (e) des Schlittens nebst seiner Schutzwand (d) drehbar angeordnet ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Abänderung des Schlittens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Schutzwand (d) ohne den Sitz (e) des Schlittens einstellbar ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT89185D 1918-01-28 1918-10-01 Taucherschlitten. AT89185B (de)

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