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Oesterreichische PATENTSCHRIFT Nr. 8776.
CLASSE 35: HEBEZEUGE.
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Vorliegende Erfindung bezieht sich im besodneren auf die Hebevorrichtung für den Gichtverschluss von Hochöfen. Beimdoernen Hochofenanlagen liegt das ! ! edürfnis \or. an Stelle der bisherigen Einrichtung, bei welcher das Heben und Senken der Gichtglockv mittelst eines von eiem Dampfcylidner aus eewegten Hebels erfolgte. die Hebebewegung durch elektrischen Antrieb bewirken zu lassen.
Diesem Bedürfnis wird durch vorliegende Erfidnung abgeholfen. Bei derselben erfolgt
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Auf den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele für die Krtindung \er- anschaulicht.
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ein Elektromotor d, welcher fest auf dem Hebe) gelagert ist, angreift. Auf der Schrauben- spindel sitzt, mitelst Mutter geführt, das Gewicht e: dasselbe läuft mittelst Rollen f auf
Schienen g. Bei der Bewegung des Elektromotors d wird die Spindel c gedreht und da- durch das Gewicht e verschoben. Je nachdem, ob dasselbe nach links oder rechts ge- schoben wird, erfolgt das Öffnen oder Schlessen der Glichtglocke, wie dies in Fig. 2 durch punktierteundvolleLinienindenbeidenEndstellungenveranschaulichtist.
Fig. 3 ist eine Detailansicht, welche eine andere Anordnung des Motors d und die chranhensIJindf'1 c mit dem Gewichte e zeigt.
Bei der Anordnung gemäss Fig. 4 und 5, wel @e ebenfalls zum Heben und Senken
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dem aus die Bewegung des Gewichtes, e bewirkt wird.
Die Fig. 8 und 9 zeigen eine Ausf & hupgsform bei einer Vorrichtung zum Heben von Lasten, wobei der Elektromotor in', der Mitte angeordnet und der Hebel mit einem Ölkatarakt k zur Regulierung der Bewegungen verbunden ist.
Fig. 10 und 11 stellen eine Ausuhrungsform dar, bei welcher sowohl das Gegengewicht als auch die Last auf dem Hebel verschiebbar ist, indem auf'jeder Seite eine Schraubenspindel angeordnet erscheint, welche durch je einen Motor bewegt wird. Der Doppelhebel ist in diesem Falle nicht nur vertical, sondern auch horizontal bewegbar. Zu diesem Zweck ist das Lager für die Schildzapfen des Hebels drehbar angeordnet und die Drehung erfolgt mit Hilfe eines Elektromotors m.
Fig. 11a ist eine Seitenansicht eines Theiles von Fig. 11, welcher die Mechanismen zeigt, durch welche die Drehung des Hebels in horizontaler Richtung ausgeführt wird.
Die Anordnung gemäss Fig. 12 entspricht einem Theil der in Fig. 11 dargestellten, nur dass an Stelle der durch den Motor bewegten Schraubenspindel Ketten-oder Seilzug oder dergl. vorgesehen ist.
Der Motor ist zweckmässig ein Reversiermotor ; die Abstellung desselben in den Endstellungen geschieht selbstthätig von dem verschiebbaren Gegengewicht aus, indem es in den Endstellungen einen Contact (Abstel1-Anlasswiderstand) in der elektrischen Zuleitung zum Motor ausrückt, so dass der Strom zum Motor unterbrochen wird. Der Contact schliesst sich beim Rückgange des Gegengewichtes wieder selbstthätig. Die Einleitung des Rückganges des Gegengewichtes, bezw. das Reversieren des Motors geschieht durch eine besondere elektrische Leitung zum Motor, in Verbindung mit einem Umkehr-Anlasswiderstand und von Hand aus. Ist der Motor in Gang, der Contact der Abstellzuleitung wieder ge- schlossen, so wird der Umkehr-Anlasswiderstand abgestellt.
Die Verschiebung des Gegengewichtes kann auch durch einen Motor mit gleichbleibender Umdrehungsrichtung in Verbindung mit einer reversierbaren Frictionskupplung erfolgen.
Statt vom Gegengewicht aus kann die Abstellung des Motors auch vom Hebel selbst ans erfolgen. Sobald der Gewichtshebel die horizontale Lage überschreitet (der Gewichts- hchfhheil das Übergewicht bekommt) rückt ein mit dem Hebel verbundener Contactbebel
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Ein besonderes Kennzeichen dieser Hebevorrichtung ist, dass das Gewicht bei jeder Hebung, bezw. Senkung der Last automatisch verschoben wird und nur das Anlassen des Motors von Hand aus erfolgt.
Die Bahn für das Gegengewicht ist etwas verlängert, so dass der Motor bis zur Abstellung weiter laufen kann, auch wenn bereits die für die Bewegung ausreichende Ver- schiebung des Gewichtes erfolgt ist. Dadurch wird ein plötzliches Still setzen des Motors vermieden und somit der Motor vor Beschädigungen bewahrt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Eine Hebevorrichtung, boi welcher das Heben und Senken der Last mittelst Hebels bewerkstelligt wird, gekennzeichnet durch ei1) auf dem Hebe) (a) angeordnetes Gegengewicht (e), dessen Verschiebung nach der einen oder anderen Seite, je nachdem, ob das Heben oder Senken der Last erfolgen soll, durch einen Motor (Elektromotor oder dergl. d) geschieht, wobei die Bewegung om Motor auf das Gewicht durch geeignete
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