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Flüssigkeitsstand-Anzeiger.
Gegenstand des Stammpatentes ist ein Flüssigkeitsstand-Anzeiger, bei dem gegenüber einem knapp an der Wand des Gehäuses befindlichen Primärmagneten ausserhalb des Behälters koaxial zu ihm ein gleich oder nahezu gleich schwerer und gleich starker Magnet gelagert ist, der die Einstellung des inneren Magneten unabhängig von Erschütterungen auf das Zeigerorgan überträgt.
Die Stärke der gegenseitigen Einwirkung der beiden Magnete ermöglicht es nun, den äusseren Magneten auch Arbeit leisten zu lassen und ihn zur Fernübertragung seiner jeweiligen Anzeigestellung heranzuziehen, so dass die Ablesung des Flüssigkeitsstandes an
Orten möglich wird, die von dem Behälter beliebig weit entfernt und für die Beobachtung günstig gelegen sind. Dies ist insbesondere für die Benzinbehälter von Kraftfahrzeugen oder
Flugzeugen vorteilhaft, weil man nunmehr den zu beobachtenden Zeiger im Bereiche des
Führersitzes anordnen kann, gleichgültig, an welcher Stelle sich der Benzinbehälter befindet, so dass der Benzinverbrauch auch während der Fahrt festgestellt werden kann.
Der äussere Magnet kann einfach mit einem Getriebe verbunden werden, von dem aus die Bewegung eines entfernt angeordneten Anzeigewerkes abgeleitet wird. Die bisher bekanntgewordene magnetische Übertragung des Schwimmerstandes auf eine ausserhalb des
Behälters gelagerte Stahlnadel liess wegen der geringen Kraft, mit der die Nadel von dem inneren Magneten angezogen wird, eine Fernübertragung selbstverständlich nicht zu.
Eine Ausführungsform eines Flüssigkeitsstand-Anzeigers gemäss der vorliegenden Erfindung ist in der Zeichnung in Fig. I in einem axialen Schnitt dargestellt, während Fig. 2 eine
Draufsicht auf die beiden Skalen zeigt.
Die Anzeigevorrichtung stimmt im Wesen mit der im Stammpatente geschilderten über- ein. Der Schwimmer K sitzt auf einen Arm L, der mit dem Kegelrad R fest verbunden ist, das in das Kegelrad S eingreift, welches auf der Welle A sitzt. Diese Welle trägt den
Magneten M, dessen Pole sich knapp innerhalb der die Behälteröffnung dicht verschliessen- den Scheibe N bewegen. Ausserhalb des Behälters ist in dem Gehäuse B der zweite
Magnet C koaxial zur Welle A gelagert und macht die Drehbewegungen des inneren
Magneten M mit. Auf dar Achse F des sekundären Magneten C ist ein Zeiger Z befestigt, der vor einer Skala E spielt, so dass eine unmittelbare Ablesung des jeweiligen Flüssigkeits- standes möglich ist.
Zu dieser Ablesung ist es aber nötig, dass der Beobachter sich zu dem
Behälter hin begibt, was, wenn es sich um einen Benzinbehälter eines Kraftfahrzeuges oder
Flugzeuges handelt, während der Fahrt, nicht möglich ist.
Auf der Achse F des sekundären Magneten ist nun ein Kegelrad D angebracht, das in ein Kegelrad G eingreift, das auf einer biegsamen Welle W sitzt, die zu jeder beliebigen
Stelle hingeführt werden kann und an ihrem Ende'einen Zeiger Zl trägt, der vor einer
Skala El spielt. Die Drehbewegungen des Magneten C werden also auch auf den Zeiger Zi übertragen, der in der Nähe des Führersitzes angeordnet werden kann,
Sind Übertragungen auf grössere Entfernungen nötig und genügen wegen der mechani- schen Widerstände der Fernübertragung gewöhnliche permanente Magnete nicht, so kann einer der beiden Magnete M und C oder es können auch beide als Elektromagnete aus-
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gebildet werden, wodurch jede erforderliche Anziehungskraft erreicht werden kann.
Die Wicklungen der Elektromagnete können mit irgendeiner Stromquelle verbunden werden, und zwar entweder ständig oder nur dann, wenn der Flüssigkeitsstand abgelesen werden soll, in welchem Falle die Wicklungen gewöhnlich ausgeschaltet sind und die Zeiger in der Nullstellung verharren, bis durch Schliessen eines Schalters der Stromkreis geschlossen, die Elektromagnete erregt werden und der sekundäre Magnet und damit auch die mit ihm verbundenen Zeiger plötzlich in jene Lage springen, die dem augenblicklichen Flüssigkeitsstand entspricht.
In konstruktiver Beziekung kann die Vorrichtung selbstverständlich mancherlei Wandlungen erfahren, insbesondere was die Fernübertragungsmittel anbelangt.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Flüssigkeitsstand-Anzeiger nach Patent Nr. 86248, dadurch gekennzeichnet, dass der sekundäre Magnet auf einen Fernübertragungsmechanismus einwirkt, der die Einstellung des Primärmagneten auf ein entfernt angeordnetes Anzeigewerk überträgt.