AT86720B - Aus luftgekühlten Röhren zusammengesetzte Kondesationsvorrichtung. - Google Patents

Aus luftgekühlten Röhren zusammengesetzte Kondesationsvorrichtung.

Info

Publication number
AT86720B
AT86720B AT86720DA AT86720B AT 86720 B AT86720 B AT 86720B AT 86720D A AT86720D A AT 86720DA AT 86720 B AT86720 B AT 86720B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pipe
vapors
condenser
air
expansion chamber
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lewis Peter Litzinger
Peter Francis Conerty
William Snodgrass
Original Assignee
Lewis Peter Litzinger
Peter Francis Conerty
William Snodgrass
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lewis Peter Litzinger, Peter Francis Conerty, William Snodgrass filed Critical Lewis Peter Litzinger
Application granted granted Critical
Publication of AT86720B publication Critical patent/AT86720B/de

Links

Landscapes

  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aus luftgekühlten Röhren zusammengesetzte Kondensationsvorrichtung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf atmosphärisch oder luftgekühlte Kondensatoren jener Art, die gewöhnlich in Verbindung mit Öldestillierapparaten zur Scheidung der schweren Dämpfe von den leichteren benutzt werden und zuweilen als Fraktionierapparate bekannt sind. Eine besondere, zweckentsprechende und wirksame Kombination der Teile des Fraktionierapparates 
 EMI1.1 
 form der Erfindung und gewisse Abänderungen von Teilen des Systems dargestellt sind. 



   Fig. I zeigt diese Ausführungsform in Ansicht, wobei ein Teil der Dampfleitungen ver-. anschaulicht ist, die von dem Destillierapparat und dem Wasser kondensator abziehen, dei zur Verflüssigung der vom Luftkondensator oder der Fraktioniervorrichtung überströmenden Dämpfe dient. Fig. la zeigt eine   Abänderung,. bei   der der Luftkondensator mit einer einzigen Dampfleitung verbunden ist. Fig. 2 ist eine Seitenansicht der in Fig. i ersichtlichen Hauptteile. Fig. 3 ist am Querschnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 3 nach aufwärts gesehen. Fig. 4 ist ein Querschnitt d nach der Linie   4-4   in Fig. i, nach unten gesehen. Fig. 5 zeigt eine Abänderung in Ansicht und teilweise im Schnitt. Fig. 6 zeigt eine weitere Abänderung in Ansicht.

   In den Zeichnungen ist A der Luftkondensator, B ein Teil der Dampfleitungen, die von einem Destillierapparat abziehen, und C ein Verlüssigungskondensator. 



   Dämpfe, die vom Destillierapparat kommen, strömen in den Kondensator A durch ein Einströmrohr al, das mit einem Ende einer horizontalen Expansionskammer   als verbunden   ist, welche vorteilhaft in Form eines Rohrteiles von grösserem inneren Durchmesser als das Einström- 
 EMI1.2 
 stücken   all,   einem horizontalen Rohrteil   as,   L-oder Kniestücken   a5   und einem kurzen Rohrstück a5 (Fig. 4) besteht. Dieses   Einströmrohr   und die horizontale Expansionskammer oder Rohr s : nd durch ein sich verengerndes Übergangskniestück a''verbunden. Zwischen den Rohrstücken   ,   a2 ist ein Schieber a3 o. dgl. in dem Einströmrohr vorgesehen.

   Das Ende der Dampfleitung B ist vorteilhaft mit einem T-Stück   a9   (Fig. 1, 2) versehen, an dessen einen Schenkel das Rohrstück a2 angesetzt ist. Das entgegengesetzte Ende der horizontalen Kammer   alto zist   mit einem von einem anderen Dampfrohr   kommenden Einströmrohr all   verbunden, das dem Einströmrohr al ähnlich ist. Falls der Kondensator mit einer einzigen Dampfleitung verbunden ist, so entfallen die Teile as und a8 eines der Einströmrohre und ist an Stelle des L-Stückes   a3   ein T-Anschlussstück vorgesehen, mit dem der Rohrteil      und derjenige auf der anderen Seite verbunden ist, wie Fig. la zeigt. In jedem Fall werden die Dämpfe in die Expansionskammer   a"   von jeder Seite aus eingeführt.

   In kurzem Abstand von ihren Enden ist die Expansionskammer mit Steigrohren a13, a14 verbunden, die vorteilhaft Rohrstücke von gleichem Durchmesser wie Rohr       und mit letzterem durch T-Stücke a15, a18 verbunden sind. Die Steigrohre alS   und a   sind mit den Enden einer anderen horizontalen Expansionskammer'oder Rohr al8 vorteilhaft mittels   L-oder   Kniestücke   a19 und a20 verbunden.   Das horizontale Expansionsrohr   al8 kann   in geringem Abstand von seinen Enden mit zwei anderen Steigrohren   a% 2 und au verbunden   sein. 



  Die letzteren sind vorteilhaft Rohrstücke von kleinerem Durchmesser als jener des Rohres   s s   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und mit letzterem durch t-Stücke a34, a25 verbunden. Zwecks bequemeren und leichteren Aufbaues ist das Rohr all bei   als   geteilt. 
 EMI2.1 
 dessen im Verein mit dem Schieber oder den Schiebern   all   der mit dem Ableitrohr verbundenen Luftkondensator von der Dampfleitung und vom Kopf a50 abgetrennt werden kann. 



   Der   Verflüssigungskondensatoi   C umfasst eine Rohrschlange Cl und vorteilhaft einen Behälter   C2,   der Wasser zur Kühlung der Schlange Cl enthält. Letztere ist vorteilhaft mit einem Hauptrohr oder einer Leitung C3 verbunden, das bis nahe zum Kopf   a50 des Fraktionierkondensators   oder zu einer Anzahl von Köpfen führt, falls eine Batterie von Fraktionierkondensatoren vorhanden ist. Der Kopf a50 ist mit der Hauptleitung C3 des Verflüssigungskondensators durch ein oder mehrere kleine Rohre   all verbunden,   von denen jedes ein Kontrollventil a5s enthält. 



   Um den Destillierapparat zu entlasten, falls es notwendig ist, den Fraktionierkondensator zu irgendeinem Zwecke abzusperren, ist eine Nebenleitung   C*   zwischen dem Destillierapparat und dem Verflüssigungskondensator vorgesehen, deren eines Ende mit dem T-Stück oder den T-Stücken a4 und deren anderes Ende   m : t   der Schlange C, etwa durch e'nen T-Stutzen C', verbunden st. Ein Vent1 C4 schliesst normal den Durchtritt durch das Rohr Ci ab. Der Destillierapparat wird mit Kohlenwasserstoffen mit entweder hohem oder niedrigem Schmelzpunkt, wie z. B. Petroleumdestillaten und-rückständen beschickt und kann unter atmosphärischem Druck und bei hohen Drücken arbeiten, und die Wärme kann durch Dampf oder direkte Beheizung geliefert werden.

   Die aus den Ölen entstehenden Dämpfe im Destillierapparat strömen durch die Dampfleitung oder-leitungen des Destillierapparates aus, von dem ein Teil bei B gezeigt ist. Aus der Dampfleitung oder den Dampfleitungen gehen die Dämpfe aufwärts und treten in die Enden des horizontalen Rohres oder des Expansionsraumes   a10   über das Einströmrohr al, all ein. Hier findet ein Fraktionieren oder Trennen der Dämpfe statt, die schwereren und weniger flüchtigen Dämpfe kondensieren sich, während die leichteren und   flüchtigeren   Dämpfe aufwärts in die Steigrohre   a13 strömen.   Die kondensierten Dämpfe laufen in den Destillierapparat zurück, wo sie wieder fraktioniert oder in leichtere Dämpfe aufgebrochen werden, bevor sie wieder durch die Dampfleitungen und in den Luftkondensator strömen.

   Die Expansionskammer ist vorteilhaft von grösserem Durchmesser als   die Einströmrohre,   so dass eine Erniedrigung der Temperatur der Dämpfe wegen der geringeren Geschwindigkeit der Zirkulation und zufolge ihrer Expansion eintritt. Die in den Steigrohren als,   als   aufsteigenden Dämpfe strömen bei beiden Enden der Expansionskammer all in diese ein, wo eine Scheidung ähnlich jener in der horizontalen Expansionskammer   a10   stattfindet, wobei sich die schwereren und weniger flüchtigen Dämpfe kondensieren und die leichteren, flüchtigeren Dämpfe weiter durch die Steigrohre   a.   a23 in die Höhe gehen. Die kondensierten Dämpfe können wie früher zurückströmen.

   Die Dämpfe in den Steigrohren   a22,     a25 strömen   wieder in die zwei Enden einer anderen horizontalen Expansionskammer   aval,   wo eine Scheidung der leichteren und schwereren Dämpfe wie früher stattfindet und diese Reihenfolge kann, wenn erwünscht, weitergeführt werden. 



   Aus der letzten horizontalen Expansionskammer gehen die nicht kondensierten Dämpfe 
 EMI2.2 
 den Strom aus dem Luftkondensator zu kontrollieren. Durch Verkleinerung des Austrittes der Dämpfe durch Rohr as können die höheren Drücke auf den Fraktionierkondensator beschränkt werden, der gewöhnlich in erhöhter Lage untergebracht ist, wo das Entweichen von Dämpfen mit geringsten Konsequenzen begleitet ist. Weiters wird dadurch, dass die Dämpfe durch ein Rohr abgeleitet werden, das viel enger ist als das Ableitrohr a40 und die Röhren des Fraktionskondensators, die Strömung oder Leitung der Dämpfe durch den Fraktionierkondensator eine langsame sein, und daher werden die leichteren Dämpfe weniger leicht die schwereren Dämpfe mit sich fortführen, wodurch auch ein besseres Fraktionieren der Dämpfe erzielt wird.

   Wie oben erklärt, kann, wenn es während einer Operation notwendig ist, einen der Fraktionierkondensatoren abzuschalten, dies durch Schliessen des Ventils oder der Ventile aB und Öffnen des Ventils oder der Ventile C7 geschehen, wodurch die Dämpfe durch die Nebenleitung Ci in den Verflüssigungskondensator C 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 entweichen können. Wenn ein rascheres Abkühlen der Dämpfe gewünscht wird, als es durch die Expansionskammer a10 oder a18 bewirkt wird, so kann dies dadurch geschehen, dass ein Rohr a80 beispielsweise durch das Rohr   als geführt   und ein Strom eines Kühlmittels oder Luft durch dieses Rohr    < !'"   geleitet wird, beispielsweise mittels   einei   Düse all und einer Stopfbüchsenverbindung   all'   (Fig. 5).

   Die gleiche Wirkung kann aber auch durch Anordnung einer Brause a79 (Fig. 6) über dem Rohr oder die Kammer s erzielt werden, aus welcher Brause ein Kühlmittel oder Luft ausgestrahlt wird. 
 EMI3.1 
 den horizontalen Expansionsröhren oder-kammern die Kondensation hauptsächlich auf den schweleren Dampf erstreckt wird, wobei die leichteren Dämpfe, die abgeschieden und als Endprodukt erlangt werden sollen, durch die zusätzliche Kühleinrichtung der Hauptsache nach unbeeinflusst bleiben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Aus luftgekühlten Röhren zusammengesetzte Kondensationsvorrichtung für die Mineralöldestillation, gekennzeichnet durch die Kombination eines Leitungsrohrstückes, das horizontal angeordnet ist und eine Expansionskammer bildet, einer Einrichtung zum Anschluss der entgegengesetzten Enden dieser Leitung zwecks Verbindung mit einem Destillierapparat, eines zweiten horizontalen Rohres bzw. Rohrstückes, das über dem ersten angeordnet, mit diesem an seinen bezüglichen Enden verbunden ist und eine zweite Expansionskammer schafft, eines dritten horizontalen, Rohres bzw.
    Rohrstückes, das über dem zweiten angeordnet, mit diesem an seinen bezüglichen Enden verbunden ist und eine dritte Expansionskammer bildet, und eines Kondensators, wobei unabhängige und gesondert kontrollierte Rohrleitungen vorgesehen sind, die die erste und dritte Expansionskammer mit dem Kondensator verbinden.
AT86720D 1919-06-19 1920-06-17 Aus luftgekühlten Röhren zusammengesetzte Kondesationsvorrichtung. AT86720B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US86720XA 1919-06-19 1919-06-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT86720B true AT86720B (de) 1921-12-27

Family

ID=21732998

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT86720D AT86720B (de) 1919-06-19 1920-06-17 Aus luftgekühlten Röhren zusammengesetzte Kondesationsvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT86720B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1551581A1 (de) Verfahren zum Abscheiden von Stickstoff aus Luft
EP0046876B1 (de) Verfahren zur Aufarbeitung des Sumpfproduktes von Extraktivdestillationsprozessen zur Gewinnung reiner Kohlenwasserstoffe
AT86720B (de) Aus luftgekühlten Röhren zusammengesetzte Kondesationsvorrichtung.
DE102008012598B4 (de) Kondensat-Rückführeinrichtung für eine Adsorptionskälteanlage
AT83481B (de) Verfahren zur Behandlung von Mineralölen.
DE894425C (de) Verfahren zur kontinuierlichen fraktionierten Destillation von Teeren, Mineraloelen und aehnlichen Fluessigkeitsgemischen
US2071429A (en) Fractionating method and apparatus
DE3236985C2 (de)
DE135134C (de)
DE742057C (de) Verfahren zur kontinuierlichen Gewinnung von Pech durch Destillieren von Steinkohlenteeren
AT138753B (de) Verfahren zum Kracken von Mineralölen.
DE3227591A1 (de) Waermetauscher
DE642749C (de) Verfahren und Einrichtung zum Abtreiben des Leichtoeles aus damit angereichertem Waschoel
DE822230C (de) Apparat zur Herstellung von destilliertem Wasser, insbesondere fuer medizinische Zwecke
DE882696C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Beruehrung zwischen zwei nicht mischbaren Stroemungsmitteln verschiedener Dichte
DE629524C (de) Verfahren zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen
DE335307C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung gereinigter, rektifizierter und fraktionierter OEle aus Rohteer
DE439260C (de) Verfahren zum Verfluessigen und Trennen von Luft oder anderen schwer verfluessigbaren Gasgemischen
DE654929C (de) Durchlaufwassererhitzer
DE534090C (de) Kuehlvorrichtung
DE552430C (de) Verfahren zum Umwandeln hochsiedender Kohlenwasserstoffoele in solche von niedrigerem Siedepunkt
DE375367C (de) Verfahren zum Behandeln der beim Destillieren oder Rektifizieren von Fluessigkeitsgemischen aus den Kolonnen aufsteigenden Daempfe
DE686899C (de) Verfahren und Vorrichtung zur fraktionierten Kondensation
DE641250C (de) Zweistufige Rektifikationssaeule
AT101484B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Spaltung von Kohlenwasserstoffen.