<Desc/Clms Page number 1>
Zusammenlegbarer Handwagen.
Die Erfindung besteht in einem Handwagen mit einem doppelten Boden, wodurch ein Zwischenraum zur raschen Unterbringung der Wagenbestandteile geschaffen ist, so dass der Wagen in kurzer Zeit fahr-oder tragbereit gemacht werden kann. Eine Ausführungsform des Wagens nach vorliegender Erfindung kann in je zwei Minuten fahr-und tragbereit zusammengestellt werden, wobei der zusammengelegte Wagen bei etwa /, kg Eigengewicht nicht grösser als ein schmales Handkofferchen ist und trotzdem mit einem Gewichte von etwa 100 kg noch sicher beladen werden kann.
In Fig. i der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in der Seitenansicht, die hintere Hälfte im Schnitt, in Fig. 2 in der vorderen, in Fig. 3 in der hinteren Stirnansicht dargestellt, wobei die andere Achse der Deutlichkeit halber weggelassen ist. Fig. 4 zeigt den Wagen in der Draufsicht bei abgenommenen Seitenteilen, Fig. 9 in der Stirnansicht bei umgelegten Seitenwänden ; Fig. 6 zeigt den als Koffer ausgebildeten Wagenunterteil zur Aufnahme des zusammengelegten Wagens in der Seitenansicht, Fig. 7 in der Draufsicht und Fig. 8 zeigt die Innenansicht des als Koffer ausgebildeten Wagenunterteils mit den zusammengelegten Wagenbestandteilen, Fig. 5, 10, 11, 12 stellen Einzelheiten dar.
Im Boden und den Querbalken des Rahmens sind Bohrungen n bzw. o (Fig. I, 4), durch welche an den beiden Wagenenden je eine zwischen den am Wagenboden angelenkten Seitenteilen 10 gespannte Schnur m (Fig. 2, 3) in den unter dem Wagenboden befindlichen Raum führt. In diesem sind auf einer in dessen Mitte befindlichen Leiste p Kloben 1, 2, 3 angebracht, in deren einem ein Ende der Schnur mittels Karabinerhaken eingehängt wird, während das andere Ende am Querbalken befestigt ist. Je nachdem man die Lagen J, 2 oder 3 verwendet (Fig. x, 8), sind die Seitenwände des Wagens um 60 oder 450 geneigt bzw. mit dem Boden in eine Ebene gelegt (Fig. 9), wodurch eine grössere Ladefläche geschaffen wird.
Als Stützen dienen diesfalls auf den Längsseiten des Rahmens angebrachte Paare von gefederten Scharnieren r, welche nach Zurückschieben eines Schubriegels a unter einem rechten Winkel zum Rahmen eingestellt werden können (Fig. 4,9). In der hinteren Achse s sitzen vier mit schraubenförmig gewundenen, starken Druckfedern versehene
EMI1.1
Diese Bolzen sind in entsprechenden Bohrungen des Rahmens, u und v, geführt. Das vordere Auflager besteht in einem gefederten Tischchen d (Fig. 2,8), dessen vier mit Druckfedern versehene Füsschen in Bohrungen der Vorderachse t (Fig. 2) geführt sind. Die Auflagerflächen e sind aus Eisen (Fig. 2,4, 6,8) und die mit dem Tischchen verbundene hat Kreisform. Die Deichsel h (Fig. 5) wird in zwei an der Vorderachse befestigten Kloben f (Fig. 2,4) eingehängt. Die Stange ist zweiteilig.
Der die Gabel tragende Teil ist mit einer BIechhütse./"verbunden, in welche der andere Teil eingeschoben und mittels eines durch eine Schraube gesicherten Keiles angepresst wird. Der Griff wird durch einen gefederten Bolzen g (Fig. 5) gegen seitliche Verschiebungen gesichert. Die Gabelung der Deichsel besteht aus zwei Scharnieren w und x. Zur Versteifung dienen zwei weitere Scharniere y und z, deren eine Flügel mit der Gabel steif verbunden sind, während die Enden der beweglichen Flügel zu beiden Seiten der Deichsel in Nuten i gerade geführt sind, so dass im zusammengelegten Zustande alle vier Scharniere flach an der Stange anliegen. An einem der Längs-
<Desc/Clms Page number 2>
balken ist unter dem Boden ein Deckel 9 angelenkt.
Dieser Deckel bildet mit dem Wagenboden einen kofferartigen Raum 11, in welchem die übrigen Teile des Wagens, als Räder, Achsen, Deichselteile und Schnüre Platz finden, während die Seitenwände über dem Boden
EMI2.1
entsprechenden Bohrungen 4 bzw. 5 der anderen Achse eingesteckt werden können. In Fig. 10 ist ein Längsschnitt durch das Ende einer Achse, in Fig. n ein Querschnitt durch den Zapfen nach Linie-4-B, in Fig. 12 eine Stirnansicht des Zapfens veranschaulicht. Die Kappe k ist mit einem in einer mit ihr fest verbundenen Führungshülse beweglichen, gefederten Bolzen 6 versehen, welcher in eine entsprechende Vertiefung des Zapfens gedrückt wird.
Diametral gegenüber trägt die Kappe einen Stift welcher in eine Ausnehmung 8 des Zapfens eingreift, wodurch eine vollkommene Fixierung der Kappe erreicht wird. Die Ausnehmung besteht in einer axialen Nut 7, welche sich als Quernut 8 fortsetzt, so dass die Kappe bei hochgezogenem Bolzen, um 450 nach links verdreht (Fig. II, 12), auf den
EMI2.2
gelassen werden kann, wonach der Stift l (Fig. 10) gegen das Abfallen der Kappe, falls dei Druckbolzen versagen sollte, auch sichert.