AT88773B - Rohrdichtung. - Google Patents

Rohrdichtung.

Info

Publication number
AT88773B
AT88773B AT88773DA AT88773B AT 88773 B AT88773 B AT 88773B AT 88773D A AT88773D A AT 88773DA AT 88773 B AT88773 B AT 88773B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
butt joint
pipe
ribs
pipe sections
ring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
August Ing Umlauf
Original Assignee
August Ing Umlauf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Ing Umlauf filed Critical August Ing Umlauf
Priority to AT88773T priority Critical
Application granted granted Critical
Publication of AT88773B publication Critical patent/AT88773B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft eine Dichtung zum dichten Abschluss der Stossstellen von Rohrschüssen mittels Ringen und besteht im wesentlichen darin, dass der Dichtungsring auf der Fläche, mit welcher er an der Rohroberfläche anliegt, mit durch eine Nute voneinander getrennten Rippen ausgestattet ist, wodurch erreicht wird, dass der Druck pro Flächeneinheit, mit dem die Rippen an die Rohroberfläche angepresst werden, grösser ist als der auf die andere Seite des Ringes ausgeübte spezifische Druck des Mittels, so dass ein Durchlecken des Mittels zwischen Rippen und Rohroberfläche mit Sicherheit vermieden wird. 



   In der Zeichnung ist in Fig. i und 2 ein Ausführungsbeispiel einer inneren Rohrdichtung gemäss der Erfindung in der Seitenansicht, zum Teil im Längsschnitt, in Fig. 2 im Querschnitt veranschaulicht. Fig. 3 und 4 zeigen in der Abwicklung zwei weitere Ausführungsbeispiele. 



   In Fig. i und 2 sind zwei eben und senkrecht zur Längsachse abgeschnittene Rohrschüsse 1 und 2 bei Überdruck im Innern der Rohrleitung abzudichten, wozu ein im Innern der Rohrleitung angebrachter, die Stossstelle deckender Dichtungsring dient. Dieser besitzt gemäss der Erfindung an der Aussenseite, mit der er an der inneren Rohroberfläche anliegt, zwei   Rippen 4, 4   an den umlaufenden Längsrändern und diese Rippen sind durch eine Nute 5 voneinander getrennt. In Fig. i und 2 ist angenommen. dass der Dichtungsring gespalten ist und somit zwecks vollkommener Abdichtung die Enden des Ringes einander in bekannter Weise seitlich überlappen. 



  Die Nute 5 muss dann an den beiden Enden des Ringes 3 durch Querrippen 6 geschlossen sein. Um auch an der Überlappungsstelle eine vollkommene Abdichtung zu erzielen, darf selbstverständlich die Stossfuge zwischen den beiden   Rohrschüssen   seitlich nicht über die Überlappungsstelle der beiden Ringenden hinausreichen und um eine vollkommene Abdichtung der beiden Ringenden an der Überlappungsstelle gegeneinander zu erzielen, werden gemäss der Erfindung die einander zugekehrten Rippen   4   der beiden Ringenden an den einander benachbarten Seiten genau abgearbeitet, damit sie vollkommen dicht aneinander liegen können, und mit Ausnehmungen 7 ausgestattet.

   Bei Überdruck im Innern der Rohrleitung wird der vom Mittel in der Rohrleitung auf die Innenfläche des Ringes ausgeübte Druck durch die Rippen 5, 6 auf die 
 EMI1.2 
 einheit ist daher grösser als der spezifische Druck des Mittels innerhalb der Rohrleitung, ein Abheben des Dichtungsringes von der Rohrwandung und damit ein Undichtwerden ist dadurch unmöglich gemacht. Infolge der Ausnehmungen 7 an der Stelle, wo sich die beiden Ringenden überlappen, wird auch der Druck pro Flächeneinheit, mit dem die beiden Ringenden seitlich gegeneinander gepresst werden, grösser sein, als der spezifische Druck des Mittels und es ist somit auch ein Undichtwerden der Überlappungsstelle unmöglich. 



   Der Ring 3 braucht in diesem Falle nur aus hinreichend elastischem, aber nicht notwendig erheblich ausdehnbarem Material zu bestehen und eignet sich daher besonders für starke Überdrücke. Kann man (bei geringen Überdrücken) ein hinreichend ausdehnbares Material zur Herstellung des Ringes verwenden, wie Kautschuk, Leder o. dgl., so kann man den Ring auch geschlossen, also ohne Überlappung, herstellen. Die Querrippen 6 entfallen dann und die Nut läuft einfach rundum, ebenso wie die Rippen   4, 4.   



   In Fig. 3 und 4 ist der Fall veranschaulicht, bei dem die Rohrschüsse 1, 1 aus schraubenförmig gewickeltem und an den Seitenrändern   zusammengeschweisstem   Stahl-oder Flusseisenband 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bei dem die Endkanten aus je einem Schraubengang und einem dessen Enden verbindenden, angenähert axialen Teil bestehen, wie in den Abwicklungen Fig. 3 und 4 durch die dünnen gebrochenen Linien dargestellt ist. Der Dichtungsring kann in diesem Falle aus einem geschlossenen Gebilde bestehen, das einen Schraubengang 8, 8 und einen dessen Enden verbindenden, angenähert axialen Teil 9 aufweist, die die Stossfuge zwischen den beiden Rohrschüssen decken, wobei die Rippen zu beiden Seiten der Stossfuge liegen und die Nute zwischen den Rändern unmittelbar über der Stossfuge liegt (Fig. 3).

   Oder es kann (Fig. 4) die Dichtung aus einem aufgeschnittenen Gebilde 9 bestehen, und zwar aus einem Teil, der den angenähert axialen Teil der Stossfuge deckt und aus zwei sich daran anschliessenden, schraubenförmigen Teilen 10, 10, welche den schraubenförmigen Teil der Stossfuge decken und sich seitlich überlappen. 



   Die Längsverbindung der Rohrschüsse kann in beliebiger Weise erfolgen, wenn nur die Rohroberfläche, an welcher die Dichtung anliegt, glatt bleibt. In Fig. 3 ist angenommen, dass die Rohrschüsse 1, 1 durch von aussen mittels Punktschweissung befestigte, den axialen Teil der Stossfuge überdeckende Blechlappen 11 erfolgt, die in der Abwicklung die Gestalt eines Parallelogramms aufweisen, von dem eine Diagonale diesen Teil der Stossfuge deckt, wogegen die andere
Diagonale parallel zu den schraubenförmigen Teilen der Stossfuge verläuft. Bei aufgeschnittenen Dichtungsringen mit seitlicher Überlappung der Enden können letztere durch Federn 12 (Fig. i und   2) gegeneinander gedrückt werden,   wenn die Elastizität der Ringe für diesen Zweck nicht ausreicht. Bei äusserem Überdruck müssen die Dichtungen natürlich die Stossfugen von aussen umgeben. 



   Die vorliegende Dichtung ist nicht nur vollkommen und verlässlich, sondern auch billig in der Herstellung, Aufbringung und Auswechslung, die sonst gebräuchlichen Flansche werden 
 EMI2.1 
 ziehung bei Temperaturänderungen ausreichendes Spiel. 



     PATNT-ANSPRÜCHE   :   I.   Rohrdichtung mittels federnder Ringe, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring an seiner sich gegen die Stossfuge legenden, dem höheren Druck abgewendeten Umfläche mit durch eine Nute   (5)   voneinander getrennten Rippen (4,   4)   ausgestattet ist.

Claims (1)

  1. 2. Rohrdichtung nach Anspruch i mit geschlossenem Dichtungsring, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (4,) au beiden Seiten der Stossfuge verlaufen und die Nute (5) somit EMI2.2 einander seitlich überlappen und dicht aneinanderliegen, dadurch gekennzeichnet, dass an den einander zugekehrten Rändern der einander überlappenden Enden Ausnehmungen (7) vorgesehen EMI2.3 4. Rohrdichtung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrschüsse in der Längsrichtung durch Blechlappen verbunden sind, welche die Stossfuge oder einen Teil derselben überdecken und an den Rohrschüssen durch Nieten oder Schweissen derart befestigt sind, dass die Auflagestelle des Dichtungsringes glatt bleibt.
    5. Rohrdichtung nach Anspruch 4, bei der die Stossstelle der beiden Rohrschüsse aus einem Schraubengang und einem die Enden desselben verbindenden, angenähert axialen Teil besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechlappen (11) den axialen Teil der Stossfuge deckt und die Gestalt eines Parallelogramms hat, von dem eine Diagonale mit diesem Teil der Stossfuge zusammenfällt und die andere parallel zum Schraubengang ist (Fig. 3).
AT88773D 1919-07-02 1919-07-02 Rohrdichtung. AT88773B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT88773T 1919-07-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT88773B true AT88773B (de) 1922-06-10

Family

ID=3609287

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT88773D AT88773B (de) 1919-07-02 1919-07-02 Rohrdichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT88773B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260896B (de) * 1963-06-20 1968-02-08 Ferodo Sa Geschweisste Axialverbindung zweier Rohre
DE102005034567A1 (de) * 2005-07-23 2007-02-01 A. Raymond Et Cie Kupplung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260896B (de) * 1963-06-20 1968-02-08 Ferodo Sa Geschweisste Axialverbindung zweier Rohre
DE102005034567A1 (de) * 2005-07-23 2007-02-01 A. Raymond Et Cie Kupplung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT88773B (de) Rohrdichtung.
AT90771B (de) Verfahren und Maschine zum Verschließen von Flaschen oder dgl. mittels mit Dichtungsscheiben versehener Kapseln.
AT101780B (de) Fangvorrichtung für die Treibplatte knalloser Schußwaffen.
AT102274B (de) Verfahren zur Herstellung von Hefe, insbesondere Lufthefe.
AT84110B (de) Mahlvorrichtung mit gegenseitig sich geradlinig hin und her bewegenden Mahlkörpern.
AT106332B (de) Verfahren zur Herstellung einer Kunstmasse aus Azetylzellulose.
AT91751B (de) Röntgenapparat zur stereoskopischen Betrachtung.
AT90271B (de) Verfahren zur Entfärbung von glyzerinhaltigen Flüssigkeiten bzw. Rohglyzerin.
AT87230B (de) Vorrichtung zum Sichern einer richtigen Fingerhaltung beim Schreiben.
AT84118B (de) Mehrfachschmelzsicherung.
AT93173B (de) Ofen für senkrecht stehende Destillationsretorten mit übereinanderliegenden wagrechten Heizkammern.
AT106555B (de) Registrierkasse.
AT101288B (de) Verfahren zur Überführung von Cyanamiden in von Pflanzen aufnehmbaren Mischdünger.
AT106288B (de) Heizkörper.
AT101323B (de) Verfahren zur Herstellung von hochprozentigem Antrachinon und seinen Derivaten.
AT105784B (de) Verfahren zur Herstellung von Hefe, insbesondere Lufthefe.
AT101416B (de) Fangvorrichtung für die Treibplatte knalloser Schußwaffen.
AT105366B (de)
AT104819B (de) Aufschlagzünder für Geschoße mit Querdrehung.
AT94064B (de) Schaltungsweise für vollständig automatische, elektrische Anlagen.
AT104000B (de) Kurbeltrieb.
AT103854B (de) Einrichtung zur Unterdrückung des Erdschlußstromes von Hochspannungsnetzen.
AT103779B (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung von elektrischen Schwingungen.
AT103712B (de) Gegen Nachahmung durch Photographie gesicherte Mehrfarbendrucke, insbesondere für Wertpapiere.
AT103491B (de) Verfahren zur Herstellung von hydraulischen und zementartigen Bindemitteln aus kalkreicher Braunkohlenasche.