AT88249B - Typensetzmaschine mit Handbetrieb. - Google Patents

Typensetzmaschine mit Handbetrieb.

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AT88249B
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Walter Chipperfield
Roneo Ltd Fa
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Description


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  Typensetzmaschine mit Handbetrieb. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Typensetzmaschine gemäss dem Patente Nr. 88246. 



  Bei dieser Maschine finden Typenhebel Verwendung, und zwar ist für jede Typenkammer eine Typentaste vorhanden. Die Typentasten führen durch eine Druckbewegung des Setzers verschiedene Hübe aus. Durch den Druck auf eine Typentaste schwingt eine Hebelplatte aus, die durch eine Getriebeverbindung eine senkrechte Welle in Umdrehung versetzt, wodurch der Setzstock mit der Welle um einen bestimmten Winkel gedreht wird, so dass der Setzstock unter eine bestimmte Typenkammer kommt. Alsdann erfolgt die Betätigung einer Steuerstange, die durch eine axiale Bohrung der senkrechten Welle hindurchgeht und den Typenauslösemechanismus betätigt, wodurch die unterste Type freigegeben wird und durch ihre Schwerkraft von der Typenkammer in das Setzstück fällt.

   Ist das Setzstück mit der nötigen Typenanzahl ausgefüllt, so wird es von seinem Träger abgenommen und nach dem Ausstossen der Typenreihe wieder in den beweglichen Setzstockträger eingesetzt. 



   Bei dieser Maschine müssen zwei voneinander getrennte Arbeitsvorgänge ausgeführt werden, nämlich die Typentaste zur Auswahl der jeweiligen Typenart herunterzudrücken und dann die Steuerstange zwecks Freigabe der Type aus der Typenkammer zu betätigen. 



  Durch die Erfindung werden diese beiden Arbeitsvorgänge vereinigt. 



   Es wird die an und für sich bekannte Tastenbretteinrichtung verwendet, wie sie beispielsweise bei Schreibmaschinen gebraucht wird. Bei dieser Anordnung ist die Typentaste auf einer verschiebbaren Stange im Schalthebel gelagert. Das Wesen der Erfindung liegt nun darin, dass eine Anzahl senkrecht verschiebbarer Tastenstifte in einem Rahmen unterhalb des Schalthebels vorgesehen sind und sich auf durch doppelarmige Hebel getragene Plattformen stützen. Wird die Schalttaste über einen Tastenstift gebracht, dann wird gleichzeitig das Setzstück unter die entsprechende Typenkammer gedreht. Durch einen Druck auf die Schalttaste wird der jeweilige Tastenstift verschoben und die Plattform schwingt. aus, wodurch der Freigabemechanismus betätigt und die unterste Type im zugehörigen Typenkasten freigegeben wird und in den Setzstock gelangen kann.

   Die Tastenstifte sind in mehreren radialen Bogenreihen konaxial zur Drehachse der Typentaste angeordnet. Ferner ist die Anordnung so getroffen, dass eine oder mehrere Plattformen sich auf Hebel stützen, bei deren Bewegung der Auslösemechanismus für die Typenkammern in Tätigkeit tritt und diejenige Type freigibt, welche sich oberhalb des Setzstockes befindet. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Maschine dargestellt und zeigt Fig. i den vertikalen Längsschnitt durch die Maschine, Fig. 2 einen horizontalen Schnitt und   Fig. g   eine geänderte Ausführungsform des Schalthebels. 



   Wie aus Fig. i ersichtlich, sitzt auf der vertikalen, hohlen Hauptachse 1 der radial abstehende   Rahmens 1.   und auf diesem die Typensammeischiene bzw. der Setzstock 2. 



  Unten ist die Achse 1 (bei 3 in Fig.   I)   in der oberen Wand der hohlen Fundamentplatte 4 gelagert und mit einem starr daraufsitzenden Zahnrad 5 versehen, welches in ein Zahnradsegment 6 (Fig. 2) eingreift. Die vertikale Achse 7 dieses Segments ragt durch die obere Wand der Fundamentplatte   4   heraus und trägt den Schalthebel 8, In diesem ist die Gleit- 

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 stange 9 in radialer Richtung verschiebbar. Am äusseren Ende der Schieberstange 9 ist, vertikal verschiebbar, der mit einer geeigneten Handhabe versehene Tasterstift 10 angesetzt, welcher durch die Feder 11 ständig nach oben gedrückt wird. 



   Die in der Fundamentplatte vertikal verschiebbaren Tastenstifte 12 werden ebenfalls durch Federn 13 festgehalten bzw. nach oben gedrückt. Sie sind (Fig. 2) in bekannter
Weise in mehreren konzentrischen Kreisbögen angeordnet. Ihre Anzahl entspricht der Anzahl der Typenkammern. Die unteren Enden der Tastenstifte 12 ruhen auf den im Hohlraume der Fundamentplatte 4 liegenden Platten 14 und 15 auf, die ihrerseits starr auf den zwei- armigen Hebeln 16 und 17 angebracht sind. Die Achsen 18 dieser Hebel sind in abwärts ragenden Ansätzen 19 der Fundamentplatte 4 gelagert. Die inneren Enden der Hebel 16 und 17 greifen an den Flanschen einer Muffe oder Hülse 20 an, welche am unteren Ende der Spindel 7 auf-und abgleiten kann. 



   Innerhalb der hohlen Achse 1 ist die Stange21 vertikal verschiebbar, das untere Ende dieser Stange trägt die Flanschenmuffe 22. Zwischen den Muffen 20 und 22 spielt der doppel- armige Hebel 23, dessen Achse 24 ebenfalls in Ansätzen der Fundamentplatte 4 gelagert ist. 



   Die eigentliche   Typenauslösevorrichtung   ist aus Fig. i ersichtlich, der daselbst dar- gestellte Ständer 25 besitzt konische bzw. Trichterform. Unter jeder Typenkammer 26 ist ein Winkelhebel 27 angebracht dessen Achse 28 im Ständer 25 lagert. Das untere Ende des Winkelhebels 27 ist mit einem Zahn 29 versehen, welcher unten in die Typenkammer 26 hineinragt und bei normaler Einstellung das Herabgleiten der untersten Type verhindert. 



   Bei 30 ist an den einen Arm des Winkelhebels 27 der einarmige Hebel 31 angelenkt. An der Stelle dieses Hebels, welche der-unteren Kante der vorletzten, nämlich oberhalb der untersten Type befindlichen Type gegenüber liegt, ist er mit einem Vorsprung 32 versehen, ausserdem auf der anderen Seite mit einem Ansatz, der in der Richtung des Trichterzentrums ragt. Das Ende des Hebels ist gekrümmt. Die Hebel 27 und 31 sind durch eine Feder untereinander verbunden. 



   Der Rahmen   lx   trägt eine Schub-bzw. Stossstange 34. Das eine Ende desselben ist an einem Winkelhebel 35 angelenkt, das andere steht bei entsprechender Einstellung des
Rahmens dem gekrümmten Ende des Hebels 31 gegenüber. Der zweite Arm des Winkelhebels 35 greift zwischen die Flanschen einer Muffe oder Hülse 36, die auf der hohlen Achse 1 vertikal verschiebbar, auf der Stange 21 dagegen mittels des Stiftes 37 befestigt ist. Ein Schlitz in der Wand der Hohlachse 1 gestattet die vertikale Bewegung des Stiftes 37 und der Hülse 36. 



   Die Maschine wird wie folgt in Tätigkeit gesetzt : Der Operateur erfasst die Handhabe des Tasterstiftes 10 und bringt letzteren oberhalb einer der Tastenstifte   12,   was, nachdem mehrere konzentrische Reihen derselben vorhanden sind, eben durch die radiale Verschiebbarkeit der Stange 9 ermöglieht ist. Jedem einzelnen Tastenstift entspricht eine ganz bestimmte Winkeleinstellung des Handhebels 8, dessen Bewegung durch die Spindel 7, das Zahnradsegment 6, das Zahnrad 5 und die Achse 1 derart auf den Rahmen   2   und damit auf den Setzstock 2 übertragen wird, dass sich das dem betreffenden Tastenstifte entsprechende Typenmagazin 26 genau oberhalb des Setzstockes 2 befindet. Sodann drückt er denn Tastenstift 10 herunter, also auf eine der Platten 14 und 15 bzw. das äussere Ende eines der Hebel 16 oder 17.

   Hierdurch bewegt sich die Hülse 20 nach aufwärts und vermittelst des Hebels 23 die Hülse 22 mit der Stange 21 nach abwärts. Die auf dieser Stange sitzende Muffe 36 gleitet daher auf der Hohlachse 1 herab und treibt durch den Winkelhebel 35 die Stossstange 34 nach aussen. Diese verschwenkt den Hebel 31 soweit, dass dessen Vorsprung 32 die Type erfasst, die oberhalb der untersten Type liegt. Gleichzeitig bewirkt diese Bewegung eine Verschwenkung des Hebels 27 in dem Sinne, dass der Zahn 29 unter der untersten Type weggezogen wird, letztere daher in den Setzstock 2 abgleiten kann. 



   Dieser Vorgang wiederholt sich für jede der benötigten Typen. 



   Wie ersichtlich, kann der Setzer sowohl das Einstellen der Schiene wie auch das Auslösen der Type durch eine Hand bewerkstelligen, ohne den Handhebel 10 loszulassen. 



   Um die Genauigkeit der Einstellung des Handhebels 8 bzw. des Tasterhebelstiftes 10 derart zu sichern, dass die geometrischen Achsen der Stifte 10 und 12 genau in eine Linie fallen, ist der Stift   10.   wie aus Fig. i ersichtlich, unten in bekannter Weise mit einer kegelförmigen Spitze 38 versehen, während das obere Ende der Stifte 12 eine korrespondierende, konische Vertiefung 39 aufweist. Eventuell kann in gleichfalls bekannter Weise auch der Stift 12 mit einer Vertiefung 40 und das obere Ende des Stiftes 12 mit einer Kegelspitze   41   ausgeführt werden, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. 

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Claims (1)

  1. , PATENT-ANSPRÜCHE : I. Typensetzmaschine mit Handbetrieb nach Patent Nr. 88246 mit Tastenbretteinrichtung und einer auf einer verschiebbaren Stange im Schalthebel angebrachten Typen- <Desc/Clms Page number 3> taste, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl senkrecht verschiebbarer Tastenstifte (12) in einem Rahmen unterhalb des Schalthebels (8) vorgesehen sind, die sich auf durch doppelarmige Hebel (16, 17) getragene Plattformen (14, 15) stützen, so dass, wenn die Schalttaste (10) über einen Tastenstift (12) gebracht und der Setzstock infolge dieser Bewegung unter die entsprechende Typenkammer gedreht ist, durch einen Druck auf die Schalttaste (10) eine Verschiebung des Tastenstiftes und ein Ausschwingen der Plattform erfolgt,
    wodurch der Typenauslösemechanismus betätigt wird und die unterste Type in dem Typenkasten freigibt, der sich über dem Setzstück befindet.
    2. Typensetzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastenstifte (12) in verschiedenen Bogenreihen konaxial zur Achse (7) des Schalthebels (8) angebracht sind.
    3. Typensetzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, *dass eine oder mehrere Plattformen (14, 15) sich auf Hebel (16, 17) stützen, gegen die sich die Tastenstifte legen, so dass bei einem Druck auf einen der Tastenstifte die Hebel (16, 17) ausschwingen, wodurch die senkrecht verschiebbare Stange (21) innerhalb der Hauptspindel (1) bewegt wird und den Freigabemechanismus für diejenige Typenkammer betätigt, welche sich oberhalb des Setzstückes befindet.
AT88249D 1919-02-05 1920-04-23 Typensetzmaschine mit Handbetrieb. AT88249B (de)

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