AT87532B - Drehstift mit verschiebbarer und zurückschiebbarer Mine. - Google Patents

Drehstift mit verschiebbarer und zurückschiebbarer Mine.

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AT87532B
AT87532B AT87532DA AT87532B AT 87532 B AT87532 B AT 87532B AT 87532D A AT87532D A AT 87532DA AT 87532 B AT87532 B AT 87532B
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Edmund Moster & Co Aktien Ges
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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehstift mit verschiebbarer und   zurücksehiebbarer   Mine. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Drehstift jener Art, bei welchem innerhalb eines drehbaren   Schlitzröhrchens   ein Minenhalter und ein Minenauswerfer angeordnet sind, die durch Eingriff mit einem äusseren Gewinde verschiebbar sind. 



   Bei den bekannten Stiften dieser Art kann der Auswerferstift infolge des wegen der
Schwäche der Führungshülse und der bei einem Bleistift selbstverständlich kleinen Ab- messungen notwendigerweise nur einige Millimeter betragenden Schlitzes in der Führungshülse gleichfalls nur einige Millimeter nach vorn bewegt werden. Er kann daher nicht bis zur äusseren
Mündung der Minenhülse gelangen, weil die Mine, um genügend festgehalten zu werden, tiefer im Halter sitzen muss, so dass also Reststücke der Mine im Halter verbleiben, sohin die Auswurfvorrichtung praktisch wertlos ist. 



   Dieser Nachteil ist beim Drehstift nach der Erfindung vermieden, bei welchem der
Auswerferstift sich einerseits soweit zurückziehen kann, dass der Hülse genügend Raum zum
Festhalten der Mine verbleibt und sich andrerseits soweit vorbewegen lässt, dass er weit aus der Hülse herausreicht, sohin nicht nur die Mine, sondern auch sich stets ergebende Minen- abfälle restlos auswirft. 



   Erreicht wird dies dadurch, dass der Minenhalter und Minenauswerfer mittels besonderer
Gewindeteile mit dem Innengewinde der Schaftbohrung bzw. dem Aussengewinde des Schlitzröhrchens in Eingriff stehen und dass diese Gewinde vor dem Kopfstück des Drehstiftes auf einer Länge gleich der Höhe der Gewindeteile unterbrochen sind, so dass der zum Minenhalter gehörende Gewindeteil bei Weiterdrehung des Kopfstückes oder Endstückes des Drehstiftes dort ausser Eingriff kommt und ohne jede Längsverschiebung verbleibt, während der Gewindeteil des Minenauswerfers noch im Eingriff verbleibt und der Minenauswerfer infolge seiner weiteren Längsverschiebung die Schreibmine restlos auswirft. 



   Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsformen des   Erfindungsgegenstandesi   Fig.   i   ist ein Längsschnitt durch den schreibfertigen Bleistift. Fig. 2 zeigt im Längsschnitt die Lage der Teile beim Auswerfen der Mine. Die Fig. 3 bis 5 veranschaulichen in Ansicht und Schnitt verschiedene Kupplungen zwischen Minenhalter und Minenauswerfer. Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen im Längsschnitt und Querschnitt eine zweite und die Fig, 8 im Längsschnitt eine dritte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Die Fig. 9 und 10 stellen besondere Ausführungen des Minenhalters und Minenauswerfers dar. 



   Der Bleistiftschaft a trägt bei der ersten Ausführungsform an seinem vorderen Ende den drehbaren Kopf b und an seinem rückwärtigen Ende den Verschluss-und Zierknopf (. 



  Die Bohrung d des Bleistiftschaftes ist mit Innengewinde   e   versehen, welches vorn am Kopfstück b bei f unterbrochen ist. 



   Mit dem Kopfstück b ist ein Röhrchen g mit Längsschlitz   h   fest verbunden, so dass das Röhrchen g an jeder Drehung des Kopfstüekes b teilnehmen muss. In das hintere Ende des Röhrchens g ist eine Schraube i eingeschraubt, die sich mit ihrem Kopf gegen einen Anschlag k im Innern des Bleistiftschaftes legt und dadurch jede Längsverschiebung des Röhrchens g, nicht aber seine Drehung mittels des Kopfstückes b verhindert. 



   In das Röhrchen g sind der Minenschalter   l   und der Auswerfer   m   eingeführt, welche, wie die   Fig.   bis 5 erkennen lassen, zentrisch ineinander gefügt sind. Von ihnen ausgehende 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Stifte n und o greifen in Bohrungen der Ringstücke p und q ein, welche über das Röhrchen g geschoben sind und mit ihrem äusseren Gewinde in das Innengewinde e des Schaftes a eingreifen. 



   Dreht man das Kopfstück b und damit das Röhrchen g, so wird diese Drehung durch die aus dem   Längsschlitz   h des Röhrchens g herausragenden Stifte n und o auf die Ringstücke p und q   übertragen   und da diese im Eingriff mit dem Gewinde e stehen, so ergibt 
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   Ist die Bleistiftmine bis nahezu an ihr Ende aufgebraucht, so sind die Ringstücke p und q weit nach vorn im Bleistiftschaft vorgerückt und schliesslich gelangt das Ringstück p in die Aussparung f, in welcher kein Gewinde mehr vorhanden ist. Damit hört dann jede Vorbewegung des Minenhalters l auf. Wird das Kopfstück b weiter gedreht, so wird nur das Ringstück q des Auswerfers   Jil   noch nach vorn geschoben, bis es schiesslich das Minenende, wie aus Fig. 2 ersichtlich, ausgeworfen hat. 



   Wird das   Kopfstück   b im umgekehrten Sinne gedreht, so schiebt sich zunächst das Ringstück q, welches aus dem Gewinde e niemals herausgelangt war, in das Schaftinnere hinein, bis, bei der Ausführungsform nach Fig. i bis   3,   eine Verstärkung r des Minenauswerfers m gegen den umgebogenen Teil des Stiftes n oder einen Anschlag im Innern des   Minenhalters stösst.   Von diesem Augenblick an nimmt der Minenauswerfer den Minenhalter mit. Dieser gelangt wieder in Eingriff mit dem Gewinde e und verschiebt sich nun im gleichen Abstand von   dem 1Iinenauswerfer 1Jl   in das Schaftinnere hinein. 



   Die Kupplung zwischen Minenhalter l und Minenauswerfer m kann nach der Ausführungsform gemäss Fig. 4 und 5 auch durch einen Kupplung, bügel t bewirkt werden, der über die Stifte   1Z   und o gelegt ist. Dieser Bügel t gestattet ebenso wie die Ausführung des Minenhalters l und des Minenauswerfers   m   nach Fig. 3 eine Verschiebung des Minenauswerfers m gegen den Minenhalter l in Richtung auf das Kopfstück b zu, gestattet aber eine Fortbewegung des Minenauswerfers m vom Minenhalter l fort nur um eine bestimmte Strecke, weil dann die Kupplung beider Teile erfolgt. Die Anordnung nach Fig. 4 und 5 kann so getroffen sein, dass sich der Bügel t innerhalb des Längsschlitzes   k   des Röhrchens g bewegt. 



   Bei der zweiten Ausführungsform gemäss Fig. 6 und 7 ist das mit der Längsnut k versehene Röhrchen g fest mit dem Endstück b1 des Bleistiftschaftes a verbunden und im Kopfstück b nur so geführt, dass es mit dem Endstück   b1   nur eine Drehbewegung aber keine Längsverschiebung ausführen kann. Das Röhrchen g ist diesmal mit einem Aussengewinde    < ? i   versehen, mit welchem die Ringstücke PI und ql des Minenhalters   11   und des Minenauswerfers   ml   mit Innengewinde in Eingriff stehen. Die Ringstücke   PI   und q1 sind aussen unrund und passen in eine entsprechend unrunde Bohrung d des Schaftes hinein. Das Aussengewinde el des Röhrchens g ist am Kopfstück b wieder bei fl unterbrochen.

   Die Stifte n und o des Minenhalters und des Minenauswerfers greifen diesmal nicht in Löcher der Ringstücke Pi und ql sondern in Ringnuten n1 und 01 ein. 



   Die Wirkung des Minenhalters und des Minenauswerfers ist diesmal bei Drehung des Endstückes bl die gleiche, wie bei der ersten Ausführungsform. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 8 bis I0 entspricht, bis auf die Ausgestaltung des Minenhalters und des Auswerfers bzw. der mit diesem gekuppelten und zum Eingriff mit dem Innengewinde der Schaftbohrung gebrachten Teile der Ausführungsform nach Fig. i und 2. 



   Der   Minenhalter trägt   aber hier an seinem unteren Ende eine aus der Längsnut h des Röhrchens g hinausgeführte Spirale P2, welche dem Ringstück p der Fig. i und 2 entsprechen würde und auch mit ihren Windungen wie dieses Ringstück mit ihrem Aussengewinde in das Innengewinde e der Schaftbohrung eingreifen soll. 



   Ebenso ist das rückwärtige Ende des Minenauswerfers m2 zu einer Spirale q2 ausgebildet. Diese ist wieder zur Längsnut   k   des Röhrchens g hinausgeführt und steht mit ihren Windungen mit dem Innengewinde e der Schaftbohrung in Eingriff. 



   Die Spirale      kann durch die Bohrung des Minenhalters teilweise hindurchgeführt werden und dient dann als Anschlag für die Mitnahme des Minenhalters durch die Ver- 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Drehstift mit innerhalb eines drehbaren Schlitzröhrchens ineinandergeschachteltem Minenhalter und Minenauswerfer, die durch Eingriff mit demselben äusseren Gewinde verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass Minenhalter und Minenauswerfer mittels besondere.
    Gewindeteile (), 'i, bzw. q, Ql, q2) mit dem Innengewinde der Schaftbohrung <Desc/Clms Page number 3> bzw. dem Aussengewinde des Schlitzröhrchens in Eingriff stehen und dass diese Gewinde vor dem Kopfstück des Drehstiftes auf einer Länge gleich der Höhe der Gewindeteile ss , J unterbrochen sind, so dass der zum Minenhalter gehörende Gewindeteil (p, p1, p2) bei Weiterdrehung des Kopfstückes oder Endstückes des Drehstiftes dort ausser Eingriff kommt und ohne jede Längsverschiebung verbleibt, während der Gewindeteil (q, q1, q2) des Minenauswerfers noch im Eingriff verbleibt und der Minenauswerfer infolge seiner weiteren Längsverschiebung die Schreibmine restlos auswirft.
    2. Drehstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Minenhalter gehörende Gewindeteil für seine Rückbewegung einen in die Bahn des Minenauswerfers hineinragenden Anschlag für den Kopf (r) des Minenauswerfers trägt.
    3. Drehstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Längsschlitz des Röhrchens (g) hindurchragende und in Bohrungen oder Ringnuten der Gewindeteile (p, PI bzw. q, ql) des Minenhalters (I, Il) bzw. des Minenauswerfers (m, mj eingreifende Stifte (n, Mi bzw. o, 01) durch einen in Aussparungen der Gewindeteile oder im Längsschlitz des Röhrchens liegenden Bügel (t) gekuppelt sind, der bei der Rückbewegung des Minenauswerfe, s den Minenhalter mitnimmt.
    4. Drehstift nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindeteile des Minenhalters und Minenauswerfers als Schraubendrähte (P2 und q2) ausgebildet sind, welche durch das Schlitzröhrchen hindurchragen und mit ihren Windungen in Eingriff mit dem Innengewinde der Schaftbohrung stehen.
AT87532D 1915-06-03 1916-05-31 Drehstift mit verschiebbarer und zurückschiebbarer Mine. AT87532B (de)

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AT87532D AT87532B (de) 1915-06-03 1916-05-31 Drehstift mit verschiebbarer und zurückschiebbarer Mine.

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AT (1) AT87532B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958992C (de) * 1951-01-25 1957-02-28 Scripto Inc Fuellschreibstift

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE958992C (de) * 1951-01-25 1957-02-28 Scripto Inc Fuellschreibstift

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