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Zweistufige Schleuderpumpe.
Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte zweistufige Schleuderpumpe, bei der zwei getrennte Kreiselräder mit den Rückseiten gegeneinander und den Saugöffnungen voneinander abgekehrt angeordnet sind und die Austrittsschnecke der ersten Stufe an der Unterseite mit der Saugöffnung der zweiten Stufe verbunden ist.
Bei bekannten Schleuderpumpen dieser Art hat der von der Austrittsseite der ersten Stufe zur Eintrittsseite der zweiten Stufe führende Verbindungskanal gleichbleibenden Querschnitt und ist zunächst aufwärts, dann wagrecht und dann wieder nach oben über die Austrittsleitung der beiden Stufen hinweggeführt. Demgegenüber hat bei der Pumpe gemäss der Erfindung der von der Austrittsseite der ersten Stufe zur Eintrittsseite der zweiten Stufe führende, an die Austrittsschnecke der ersten Stufe tangential angesetzte Verbindungskanal anfänglich einen allmählich zunehmenden Querschnitt und ist unter der Austrittsschnecke der zweiten Stufe herumgeführt. Ein weiteres Kennzeichen besteht darin, dass die an die Kreiselräder tangential anschliessenden Enden der beiden Austrittsschnecken miteinander einen Winkel von etwa 500 einschliessen.
Durch diese besondere Ausbildung der Pumpe wird erreicht, dass unter Vermeidung störender Wirbel die Geschwindigkeit des Über-
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den anfänglich zunehmenden Querschnitt des Verbindungskanals eine günstige diffusorartige Wirkung erreicht wird und das zweite Kreiselrad ebenso günstig arbeiten kann wie das erste. Die um 500 versetzte Anordnung der Enden der beiden Austrittsschnecken hat sich durch praktische Versuche als jene Anordnung erwiesen, bei der bei dem unteren Anschluss der Pumpenleitung der höchste Wirkungsgrad erzielbar ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Pumpe, und zwar in Fig. I in einem senkrechten Schnitt durch die Pumpe, in Fig. 2 in einer Draufsicht auf die untere Hälfte des Pumpengehäuses unter Herausnahme der Kreiselräder und der Welle und in Fig. 3 im Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. I.
In der Zeichnung sind A und Al die Kreiselräder der ersten und zweiten Stufe auf der Pumpenwelle B. Die Kreiselräder sind in Spiegelanordnung, d. h. mit den Rückseiten gegeneinander und den Saugöffnungen voneinander abgekehrt, so dass die Pumpe ausgeglichen ist. Das Gehäuse ist nach dem Beispiel der Zeichnung in einer wagrechten Ebene in einen unteren Teil C und einen oberen Teil D getrennt, von denen jeder einen Teil der Scheidewand E trägt, die die Kreiselkammern trennt. Die beiden Gehäusehälften sind aneinandergeschraubt ; die untere Hälfte C trägt den Saugstutzen F und den Förderstutzen G mit den Flanschen an ihren Enden. Die Welle B ist zwischen den Hälften C und D des Gehäuses mittels Lagern in der Scheidewand E und den Gehäuseenden gelagert.
Die Austrittsschnecke 1 aus der ersten Stufe mündet in einen Austrittskanal 2, der tangential nach abwärts anschliesst und sich allmählich im Querschnitt erweitert. Dieser Austrittskanal : 3 wird durch einen Querkanal 3 fortgesetzt, der unterhalb der Austrittsschnecke 4 der zweiten Stufe verläuft und geht dann aufwärts nach der mittleren Eintrittsöffnung des Kreiselrades. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, besitzt der Verbindungskanal 2, 3 erfindungsgemäss einen allmählich zunehmenden Querschnitt, der dann bis zur Einmündung in die zweite Stufe gleichbleibt.
Die Schnecken 1 und 4 sind um ungefähr 500 versetzt, was sich als am vorteilhaftesten für eine sanfte und wirkungsvollste Strömung erwiesen und am besten für die Anordnung der Saug- und Druckanschlüsse an der unteren Hälfte der Gehäuses geeignet hat.
PATENT-ANSPRÜCHE : I. Zweistufige Schleuderpumpe, bei der zwei getrennte Kreiselräder mit den Rückseiten gegeneinander und den Saugöffnungen voneinander abgekehrt angeordnet sind und die Austrittsschnecke der ersten Stufe an der Unterseite mit der Saugöffnung der zweiten Stufe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Austrittsseite der ersten Stufe zur Eintrittsseite der zweiten führende, an die Austrittsschnecke (1) der ersten Stufe tangential angesetzte Verbindungskanal (2, 3) anfänglich einen allmählich zunehmenden Querschnitt besitzt und unter der Austrittsschnecke (4) der zweiten Stufe herumgeführt ist.
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