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Es sind bereits Flüssigkeitsstand-Anzeiger bekannt, bei denen ein mit einem Schwimmer versehener Hebel durch eine Kegelradübersetzung mit einer Welle verbunden ist, die ausserhalb des Behälters einen vor einem Zifferblatt spielenden Zeiger trägt, der infolge der durch die Höhenveränderung des Schwimmers bewirkten Drehung der Welle die jeweilige Höhenlage des Schwimmers, also den Stand der Flüssigkeit im Behälter, anzeigt. Diese Anzeiger sind aber. unbrauchbar, wenn der Stand einer leicht verdunstenden Flüssigkeit, wie z. B.
Benzin, angezeigt werden soll, weil die nach aussen geführte Zeigerwelle niemals so vollkommen abgedichtet werden kann, dass nicht Benzindämpfe entweichen könnten, und jede Abdichtungseinrichtung infolge der dabei erzeugten hohen Reibung beim Drehen der Zeiger-
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wäre, kann wohl durch diese Vorrichtung verhindert werden ; doch hat sie immer noch grosse Nachteile. Die Anwendung einer Stahlnadel von kleiner Masse und daher von geringem magnetischen Fassungsvermögen hat zur Folge, dass die Nadel bei Erschütterungen des Behälters beständig pendelt und zittert, also Bewegungen ausführt, die mit den bei Erschütterungen auftretenden-Schwankungen des Schwimmers nicht übereinstimmen und stets viel grösser sind als die Schwimmerausschläge, so dass auch nicht einmal eine annähernd genaue Ablesung möglich ist.
Schliesslich hat die bekannte Vorrichtung noch den Nachteil, dass sie nur in einer ganz bestimmten Lage in den Behälter eingebaut werden kann.
Diese Nachteile sind'bei dem Flüssigkeitsstand-Anzeiger gemäss der vorliegenden Erfindung beseitigt, wie aus der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform zu ersehen ist, die in Fig. i im Aufriss dargestellt ist, während Fig. 2 eine Seitenansicht des Übersetzungsgetriebes und Fig. 3 eine Draufsicht auf das Zifferblatt zeigt.
Der Schwimmer K sitzt auf einem Arm L, der mit der Achse eines Kegelrades R fest verbunden ist, das in ein Kegelrad S der Welle A eingreift, welche in einem Träger T gelagert ist. Dieser Träger T ragt durch eine Öffnung der Behälterwandung U von dem ausserhalb dieser Öffnung angebrachten Gehäuse B in das Innere des Behälters hinein. An dem äusseren Ende der Welle A ist ein Magnet M befestigt, der die Drehungen der Welle A mitmacht, welche Drehungen in an sich bekannter Weise durch das Steigen oder Sinken des Schwimmers K durch Vermittlung der Kegelräder R, S erzeugt werden. An der Welle A ist ein Magnet angebracht, und zwar unterhalb einer die Öffnung der Behälterwandung U vollkommen dicht abschliessenden Zwischenwand N des Gehäuses B, die also von der Welle A nicht durchsetzt wird.
Ausserhalb der Zwischenwand N des Gehäuses B ist in der Achse der Welle A ein zweiter Magnet C gelagert, dessen magnetische Stärke gleich oder nahezu gleich der des Magneten M ist und der die Bewegungen des Magneten M mitmacht. Auf der Zwischenwand N ist eine Skala V angebracht, die je nach der Stellung des Magneten C den Stand der Flüssigkeit erkennen lässt.
Das Übersetzungsverhältnis der Kegelräder ist derart angenommen, dass die Magnete M und C bei der Bewegung des Schwimmers vom höchsten Stand der Flüssigkeit bis zum Boden des Behälters eine ganze Drehung ausführen, so dass also eine genaue Ablesung \
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auch bei geringen Änderungen, der Standhöhe der Flüssigkeit möglich ist. Die Vorrichtung kann sowohl an einer Öffnung in der Decke als auch in einer Seitenwandung des Behälters angebracht werden und es ist nur nötig ;, entweder die Skala V oder die Stellung des Magneten M im Verhältnis zur Welle A der jeweiligen Lage der Vorrichtung anzupassen.
Die gegenseitige Einwirkung der. beiden Magnete M und C ist so stark, dass ein stärkeres Pendeln oder gar ein Zittern nicht auftreten kann.
Durch dem Gedanken der magnetischen Bewegungsübettragung mittels gleich starker und gleich schwerer Magnete ist die Möglichkeit gegeben, die Vorrichtung in jeder Lage zu benutzen, und ist ein Flüssigkeitsstand-Anzeiger zustandegekommen, der allen bisher bekanntgewordenen Anzeigevorrichtungen weit überlegen ist, da ihm keiner der oben angebenen Nachteile anhaftet,
In konstruktiver Beziehung kann die Vorrichtung selbstverständlich mancherlei Wandlungen erfahren.