AT88025B - Verfahren zum Kaustischbrennen von Magnesit im Drehofen. - Google Patents

Verfahren zum Kaustischbrennen von Magnesit im Drehofen.

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  Verfahren zum Kaustischbrennen von Magnesit im Drehofen. 
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 geschehen. Demselben Zwecke dient die Verkürzung der Anwärmzone durch Aufbringung von vorgewärmtem oder bereits teilweise entsäuertem Brenngut. Auch kann das Brennen durch Verminderung der Umlaufzahl des Ofens oder seine schwächere Beschickung in dem gewünschten Sinne beeinflusst werden. Schliesslich können im Ofen selbst Hebevorrichtungen für das Brenngut, wie Wurfschaufeln u. dgl., angebracht werden, um grössere Mengen des Brenngutes mit der Flamme unmittelbar in   Berührung   kommen zu lassen. Solche Schaufeln oder dgl. können auch, nur in   der Anwärmzone angeordnet   sein.

   Diese Massnahmen können jede für sich oder in beliebigen Kombinationen angewendet werden, aber stets unter dem   Gesichtspunkte,   dass gleichzeitig die Temperatur der Brenngase so niedrig gehalten werden muss, als dies zur Erzielung einer hinreichenden Aktivität mit Rücksicht auf den Kohlensäuregehalt des Endproduktes möglich ist. Um das Brenngut vor der Einwirkung von Stichflammen zu sichern, ist es zweckmässig, die Flamme in einem dem Ofen vorgeschalteten Raume zu erzeugen und sie durch Zuleitung von Sekundärluft mit oder ohne Wasserdampf auf die nötige Temperatur zu bringen. 



   Bei dieser Gebundenheit an niedere Temperaturen der Brenngase hat die Verwendung des Drehofens zum Kaustischbrennen von Magnesit den Verzicht auf Wärmeökonomie und entsprechende Leistung zur notwendigen Folge. Daraus ergibt sich, dass eine solche Verwendung für den Fachmann nicht nur nicht nahe lag, sondern aus den allgemeinen Grundsätzen für die Arbeit im Drehofen geradezu ausgeschlossen erscheinen musste. Durch den unschätzbaren Vorteil, dass eine Schädigung der Aktivität der kaustischen Magnesia durch das Verfahren selbstätig ausgeschlossen ist, wird aber die geringe Wirtschaftlichkeit in bezug auf Kohlenverbrauch und Leistung weitaus aufgewogen. 



   Was im vorstehenden von Drehofen im besonderen gesagt wurde, gilt für alle Ofensysteme, bei welchen sich bewegendes zerkleinertes Brenngut mit der Flamme in Berührung bleibt. 



   Es empfiehlt sich, die aus der erfundenen Regel sich ergebenden Massnahmen insbesondere bei Verabeitung von   krystallinischem   Magnesit neben Massnahmen zur Beförderung der Dissociation im Sinne des Verfahrens nach Patent Nr. 68171 anzuwenden. 



   PATENT ANSPRÜCHE : i. Verfahren zum Kaustischbrennen von Magnesit im Drehofen u. dgl., insbesondere nach dem Verfahren des Patentes Nr. 68171, dadurch gekennzeichnet, dass unter Annäherung der Temperatur der Brenngase an die tiefste, zur Kaustizierung des betreffenden Ausgangsmaterials erforderliche Temperatur, die Einwirkungszeit der Brenngase in der Kaustizierungszone verlängert wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung von die Berührung der Flamme mit der Masse in an sich bekannter Weise fördernden mechanischen Mitteln, wie Wurfschaufeln u. dgl. im Drehofen.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen rund 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flamme in einem dem Ofen vorgeschalteten Raume erzeugt und durch Zuleitung von Sekundärluft mit oder ohne Wasserdampf auf die erforderliche Temperatur gebracht wird,
AT88025D 1915-06-02 1915-06-02 Verfahren zum Kaustischbrennen von Magnesit im Drehofen. AT88025B (de)

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