DE444098C - Bauspielzeug - Google Patents

Bauspielzeug

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DE444098C
DE444098C DEST38349D DEST038349D DE444098C DE 444098 C DE444098 C DE 444098C DE ST38349 D DEST38349 D DE ST38349D DE ST038349 D DEST038349 D DE ST038349D DE 444098 C DE444098 C DE 444098C
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DE
Germany
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tongue
groove
bores
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Expired
Application number
DEST38349D
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English (en)
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F Ad Richter & Co A G Baukaste
OTTO H STRUB
Original Assignee
F Ad Richter & Co A G Baukaste
OTTO H STRUB
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/04Building blocks, strips, or similar building parts
    • A63H33/10Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements
    • A63H33/107Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled by means of additional non-adhesive elements using screws, bolts, nails, rivets, clamps

Landscapes

  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • - Bauspielzeug.-Es sind Bauspielzeuge aus Holz bekannt, welche aus genuteten Pfosten bestehen, diean den Stirnflächen zwecks Aufnahme entsprechend gefederter Querriegel Kreuznuten tragen. Ferner ist es bereits für andere Holzbauspiele mit Feder- und Nutverbindungen vorgeschlagen, zur weiteren Befestigung Dorne oder Bolzen zu verwenden, die in entsprechende Bohrungen einsteckbar sind. Die Erfindung bezweckt, durch eine Kombination dieser beiden bekannten Einrichtungen und durch besondere Abmessungsverhältnisse ein Bauspielzeug zu schaffen, das bei großer Viel= seitigkeit der damit herzustellenden Bauten diesen eine hohe Standfestigkeit zukommen läßt.
  • Gemäß der Erfindung ist dies dadurch erreicht, daß die Federlänge der Querriegel der Seitenlänge der durch die Kreuznutung entstehenden Zapfen und ihre Federhöhe der doppelten Nutentiefe entsprechen, und daß die Federn in den Kreuznuten der Pfosten durch Dorne gesichert sind, welche die Pfosten und die Federn in Querbohrungen durchsetzen. Die die Dorne aufnehmenden Bohrungen liegen hierbei, wei es bei anderen Bauspielzeugen bekannt ist, zweckmäßig in einer Ebene. Erfindungsgemäß durchsetzt dann jeder Dorn einen Zapfen und die anschließende Feder ganz, den folgenden Zapfen jedoch nur so weit, daß er in die zu seiner Bohrung winkelrecht stehende Bohrung nicht hineinragt.
  • Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar Abb. i einen genuteten Pfosten im Aufriß, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie C-D der Abb. i, Abb. q. einen gleichen Schnitt, bei dem die Bohrungen für die Dorne in einer Ebene liegen, Abb. 5 einen gefederten Querriegel im Aufriß, Abb.6 den zugehörigen Grundriß, Abb.7 die Verbindung zweier Pfosten zu einem durchgehenden Pfosten mittels eines Querriegels, Abb.8 ein mit Hilfe der neuen Bauteile hergestelltes Gitterwerk, Abb. 9 einen Grundriß zu Abb. 8, Abb, io einen Schnitt nach Linie £-F der Abb. 8, Abb. i i einen Schnitt nach Linie G-H der Abb. B.
  • Jeder Pfosten a (Abb. i) hat auf seinen vier Seiten in bekannter Weise Längsnuten b, weiche der Aufnahme von zwei benachbarte Pfosten verbindenden Zwischenwänden c (Abb. z) oder anderen Zwecken dienen können. Der Pfostena ist an beiden Stirnseiten mit gleichfalls bekannten kreuzförmigen Einschnitten d versehen, und zwar in der Weise, daß an beiden Enden je vier Zapfene von quadratischem Querschnitt entstehen. In die Einschnitte d passen die Federn f 1 von zwei benachbarte Träger verbindenden Querriegeln f. Die Länge der Federn f 'entspricht erfindungsgemäß der Seitenlänge eines quadratischen Zapfens e.
  • Hierdurch ist zunächst erreicht, daß in einen Pfosten a vier Querriegel f eingesetzt werden können (Abb.3). Die Sicherung der Querriegel oder ihrer Federn in den Kreuznutend erfolgt hierbei durch bei anderen mit Feder- und Nutverbindungen bekannte Metalldorne g, welche die Zapfen e und die Federn/' in Bohrungen durchsetzen. Durch den Abstand zweier gegenüberliegender Bohrungen f, deren öffnung der Einführung der Dorne g frei zu halten ist, ist die Dicke der Querriegel f bestimmt (Abb. 3 und q.). Entsprechend den Abb. i und 3 hat jeder Zapfen e zwei üb ereinanderliegende sich kreuzende Bohrungen, so daß. die Dorne in jeder Richtung eingeführt werden können. Wie Abb. q. zeigt, können -sämtliche Bohrungen zur Aufnahme der Dorne, wie es bei weiteren Bauspielen bekannt ist, in einer Ebene liegen. Jeder Dorn durchsetzt dann erfindungsgemäß einen Zapfen e und die anschließende Feder ganz, den folgenden Zapfen e jedoch nur so weit, daß er in die zu seiner Bohrung winkelrecht stehende Bohrung nicht hineinragt. Der Querriegel f hat, wie aus Abb. 5 hervorgeht, eine Höhe 2y, welche der doppelten Tiefe y der Kreuznutend entspricht. Demgemäß haben die Federn/' bei Anordnung der Pfostenbohrungen nach Abb.3 je zwei übereinanderliegende Paare von Bohrungen (Abb. 5) oder bei Anordnung der Pfostenbohrungen nach Abb. q. nur je zwei übereinanderliegende Bohrungen (Abb. 7), so daß mit Hilfe eines Querriegels auch zwei aneinanderstoßende Pfosten a verbunden werden können (Abb. 7). Eine derartige Verbindung ist einerseits durch die Verzapfung, anderseits durch die Sicherung mit Hilfe der Dorne g vollkommen starr und verdrehungssteif, so daß, wenn z. B. die beiden durchgehenden Pfostena (Abb.7) als Stützpfosten verwendet sind, ein Querriegel f als frei tragender Ausleger, beispielsweise zum Herstellen von Erkern, Balkonen usw., dienen kann. Die Festigkeit einer solchen Verbindung wird noch erhöht dadurch, daß der Querriegel f mit ebenen Flächenz (Abb. 3) an die beiden Pfostena anschließt, in welcher Lage er durch die Dorne festgehalten wird (Abb.7). Die beim Zusammenbau der Pfosten a stirnseitig entstellenden Einschnitted sind durch Füllstücke h ausgefüllt, sofern hier nicht frei vorstehende Querriegel als Balkonträger u. dgl. eingesetzt sind.
  • Die Abb.8 und 9 zeigen die Verwendung der neuen Baukastenteile zur Darstellung von Eisen- und Holzkonstruktionsnachahmungen. Die Zusammensetzung der Pfostena und der Querriegel l entspricht hierbei genau den obigen Ausführungen.
  • Die durch die Pfosten a und die Querriegel f gebildeten rechtwinkligen Felder sind aus den oben erläuterten Gründen ebenfalls zuverlässig verdrehungssteif. Hierdurch können Druckstreben i, welche die Gitterkonstruktion in bekannter Weise vervollständigen, unter Eingriff in die Längsnuten der Pfosten a ohne irgendwelche Sicherung eingesetzt werden und trotzdem bei Belastungsbeanspruchungen ihren Zweck erfüllen, ohne herauszufallen.
  • Die Pfosten a können entsprechend den Abb. i o und i i, wie es anderwärts bereits vorgeschlagen ist, je auf einer Seite zwei Längsnutenprofile b und b1, deren kleineres, b, in das größere, b1, eingelassen ist, besitzen. Die breiteren Nuten b1 dienen zur Aufnahme der Druckstreben i, welche in den meisten Fällen infolge größerer Beanspruchung einen größeren Querschnitt haben müssen als die von den schmalen Nuten b aufgenommenen Zwischenwandteilec (Abb. z). Die Pfosten u können auch auf zwei, drei oder allen Seiten zwei :oder mehrere ineinander eingelassene Nutenprofile besitzen. Der Vorteil dieser mehrere Profile einschließenden Nut liegt bekanntlich darin, daß nach Belieben und je nach den baulichen Anforderungen auf jeder Seite des Pfostens Wände und Streben verschiedener Dicke eingelassen werden können. Die oberen Pfosten a1 sind entsprechend Abb.8 etwas verschieden von den unteren Pfosten insofern, als ihre Schmalseite (Abb. io) so breit ist wie ein quadratischer Zapfen e, während ihre Breitseite der Stärke zweier quadratischer Zapfen mit dazwischenliegender Nut entspricht. Von den Breitseiten ist die eine mit Längsnuten b, b1 versehen, die andere dagegen glatt. Die Einführung derartiger Halbpfosten ist geeignet, den Eindruck der Wirklichkeit, insbesondere bei Eisen- und Holzkonstruktionsnachahmungen, zu erhöhen.
  • Die mit Hilfe des neuen Bauspielzeuges hergestellten Bauten sind im Rahmen ihrer Größenordnung den gestellten Anforderungen an Festigkeit gewachsen. Es wurden beispielsweise Brücken mit einer Spannweite von mehreren Metern hergestellt, welche insbesondere durch die Wirkung der Druckstreben i erheblichen Belastungen ohne Formveränderung standhielten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bauspielzeug aus Holz, bestehend aus genuteten, stirnseitig mit Kreuznuten versehenen Pfosten, die zur Aufnahme von mit Federn versehenen Querriegeln dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Federlänge (f l) der Querriegel (f) der Seitenlänge der durch die hreuznutung (d) entstehenden Zapfen (e) und ihre Federhöhe (2y) der doppelten Nutentiefe (y) entsprechen, und daß ferner die Federn _(f l) in den Kreuznuten (d) der Pfosten (a) durch bei Feder- und Nutverbindungen anderer Bauspielzeuge bekannte Dorne (g) gesichert sind, welche die Pfosten (a) und die Federn (1l) in Querbohrungen durchsetzen. z. Bauspielzeug nach Anspruch i, bei dem die die Dorne aufnehmenden Bohrungen in einer Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Dorn (g) einen Zapfen (e) und die anschließende Feder (f1) ganz, den folgenden Zapfen (e) jedoch nur so weit durchsetzt, daß er in die zu seiner Bohrung winkelrecht stehende Bohrung nicht hineinragt (Abb. ¢).
DEST38349D Bauspielzeug Expired DE444098C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE853272C (de) * 1948-12-08 1952-10-23 Hermann Sienemus Bauelemente, insbesondere fuer Bauspiele, mit ueberlappt aneinander gesetzten Laengs- und Querbalken sowie Stuetzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE853272C (de) * 1948-12-08 1952-10-23 Hermann Sienemus Bauelemente, insbesondere fuer Bauspiele, mit ueberlappt aneinander gesetzten Laengs- und Querbalken sowie Stuetzen

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