AT86817B - Verfahren zur Herstellung von mit Durchbrechungen versehenen Grundplatten für Kisten-, Koffergriffe und dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit Durchbrechungen versehenen Grundplatten für Kisten-, Koffergriffe und dgl.

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AT86817B
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Louis Friedrich Thomas
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Louis Friedrich Thomas
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  Verfahren zur Herstellung von mit Durchbrechungen versehenen Grundplatten für Kisten-,
Koffergriffe und dgl. 



    Die bekannten Griffe für Kisten, Koffer, Schubkästen bereiten bei der Herstellung namentlich durch das Annieten der Drahtösen an die Grundplatte, Schwierigkeiten und haben den Fehler, dass die umgenieteten Enden der die Griffenden umfassenden Drahtösen etwas hervorragen und die Befestigung des Griffes an der Kiste o. dgl. erschweren. 



  Die beiden Übelstände werden durch das Verfahren gemäss der Erfindung vermieden und noch der Vorteil erzielt, dass der Griff sicher geführt wird und nicht wackelt. 



  Fig. I zeigt die Grundplatte nach dem ersten und Fig. 2 oder Fig. 3 nach dem zweiten, Fig. 4 oder 5 nach dem dritten Arbeitsgang. Fig. 6 stellt eine andere Platte nach einem ersten und Fig. 7 die gleiche Platte nach dem zweiten Arbeitsgange dar. Fig. 8 ist eine schaubildliche Darstellung eines fertigen Griffes und Fig. 9 und 10 zeigen die Rückansichten zweier Griffe.   
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 also quer zur Durchbrechung, zusammengedrückt, so runden sich hierbei die Stege   18.   19 zu Ösen 20, 21 und die Kanten 2,      und   3,     4   kommen dicht aneinander zu liegen. 



   Würde man die Platte beim ersten Arbeitsgange nach Fig. 6 ausgestalten, so würden sich nach dem Zusammenschieben die Löcher 22, 23 bilden, welche ein bequemes Einfügen der um-   gebogenen Enden 24, 25   des Griffes 26 gestatten (Fig. 8). Durch Zurückbiegen der in den
Fig. 4 und 5 gezeichneten Lappen a, b, c, d liesse sich ebenfalls der Griff einfügen. Die dann wieder zurückgebogenen Lappen würden ein Herausfallen des Griffes verhindern. Ein derartiges
Hin-und Herbiegen der Lappen   lässt   sich aber vermeiden, wenn der Griff gleich beim Zusammen- schieben der Platte 1 maschinell eingefügt wird, wie weiter unten erklärt wird. Falls die Ab- 
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 Fortlassen des zweiten Arbeitsganges zusammengeschoben.

   In diesem Falle würde der Griff auch an der'Austrittsstelle aus der Öse   20, 21   nicht geschweift, sondern rechtwinklig abgebogen, wodurch er sich in den Ösen nicht verschieben kann. 



   Zur Ausführung des Verfahrens wird man Exzenterstanzen bzw.-pressen benutzen. Handelt es sich hierbei um das Muster Fig. 7 mit den Löchern 22, 23 oder ohne diese, so liesse sich das Verfahren auch so gestalten, dass die einzelnen Platten bis zu ihrer Vollendung aneinander haften. 



  In diesem Falle würde der Blechstreifen unter drei Stempel durchgeführt werden, von denen der erste die Durchbrechung und Schraubenlöcher, der zweite die Ösen herstellt und der dritte die Platte ausstanzt. 



   Die Grundplatte nach Fig. 7 liesse sich auch durch ein Walzverfahren erzeugen. Hierbei 
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 begrenzung eingeschnitten und darauf auf einem anderen Walzenpaar   dieandereHälite.   Hierdurch wird verhindert, dass die herausfallenden   Stücke   an einer Walze hängen bleiben. Auch das Wölben der Stege lässt sich durch entsprechend profilierte Walzen, bzw. durch ein Ziehverfahren erzielen. 



   Soll der Griff, wie oben angedeutet, gleich bei der Herstellung der Grundplatte mit dieser verbunden werden, so müssen beim zweiten Arbeitsgang die in den Fig. 2 und 3 flachliegenden Lappen a, b, c,   a,   um die stehengebliebene Kante hochgebogen werden, ferner muss bei Benutzung einer Presse für den dritten Arbeitsgang die Matrize so ausgearbeitet sein, dass die durch den Druck einer hervorstehenden Leiste des Stempels    auf- den Steg 18, 19   sich bildenden Ösen 20, 21 Platz haben, und dass ferner gleich der Bügel eingelegt werden kann. In dem letzteren Falle wird die Platte so eingelegt, dass die gebogenen Lappen aufwärts gerichtet sind. Hierzwischen kommen die Bügelenden zu liegen.

   Der Stempel muss die bereits erwähnten Leisten besitzen, welche aber, weil sie jetzt nicht bis auf den Grund der Ösen greifen müssen, sondern auf die betreffenden Bügelteile zu drücken haben, sehr niedrig sind. Ohne Anordnung der Leisten würde die leichte Beweglichkeit des Bügels leiden. Wenn die Lappen a, b, c,   d   (Fig. 2 oder Fig. 3) nicht genau senkrecht stehen, so kann die arbeitende Stempelfläche im übrigen eben sein. Durch eine Pressung wird dann der Bügel eingefügt, es entstehen die Ösen, und die Lappen werden umgelegt, so dass sie ein Herausfallen des Bügels verhindern, was die Rückansichten nach Fig. 9 und 10 erkennen lassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   i.   Verfahren zur Herstellung von mit Durchbrechungen versehenen Grundplatten für Kisten-, Koffergriffe u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die mit einer in der Mitte vorgesehenen längslaufenden, rechteckigen oder   I-förmigen   Durchbrechung hergestellte Grundplatte   qu & r   
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Claims (1)

  1. der Mitte vorgesehenen längslaufenden, rechteckigen Durchbrechung an den Enden ihrer Längsseiten durch Einschneiden Lappen (a, b, c, d) erzeugt und abgebogen werden, die dann bei dem Zusammendrücken der Platte (1) über die Enden des Griffes gelegt werden.
AT86817D 1919-11-03 1920-06-09 Verfahren zur Herstellung von mit Durchbrechungen versehenen Grundplatten für Kisten-, Koffergriffe und dgl. AT86817B (de)

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