AT88307B - Stickmaschinenschiffchen. - Google Patents

Stickmaschinenschiffchen.

Info

Publication number
AT88307B
AT88307B AT88307DA AT88307B AT 88307 B AT88307 B AT 88307B AT 88307D A AT88307D A AT 88307DA AT 88307 B AT88307 B AT 88307B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shuttle
bobbin
embroidery
entrance
embroidery machine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Haeuszler
Original Assignee
Richard Haeuszler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richard Haeuszler filed Critical Richard Haeuszler
Application granted granted Critical
Publication of AT88307B publication Critical patent/AT88307B/de

Links

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Stickmaschinensehiffchen.   



   Die Herstellung der Stickerei durch Stickmaschinen mit mehr als 1000 Sticknadeln nebeneinander geschieht zweckmässig mit dicke Bobinen tragenden   Langschiffchen.   Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine besondere Bauart eines solchen Schiffchens, welche im Gegensatz zu den bei solchen Stickmaschinen benutzten Schiffcheneinrichtungen ein sicheres 
 EMI1.1 
 die Erzeugung feinster Stickware gestatten soll. 



   Die bisherigen Langschiffchen für grosse Bobinen sind bei solchen Stickmaschinen zur
Herstellung wertvollerer Stickware, z. B. für ganz feine Stickereien nicht vorteilhaft zu gebrauchen, da bei denen mit seitlichem Deckel eine winkelartige Fadenschlinge gebildet wird und dadurch der feine Faden an der winkelartigen Kante zerrieben und unbrauchbar werden kann. Andrerseits musste bei Schiffchen mit ausgebauchte Seitenwandung (Fig.   5)   ein Stück 'Wandungsteil herausgearbeitet weiden. Obwohl der Deckel des Schiffchens diesen herausgearbeiteten Wandungsteil   überdeckt, war   doch keine zusammenhängende Schiffchenführungsfläche mehr vorhanden. so dass beim Sticken der feine St ; ekfaden an den Unterbrechungen des Wandungsteiles hängen bleiben und abreissen konnte.

   In solchen Fällen mussten bis jetzt 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 die bekanntlich einen längeren Fadenablauf haben und weniger oft ausgewechselt zu werden brauchen, überhaupt nicht in das Schiffchen hineingehen, so dass der Deckel geschlossen werden könnte. Würde man aber das Schiffchen grösser und breiter machen, so dass die dickeren Bobinen   hineingingen   und der Deckel geschlossen werden könnte, so wird die   Führungsfläche   des Schiffchens zu breit, und es kann demzufolge nicht in die Schiffchenbahnen von gewöhnlicher Abmessung eingesetzt werden. Selbst wenn man die Schiffchenbahnen der Stickmaschinen breiter machen würde, so dass solche verbreiterte Schiffchen angewendet werden könnten, so müssten dazu auch längere   Sticknaduln   angewendet werden. 



  Die langen Sticknadeln haben in bekannter Weise wieder den Nachteil, dass sie infolge der Länge an ihrem freien Ende, an der Spitze federn, so dass beim Sticken die Spitze schwankt und demzufolge nicht genau nach dem Muster, sondern daneben   einticht,   was ungleichmässige minderwertige Stickerei und ein schlechtes Arbeiten der Stickmaschine zur Folge hat. 



  Ausserdem hat man bei allen bisherigen Schiffchen   tür   solche Stickmaschinen noch mit dem Übelstand zu kämpfen, dass die eingelegte Bobine beim   Einfädeln   des Bobinenfadens oder wenn der Faden angezogen wird, wieder herausfallen kann und deshalb die Bobine mit den Fingern oder mit komplizierter maschinellen Einrichtung   na h   innen gehalten werden muss, um ein Herausfallen zu verhindern und auch gleichzeitig die   richuge   Lage der Bobine im 
 EMI1.4 
 ziehen des Fadens oder beim Einlegen derselben in unrichtige Lage und muss alsdann erst im Innern des Schiffchens nach dem hinteren Teil mit den Fingern gebracht und gehalten werden, bevor der Deckel des Schiffchens geschlossen werden kann. Sonst wird der Deckel auf die Bobine gedrückt und geht infolgedessen nicht zu.

   Hierdurch entstehen Zeitverluste und die Bedienung des Schiffchens ist eine umständliche. 



   Diese Übelstände zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dass die Seitenwandung bei ununterbrochener Führungsfläche 
 EMI1.5 
 ausdehnung des Schiffchens grösser ist, als die Spuleneinführöffnung. Das Einführen grosser Spulen in den erweiterten Innenraum wird mittels Durchdrückens derselben durch den engeren Eingang bewirkt. Nach dem Hindurchdrücken derselben liegt die Bobine unterhalb der verengten Spuleneinführöffnung frei. Nach Eindrücken der Spule in den Schiffcheninnenraum dehnt sich also die Spule wieder aus und liegt frei ohne feste Reibung im Innenraum, Das Freiliegen ist von Wichtigkeit, weil die frische Spule sonst zusammengedrückt wäre und das Abziehen des Fadens erschwert wäre.

   Gleichzeitig wird aber auch die freiliegende Spule in der Mitte von der ununterbrochenen verengten   Spuleneinführöffnung   selbsttätig in richtiger Lage gehalten, so dass die Spule gegen ein Wiederherausfallen voll- 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Einfädeln in beliebiger Weise erfolgen kann, wodurch die Bedienung der Schiffchen einfach und praktisch werden soll. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt. Fig. i zeigt ein geöffnetes
Schiffchen von der Seite gesehen, wobei der dickste Teil einer einzulegenden Bobine gerade durch den Eingang in das Schiffchen gedrückt wird. Fig. 2 ist eine Draufsicht eines gefüllten Schiffchens.   Fig.   ist ein Querschnitt des Schiffchens. Fig. 4 stellt das Schiffchen mit normalen und mit erweiterten Eingang dar. Fig. 5 und 6 zeigen Ausführungsbeispiele bekannter Schiffchen, und zwar zeigt Fig. 5 ein solches mit ausgesparter Seitenwandung und Fig. 6 ein solches mit normalen und einen erweiterten Eingang. 



   1 bezeichnet eine ganz grosse Bobine, 2 bezeichnet den ähnlich wie in Fig. 6 durch parallele Seitenwände 8 (Fig. 4) des Schiffchens gebildeten normalen oder den durch ausgefräste Seitenwände 8 a gebildeten erweiterten Eingang des Schiffchens, der von der ununterbrochenen   Schiffchenlauf- und Führungsfläche 4   umgeben ist. Die Seitenwand des Schiffchens besitzt eine starke Ausbauchung 3 zur Aufnahme der grossen Bobine 1. Von dieser Ausbauchung weg ist die Seitenwand des Schiffchens gegen den Eingang 2 wieder auf die Normalweite der Schiffchenlaufbahn verengt und endigt in einen zur nicht ausgebauchten Seitenwand des Schiffchens in bezug auf die Längsmittelebene der   Schiffchenlauffläche   symmetrisch liegenden Teil, die Führungslaufbahn.

   Um den Schiffchenhohlraum noch mehr zu vergrössern und die Schiffchenhöhe zu vermindern, ist der Schiffchenboden bei 7 durch Abfräsung verdünnt, oder durch Pressung ausgedehnt. Der Eingang 2 ist mittels des gewöhnlichen Klappdeckels 5 mit langer Feder 6, der sich am meisten bewährt hat, abschliessbar. 



   Um nun eine grosse Bobine in das Schiffchen hineinzubringen, wird sie unter leichtem Zusammendrücken ihrer dicksten Stelle durch den Eingang   2,   dessen Weite geringer als der grösste Durchmesser der Bobine ist, in den erweiterten Hohlraum des Schiffchens gedrückt, wo sie sich infolge ihrer Elastizität wieder ausdehnt und dann freiliegt. Dadurch kommt die Bobine mit ihrer dicksten Stelle unterhalb der verengten Schiffcheneinführöffnung zu liegen und wird von dieser gleichzeitig in der richtigen Lage nach innen unveränderlich gehalten, bevor der Deckel geschlossen wird.

   Das Schiffchen vermag aber auch somit eine grosse Menge Faden zu fassen, den es wieder ohne Störung abzugeben vermag, wodurch ein wirtschaftlicher Betrieb der Stickmaschine gewährleistet werden soll. 
 EMI2.1 
 sitzen, so dass der Führungswandteil oder die Spuleneinführöffnung ebenfalls elastisch wäre. 



  Auch könnte das Schiffchen andere Form haben als die gezeichnete. Ferner könnte die   Schiffchenlaufbahn   4 geringe Vertiefen besitzen, so dass nicht die ganze Fläche 4 aufliegt und als Lauffläche dient. Ausserdem könnte selbstverständlich die neue Einrichtung links oder rechts oder zu beiden Seiten eingelichtet sein, so dass das Schiffchen für alle Stickmaschinen verwendet werden kann. Daher ist es nicht wesentlich, ob die Hauptteile der vorliegenden Erfindung gerade in genau der beschriebenen Weise vereinigt werden. 



   Der Eingang 2 des Schiffchens muss nicht durchaus nach dem Umriss   8 a   erweitert sein, da selbst die nach dem grösseren Innenraum angepassten Bobinen durch den engeren normalen Eingang (siehe Umriss   8)   hindurchgehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Stickmaschinenschiffchen mit ausgebauchter Wandung zur Aufnahme einer möglichst grossen Spule, dadurch gekennzeichnet, dass von der die gewöhnliche Abmessung besitzenden ununterbrochenen Führungsfläche (4) ab die Schiffchenwand seitlich ausgebaucht ist, so dass die Innenausdehnung des Schiffchens grösser ist als die Spuleneinführöffnung, das Einführen grosser Spulen in den erweiterten Innenraum mittels Durchdrücken derselben durch den engeren Eingang bewirkt wird und nach dem Eindrücken die Spule innerhalb des Schiffchens' frei liegt,
AT88307D 1915-01-28 1915-12-27 Stickmaschinenschiffchen. AT88307B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE88307X 1915-01-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT88307B true AT88307B (de) 1922-05-10

Family

ID=5642177

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT88307D AT88307B (de) 1915-01-28 1915-12-27 Stickmaschinenschiffchen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT88307B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT88307B (de) Stickmaschinenschiffchen.
DE337837C (de) Stickmaschinenschiffchen
DE495237C (de) Verfahren zur Herstellung von aus mehreren durch Bindekettenfaeden miteinander verwebten Gewebelagen bestehendem Band
CH91528A (de) Stickmaschinenschiffchen.
AT57651B (de) Bandwebstuhl.
AT61563B (de) Broschierlade für Webstühle.
AT31751B (de) Einrichtung zur Herstellung von Florbändern für die Chenille-Weberei.
DE588811C (de) Webblatt
AT260823B (de) Verfahren zur Herstellung eines Geweberandes auf einer Greiferschützen-Webmaschine
DE1961637A1 (de) Vorrichtung zum Eintragen und Anschlagen der Schussfaeden bei Webmaschinen
DE671518C (de) Vorrichtung zur Aufbewahrung und Entnahme von chirurgischem Nahtmaterial
DE455404C (de) Webschuetzen mit Hand- oder selbsttaetiger Einfaedelvorrichtung
AT93577B (de) Schußeintragvorrichtung mittels Greifer für Webstühle.
AT51796B (de) Einrichtung an Schiffchenstickmaschinen zum Durchschneiden der Sprengfäden.
DE367340C (de) Einrichtung zur Dreherfachbildung vor dem Anschlagblatt fuer mechanische Webstuehle
CH540374A (de) Schiffchen
AT56485B (de) Fadenführer.
DE2519612A1 (de) Schmale gewebe oder gewebte baender sowie webstuhl und verfahren zu deren herstellung
AT314952B (de) Ablaufvorrichtung für auf Hülsen aufgewickelte Nähgarne
AT71115B (de) Klemmschnalle.
AT60943B (de) Webschützen mit Einfädelvorrichtung.
AT159743B (de) Vorrichtung zum sofortigen Stillsetzen von elektrisch angetriebenen Webstühlen.
AT18717B (de) Einfädelvorrichtung für Webschützen.
AT230815B (de) Verfahren zum Herstellen von einlegleistenfreien Geweben und Webmaschine zur Durchführung des Verfahrens
AT138148B (de) Spulengehäuse für Nähmaschinengreifer.