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Balkenrerbindung.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine besondere Art der Verbindung von Balken aus Holz und anderen Materialien, welche in allen Zweigen der Technik und Industrie Verwendung finden kann, sich jedoch ganz besonders für zerltgbare und transportable Holzbauten und für den Bau landwirtschaftlicher Maschinen, bei denen oft die Forderung nach leicht, zerlegbaren Holz- und Eisenkonstruktionen auftritt, eignet.
Das Wesen der Balkenverbindung gemäss der Erfindung ist dadurch charakterisiert, dass die Form der miteinander in Verbindung tretenden Zapfen und Zapfenlöcher im Grundriss sich aus einem in ein Quadrat mit der Seite gleich der Balkenbreite eingeschriebenem zweiten Quadrat ableitet, dessen Eckpunkte in den Halbierungspunkten der Seiten des umschriebenen Quadrates liegen, wobei die in der Richtung der Diagonale im umschriebenen Quadrat gezogene Halbierungslinie des eingeschriebenen Quadrates die Stossfuge der Balkenzapfen darstellt und die beiderseits dieser Stossfuge liegenden Rechtecke samt den anschliessenden Dreiecken den Grundriss der Balkenzapfen und die zwei restlichen diametralen Eckdreiecke den Grundriss der Zapfenlöcher bilden,
in welch letztere ein mit den entsprechenden Zapfen versehener Balken zur Herstellung des Schlusses der Verbindung eingreift.
Die Fig. x und 2 der die Grundverbindung in Grundriss und Seitenansicht, aus der sich alle Sonderarteo der Verbindung ableiten. Die Fig. 3 bis 17 zeigen in'Seitenansicht und Grundriss @e einzelnen Ausführungsformen der Balken, aus denen sich die Grundverbindung und ihre Variationen zusammensetzen. Die Fig. 18 bis 25 zeigen in verschiedenen Ansichten die aus den einzelnen Ausführungsformen der Balken hergestellten Verbindungen -von zwei und mehr Balken miteinander. Die Fig. 26 bis 36 zeigen in verschiedenen Ansichten eine Armierung der betreffenden Balkenverbindungen beispielsweise unter Anwendung von Metalbchuhen oder Hülsen, wie solche bei Strebenverbindungen in Häng- oder Sprengwerkkonstruktionen vorkommen.
Durch die Fig. I und 2 ist das Prinzip der Verbindung anschaulich gemacht, welches allen beschriebenen Verbindungen gemeinsam zugrunde hegt. Wie aus diesen Figuren ersichtlich, handelt es sich hier um die Verbindung von drei Balken a, , c von quadratischem Querschnitt, mit der Balkenbreite d. Der Balkenverbindung hegt die in der Grundri. ss6gur 1 veranschaulichte geometrische Konstruktion zugrunde : In ein Quadrat 1, 2, 3, 4 mit der
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sprechenden Zapfen versehene Balken c eingreift.
Die Fig. 3 bis 6 zeigen in Seitenansicht und Grundriss zwei mit 1 und la bezeichnete AusMhrunsformen der nach dem oben beschriebenen Prinzip mit Zapfcn versehenen llolz- balken a oder b. Die Ausführungsform 1a unterscheidet sich von der Ausführungstorm I
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durchlaufenden Balken nach der Ausführungsform IV verbunden werden. Die Fig. M und 23 zeigen in zwei Ansichten eine einfache Kreuzverbindung, bei welcher zwei Balkenköpfe von der Ausführungsform I mit einem durchlaufenden Balken nach der Ausführungsform IV verbunden werden. Die Fig. 24 und 2S stellen eine Verbindung von vier Balken und einem durchlaufenden Balken, eine sogenannte Quirlverbindung dar. Diese besteht aus vier Balken-
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Sämtliche der oben beschriebenen Verbindungen können in bekannter Weise eine Versteifung bzw. Armierung sowie einen Schutz der Balkenverbindung durch Anwendung von Metallschuhen oder Metallhülsen erhalten. Die Fig. 26 bis 36 zeigen beispielsweise derartige Balkenverbindungen mit Metallschuharmierung im Grundriss und perspektivischer Ansicht für Eckverbindungen, T-Verbindungen und Kreuzverbindungen von zwei und mehreren Balken, wobei die in Verwendung kommenden Ausführungsformen der in Verbindung tretenden Balken aus der entsprechenden Bezeichnung ersichtlich sind.
Die beschriebenen Balkenverbindungen mit und ohne Anwendung von Metallschuhen und Hülsen weisen nachstehende Hauptvorteile auf : Es ist eine einfache Herstellu, i der verschiedenartigsten Holzverbindungen möglich, da nur der rechtwinklige Schnitt ou-, der
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(Balkenbreite und halbe Balkenbreite) aultreten. Weiters ist eine leichte Fixierung der Verbindungen bei Anwendung von Metallschuhen auch ohne Nägel, Schrauben, Bolzen o. dgl. möglich, woraus sich eine ungemein leichte Zerlegbarkeit ergibt, was vor allem bei Baue transportabler Holzhäuser von grösster Bedeutung ist.
Die beschriebenen Verbindungen gemäss der Erfindung eignen sich aber auch vorzüglich für Kinderspiel-Baukasten aus Holz und ähnlichem Material.