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Zündkerze.
Es sind Zündkerzen bekannt, bei welchen einer der Pole beweglich ist und durch innere oder äussere Einwirkung stetig oder in Zwischenräumen so bewegt wird, dass dadurch die zwischen den Polen durch Ansammeln von Russ o. dgl. entstandene, der Funkenbildung schädliche Brücke zerrissen bzw. unterbrochen und hierdurch die Funkenbildung gesichert wird. Bei solchen Zündkerzen besteht der Zündstift aus einem feststehenden Teil und einem in diesem angeordneten drehbaren Teil, welche Teile der ganzen Länge nach miteinander in Kontakt stehen. Diese Zündkerzen besitzen den Nachteil, dass sich entlang der grossen Kontaktflächen der beiden Zündstiftteile Russ oder sonstige Unreinigkeiten ansammeln. wodurch die Reibung zwischen diesen beiden Teilen vermehrt und die freie Umdrehung de-, beweglichen Zündstiftteiles ungünstig beeinflusst wird.
Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile dadurch behoben, dass der feststehende und bewegliche Zündstiftteil in der Längsrichtung der Zündkerze aneinander schliessen, wodurch die Unreinigkeiten sich nur zwischen der kleinen Kontaktfläche der aneinander stossenden Enden der beiden Zündstiftteile ansammeln können und daher der bewegliche Teil nur eine ganz geringe Reibung zu überwinden hat.
Bei dem in der Zeichnung im lotrechten Mittelschnitt und in der Druntersicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist 1 die äussere Zündkerzenhülse, innerhalb welcher der insbesondere aus Porzellan bestehende Isolierkörper) mittels der Dichtungen 3, -1 und der Druckschraube 5 dicht eingelagert ist. Dieser Isolierkörper nimmt den Zündstift auf, der hier aus zwei in der Längsrichtung aneinander geschlossenen Teilen, und zwar einem feststehenden äusseren Teil 6 und einem drehbaren, inneren Teil 7 besteht, welch letzterer mittels Polstücken 8 im Vereine mit der äusseren Metallhülse 1 Funkenbildung bewirkt.
Die inneren Enden der Teile 6 und 7 stehen in innigem Kontakt, der durch ein Kopflage 9 des Teiles 6 und eine Spitze 10 des Teiles 7 oder umgekehrt gebildet wird. Der feststehende Teil 6 des Zündstiftes ist bei 11 gedichtet und nimmt zwischen den Schraubenmuttern 12. 1.'3 das Zuleitungskabel 14 auf, während der drehbare Teil 7
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beiden Zündstiftteilen durch federnde Wirkung aufrecht erhält. An den drehbaren Teil 7, und zwar unterhalb der Lagerplatte 16 sind die Polarme 8 angeschlossen, die mit der Schraubhülse 15 die Funkenbildung bewirken. Nach der dargestellten Ausführungsform sind die Polarme 8 in an sich bekannter Weise zu Flügeln ausgebildet, so dass sie einerseits die Funkenbildung und andrerseits die Drehung des Zündstiftteiles 7 bewirken.
Die Drehung kommt dadurch zustande, dass die Druckschwankungen im Zylinder, insbesondere der Explosionsdruck im ersten Augenblick so einseitig auf die Flügel wirkt, dass sie samt dem Teil 7 in Drehung versetzt werden.
Diese Drehung, deren Geschwindigkeit von der Schrägstellung der Flügel von der Plötzlichkeit des Druckwechsel der Lagerung der Flügel usw. abhängt, bewirkt insoferne in bekannter Weise eine Reinigung der Pole. als Öl, Russ oder andere Unreinigkeiten, die sich zwischen den Polen 8 und J5 angesetzt haben und die Funkenbildung beeinträchtigen, stören oder gar unterbinden, zerrissen, abgebrochen und auch abgeschleudert werden, wodurch die Funkenstrecke stets erhalten und die Funkenbildung gesichert bleibt, so dass ein Versa jeun der Zündung oder auch nur sogenannte Unterbrecher nicht vorkommen können.
PATENT ANSPRÜCHE : I. Zündkerze, deren Zündstift aus einem feststehenden Teil und einem mit diesem in Kontakt befindlichen beweglichen, insbesondere drehbaren Teil besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende und bewegliche Teil (6 bzw. 7) in der Längenrichtung der Zündkerze aneinanderschliessen.
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