DE338340C - Drehstift mit vor- und zurueckschiebbarem Minenhalter und -auswerfer - Google Patents

Drehstift mit vor- und zurueckschiebbarem Minenhalter und -auswerfer

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DE338340C
DE338340C DE1915338340D DE338340DD DE338340C DE 338340 C DE338340 C DE 338340C DE 1915338340 D DE1915338340 D DE 1915338340D DE 338340D D DE338340D D DE 338340DD DE 338340 C DE338340 C DE 338340C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/08Writing-core feeding mechanisms with the writing-cores fed by screws

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Drehstift mit innerhalb eines Schlitzröhrchens ineinandergeschachteltem Minenhalter und -auswerfer. Bei bekannten Ausführungen dieser Art standen der Minenhalter und -auswerfer schon im Eigriff mit einem Innengewinde der Schaftbohrung, doch erfolgte dieser^ Eingriff unmittelbar durch hakenförmige und sogar federnde Teile. Hierdurch ergab sich ein häufiges Ecken und Festklemmen bei der Einstellung des Drehstiftes.
Nach der Erfindung sollen der ineinandergeschachtelte Minenhalter und -auswerfer jeder mittels eines besonderen Gewindeteiles in das Innengewinde der Schaftbohrung bzw. in das Außengewinde des Schlitzröhrchens eingreifen, wodurch erst ein sicherer Gang gewährleistet wird, und ferner soll der Gewindeteil des Minenhalters vor dem Kopfstück des Drehstiftes in eine Unterbrechung des Gewindes der Schaftbohrung oder des Schlitzröhrchens gelangen können, so daß der Minenhalter dann ohne Längsverschiebung verbleibt, während diejenige des Minenauswerfers fortdauern kann, um die Schreibmine restlos auszuwerfen.
Besonders vorteilhafte Ausbildungen von Einzelteilen bilden weitere Teile der Erfindung.
Die Fig! ι bis 5 veranschaulichen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den schreibfertigen Schreibstift.
Fig. 2 zeigt im Längsschnitt die Lage der Teile -beim Auswerfen der Mine.
Die Fig. 3 bis 5 veranschaulichen in Ansicht und Schnitt verschiedene Kupplungen zwischen Minenhalter und Minenauswerfer.
Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen im Längsschnitt und Querschnitt eine zweite und die Fig. 8 im Längsschnitt eine dritte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Die Fig. 9 und 10 stellen besondere Ausführungen des Minenhalters und Minenauswerfers dar.
Der Schreibstiftschaft α trägt bei der ersten. Ausführungsform an seinem vorderen Ende den drehbaren Kopf b und an seinem rückwärtigen Ende den Verschluß- und Zierknopf c. Die Bohrung d des Schreibstift-Schaftes ist mit Innengewinde e versehen. Das Gewinde fehlt jedoch vorn am Kopfstück b in der Aussparung /.
Mit dem Kopfstück b ist ein Röhrchen g mit Längsschlitz h fest verbunden, so daß das Röhrchen g an jeder Drehung des Kopfstückes b teilnehmen muß. In das hintere Ende des Röhrchens g ist eine Schraube i eingeschraubt, die sich mit ihrem Kopf gegen einen "Anschlag k im Innern des Bleistiftschaftes legt und dadurch jede Längsverschiebung des Röhrchens g, nicht aber seine Drehung mit dem Kopfstück b verhindert.
In das Röhrchen g eingeführt sind der Minenhalter Z und der Auswerfer m, welche, wie die Fig. 3 bis 5 erkennen lassen, zentrisch ineinandergefügt sind. Von ihnen ausgehende Stifte η und 0 greifen in Bohrungen der Ringstücke p und q ein, welche über das Röhrchen g geschoben sind und mit äußerem Gewinde in das Innengewinde e eingreifen.
Dreht man das Kopfstück b und damit das
Röhrchen g, so wird diese Drehung durch die aus dem Längsschlitz h des Röhrchens g herausragenden Stifte η und ο auf die Ringstücke p und q übertragen, und da diese im Eingriff mit dem Gewinde e stehen, so ergibt sich eine gleichzeitige Längsverschiebung des Minenhalters I und des Auswerfers m, gleichgültig in welchem Sinne das Kopfstück b gedreht wird. Die Ringstücke p und q behalten
ίο bei ihrer Längsverschiebung den gleichen Abstand voneinander, so daß . also nur - der Minenhalter I vorschiebend wirkt, der Minenauswerfer m noch nicht in Tätigkeit tritt.
Ist die Schreibstiftmine bis nahezu an ihr Ende aufgebraucht, so sind die Ringstücke p und q weit nach vorn im Bleistiftschaft vorgerückt, und schließlich gelangt das Ringstück p in die Aussparung /, in welcher kein Gewinde mehr vorhanden ist. Damit hört dann jede Vorbewegung des Minenhalters I auf. Wird das Kopfstück b weiter gedreht, so wird nur das Ringstück q des Auswerfers m noch nach vorn verschoben, bis es schließlich das Minenende, wie aus Fig. 2 ersichtlich, ausgeworfen hat.
Wird das Kopfstück b im umgekehrten Sinne gedreht, so schiebt sich zunächst das Ringstück q, welches aus dem Gewinde e niemals herausgelangt war, in das Schaftinnere hinein, bis, bei der Ausführungsform nach Fig. 3, eine Verstärkung r des Minenauswerfers m gegen den umgebogenen Teil des Stiftes η oder einen Anschlag im Innern des Minenhalters stößt. Von diesem Augenblick an nimmt der Minenauswerfer den Minenhalter mit. Dieser gelangt wieder in Eingriff mit dem Gewinde e und verschiebt sich nun im gleichen Abstand von dem Minenauswerfer q in das Schaftinnere hinein.
Die Kupplung zwischen Minenhalter I und Minenauswerfer m kann nach der Ausführungsform gemäß den Fig. 4 und S auch durch einen Kupplungsbügel t bewirkt werden, der über die Stifte η und 0 gelegt ist.
Dieser Bügel t gestattet ebenso, wie die Ausführung des Minenhalters Z und des Minenauswerfers m nach Fig. 3, eine Verschiebung des Minenauswerfers m gegen den Minenhalter I in Richtung auf das Kopfstück b zu, gestattet jedoch eine Fortbewegung des Minenauswerfers m vom Minenhalter I hinweg nur um eine bestimmte Strecke, weil dann die Kupplung beider Teile erfolgt.
Die Anordnung nach den Fig. 4 und 5 kann so getroffen sein, daß sich der Bügel t innerhalb des Längsschlitzes h des Röhrchens |f bewegt.
. Bei der zweiten Ausführungsform gemäß den Fig. 6 und 7 ist das mit der Längsnut h versehene Röhrchen g fest mit dem Endstück bx am Schreibstiftschaft α -verbunden und im Kopfstück b nur so geführt, daß es mit dem Endstück ^1 nur eine Drehung, aber keine Längsverschiebung ausführen kann. Das Röhrchen §· ist diesmal mit einem Außengewinde e± versehen, mit welchem die Ring-, stücke px und q± des Minenhalters I und des Minenauswerfers in mit Innengewinde in Eingriff stehen. Die Ringstücke px und q1 sind außen unrund und passen in eine entsprechend unrunde Bohrung (I1 des Schaftes hinein. Das Außengewinde C1 des Röhrchens g fällt am Kopfstück b wieder bei fx weg. Die Stifte« und 0 des Minenhalters und des Minenauswerfers greifen diesmal nicht in Löcher der Ringstücke P1 und qls sondern in Ringnuten % und O1 ein.
Die Wirkung des Minenhalters und des" Minenauswerfers ist auch diesmal bei Drehung des Endstückes hi die -gleiche wie bei der ersten Ausführungsform.
Die Ausführungsform nach Fig. 8 bis 10 entspricht, bis auf die Ausgestaltung des Minenhalters und des Auswerfers und der mit diesem gekuppelten und zum Eingriff mit dem Innengewinde der Schaftbohrung · gebrachten Teile, der Ausführungsform nach Fig. ι und 2.
Der Minenhalter I2 trägt aber hier an seinem unteren Ende eine aus der Längsnut h go des Röhrchens g hinausgeführte Spirale pz, welche dem Ringstück p der Fig. 1 und 2 ent- spricht und auch mit ihren Windungen wie diese Ringstücke mit ihrem Außengewinde in das Innengewinden der Schaftbohrung eingreift.
Ebenso ist das rückwärtige Ende des Minenauswerfers η zu einer Spirale q% ausgebildet. Diese ist wieder zur Längsnut h des Röhrchens g hinausgeführt und steht mit ihren Windungen mit dem Innengewinde e der Schaftbohrung in Eingriff.
Die Spirale p2 kann in die Bohrung des Minenhalters teilweise hineingeführt sein und dient dann als Anschlag für die "Mitnahme des Minenhalters durch die Verstärkung r des Minenauswerfers (vgl. Fig. 9 und 10).

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Drehstift mit innerhalb eines drehbaren Schlitzröhrchens ineinandergeschachteltem Minenhalter und Minenauswerfer, die durch Eingriff mit demselben äußeren Gewinde verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß Minenhalter und Minenauswerfer mittels besonderer Gewindeteile (p, P1, J)2 bzw. q, q±, qz) mit dem Innengewinde der Schaftbohrung bzw. dem Außengewinde des Schlitzröhrchens in Eingriff stehen, und daß diese Gewinde vor dem Kopfstück des Drehstiftes auf einer Länge gleich - der Höhe der Ge-
    windeteile (p, P1, p2) unterbrochen, sind, so daß der zum Minenhalter gehörende Gewindeteil (ρ, P1, p2) bei Weiterdrehung des Kopfstückes oder Endstückes des Drehstiftes dort außer Eingriff kommt und ohne jede Längsverschiebung verbleibt, während der Gewindeteil (q, qlt q2) des Minenauswerfers noch im Eingriff verbleibt und der Minenauswerfer infolge
    ίο seiner weiteren Längsverschiebung die Schreibmine restlos auswirft.
  2. 2. Drehstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Minenhalter gehörende Gewindeteil zu seiner Rückbewegung einen in die Bahn ■des Minenauswerfers hineinragenden Anschlag für den Kopf (r) des Minenauswerfers trägt.
  3. 3. Drehstift nach Anspruch 1, dadurch
    gekennzeichnet, daß durch den Längsschlitz des Röhrchens (g) hindurchragende und in Bohrungen oder Ringnuten der Gewindeteile (p, P1 bzw. q, ^1) des Minenhalters (I, I1) und des Minenauswerfers (m, M1) eingreifende Stifte (n, n± bzw. 0, O1) durch einen in Aussparungen der Gewindeteile oder im Längsschlitz des Röhrchens liegenden Bügel (t) gekuppelt sind, der bei der Rückbewegung des Minenauswerfers den Minenhalter mitnimmt.
  4. 4. Drehstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeteile des Minenhalters und Minenauswerfers als Schraubendrähte (p2, q2) ausgebildet sind, welche durch das Schlitzröhrchen (g) hindurchragen und mit ihren Windungen in Eingriff mit dem Innengewinde der Schaftbohrung stehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1915338340D 1915-06-04 1915-06-04 Drehstift mit vor- und zurueckschiebbarem Minenhalter und -auswerfer Expired DE338340C (de)

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