AT8614B - Vorrichtung zur Druckentlastung bei Walzwerken. - Google Patents

Vorrichtung zur Druckentlastung bei Walzwerken.

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AT8614B
AT8614B AT8614DA AT8614B AT 8614 B AT8614 B AT 8614B AT 8614D A AT8614D A AT 8614DA AT 8614 B AT8614 B AT 8614B
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AT
Austria
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teeth
piece
screw
hand lever
wedge
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English (en)
Inventor
Cornelius Kuhlewind
Original Assignee
Cornelius Kuhlewind
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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


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 einem Ansatz 20 des Gehäuses, welcher ihre   Längsbewegung   begrenzt. 



   Innerhalb des horizontal beweglichen Keilstückes 17 ist in einem rechtwinkligen Ausschnitt desselben da Verschlusstück 21 eingesetzt, welches nach oben zu in einen entsprechenden Ausschnitt des Keilstückes 15 hineingreift. Die schiefe abgeschnittene Unterseite des   Verschlllssb10cks   21 legt sich gegen die schiefe obere Fläche des Endansatzes 22 eines in der Horizontalrichtung beweglichen Gleitstückes 23, welches mit einem Verticalschlitz versehen ist, in den ein Ansatz 24 hineinreicht, der an der Unter- 
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 bestimmte Weglänge verschoben hat, das Ende des Gleitstückes ausser Berührung mit dem Keilstück 15 tritt, wobei dann das Verschltssttick   21,   sobald das Ende des Gleitstückes 23 sich vorbeibewegt hat, nach unten sinkt. 



   Das hintere Ende des Gleitstückes 23 legt sich gegen das Querstück ; 25 und ist mit Ansätzen 26 versehen, die durch entsprechende Schlitze des   Querstückes   hindurchreichen. Das Querstück wird durch um   Bolzen 28   gelegte Federn 27 nach innen gedrückt. Vermittels eines Zwischengliedes 29, an welchem ein in einen Schlitz 32 des gekrümmten Hebels 30 sich einlegender Stift angebracht ist, werden die Ansätze   26 mit dein am   Arme 31 angelenkten Hebel 30 verbunden, so dass, wenn die Vorrichtung zum selbstthätigen Aufheben des Druckes in Wirkung tritt. der Handhebel nicht bewegt wird. 
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 unteren Keilstück 17 nach aussen bewegt, so dass sich der hohle Bund und die hohle Schraube drehen und den auf der oberen Walze lastenden Druck aufheben können. 



   Zwecks Anwendung der Vorrichtung werden nun die Stellschrauben in gewöhnlicher Weise benutzt : wenn das   Metallstück   zwischen die Walze tritt, so wird der dadurch auf 
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 in dieser Stellung, so lange die Walzen in normaler Weise arbeiten. Wenn jedoch der Druck eine gewisse Grenze   tibersteigt,   wie z.   B.   wenn ein   Valzenstück     zwischen deu   Walzen stecken bleibt, so verursacht der dann auf die Schraube 5 ausgeübte Druck eine   Drohung des   Ansatzes 10.

   Dabei setzt der   pxcentrische   Ring   Jf das System von Keilen   
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 auch das Verschlusstück 21 nach unten gegen das   untere Keilstück 17   gestossen wird, wodurch das Ende des   Gleitstackes   23 dem Druck der Feder   27   entgegen nach   aussfn   gedrückt wird. Indem nun das Verschusstück   21   vom Druck entlastet wird, wird auch das untere Keilstück 17 durch den auf ihm lastenden Druck nach aussen bewegt und der Druck auf die Walzen auf diese Weise aufgehoben. Sobald nun das System von dem übermässigen Druck entlastet ist, kehren die einzelnen Theile wieder unter der Einwirkung der   Federn 7 i   ihre normale Lage zurück. 



   Eine andere Ausführungsform ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt. Bei dieser Aus-   führungsform   ist ein hohler Brechkopf 331 vorgesehen, weicher im Falle übermässiger Beanspruchung gebrochen wird. Derselbe ist mit einem Innengewinde versehen, in das der Schraubenbolzen 34 hineinpasst. Oberhalb desselben befindet sich ein cylindrischer Einsatz   35,   dessen oberer Theil vierkantig gestaltet ist und in ein viereckiges Loch der Deckplatte 36 hineinpasst, wodurch derselbe an der Drehung gehindert wird.

   Am oberen   Thoile   des Schraubenbolzens 54 ist ferner ein ringförmiger Ansatz 37 angeordnet, der in eine entsprechende Nuth des unteren Theiles des Cylindrischen Einsatzes   35 hinein-   passt, so dass alle diese Theile auf diese Weise   in der richtigen Störung zueinander   erhalten werden. 



   Der Schraubenbolzen 34 hat. an seinem unteren Ende einen   kreisförmigen   Ansatz 38, welcher in eine entsprechende Ausnehmung des oberen Theiles des Keilstücke 39 hineinpasst, dessen schief abgeschnittene untere Fläche auf der schiefen oberen Fläche eines in der Horizontalrichtung beweglichen Keiles 40 aufliegt, welcher mit einem ziemlich in 
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 drehung des Bolzens 76 geschieht durch den sein oberes Ende bildenden Vierkantigen Kopf, welcher in eine entsprechende viereckige aussparung der Dekcplatte 77 hineinpasst. 



   Eine in centralen Bohrungen beider Bolzen eingelegte Feder 78 hat das Bestreben, 
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 Eingriff zu bringen. 



   Der obere Bolzen besitzt bei 79 schief abgeschnittene, nach innen geneigte Seitenflächen, welche sich gegen die entsprechend gestalteten Flächen der nach aussen beweglichen Zwischenstücke 80 anlegen, deren äussere geneigte Stirnflächen 81 auf entsprechenden Flächen der in der Längsrichtung beweglichen und unter der Einwirkung der Feder 83 stehenden Blöcke 82 anfliegen. Dieses federnde Keilsystem hat das Bestreben, den oberen Bolzen etwas von dem unteren abzuheben. Wenn nun das zn   walzende Metallstuck   zwischen die Walzen tritt, so wird der obere Bolzen 76 heruntergedrückt, so dass er gegen den unteren drehbaren Bolzen 58 druck, wodurch die (bei der Einführung des Walzstückes zwischen die Rollen eintretenden) Vibrationen und Stösse ganz wesentlich vermindert werden. 



   Um nun, falls erforderlich, den Druck auch von Hand aus aufheben zu können, ist an   deni zwischen   den Federn   gelegen on Bolzen 71   ein Hebel 84   : angebracht, welcher   mit einem 
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 drehbar   befestigt und trägt an seinem oberen@   Ende einen Stift, mit welchem er in einen im Hebel 85 befindlichen Schlitz S0 eingreifen kann, so dass, wenn der Überdruck selbstthätig aufgehoben wird, dieser Stift sich in dem Schlitz entlang bewegen wird, ohne den Handhebel mitzunehmen.   Wünscht man jedoch   von aussen her die Walzen vom Druck zu   cntlasten, so braucht man   nur den Handhebel herunterzudrücken;

   dabei wird vermittels des Hebels 84 das Querstück 72   sich aufwärts bewegen   und dabei zunächst, indem es 
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 die Spitze des Gleitstücks eingreifende Theil des Keils   C't nach oben   bewegt wird. 



   Durch   abermässigen   Druck wird sich der obere Bolzen senken, und da er seinen   einnen   Sperrzähnen keine Drehung mittheilen kann, eine Drehung des unteren Bolzens 58 bewirken, dessen excentrischer Theil das Zwischenstück   7   nach vorne schiebt und dadurch die Verschlusstücke in den Keil 64 hineintreibt, infolgedessen sich das Gl'itstlick dem Zug der Federn 74 entgegen nach oben bewegen wird.

   Dabei vollzieht auch der Theil 64 eine   Aufwärtshewegung, wodurch der Keil 63   in der Horizontalrichtung herausgeschoben wird, die Walze vom Drucke entlastet und es möglich wird, die Theile nach Abnahme des   übermässigen Drucks   wieder in ihre richtige Lage zurückzubringen, indem die innerhalb der Bolzen angeordnete Feder 78 die Drehung des unteren Bolzens unterstützt und die Theile wieder in ihre richtige Lage zurückbringt. 



   Die in Fig. 9 und 10 dargestellte Ausführungsform zeigt dieselbe Construction wie in den vorhergehenden Figuren, mit der Ausnahme, dass, statt das Keiisystem durch einen nach vorne   geschobenen Block auszulösen,   im wesentlichen derselbe Erfolg in dieser Ausführungsform durch eine Anordnung von Schrauben bewirkt wird. Bei diesem Ans-   fillirangsbeispiel   hat der Schiebeblock 611 ein verbreitertes Ende 621, auf welches der excentrische Theil 601 einwirkt, wodurch das verbreiterte Ende   91   des Schraubenschaftes 92 eine   Bewegung erhält.

   Eine   um den letzteren gelegte   Hülse 93,   deren Innengewinde in das Gewinde 92 eingreift, ist aussen noch von Schraubenwindungen 94 umgeben und an einem Ende als Mutter für den Schaft 92 ausgebildet, an welcher ein ein Gewicht 96 tragender Hebel 95 befestigt ist. 



   Da das verbreiterte Ende   91   des inneren Schaftes vierkantig ist, ist derselbe an der Drehung verhindert, so dass, wenn der Ansatz 91 durch den Überdruck nach aussen gedrängt wird, die Hülse 93 eine Drehung erhält, so dass sie das Gewicht des Hebels überwinden kann. Sobald nun der Überdruck aufgehört hat, zieht das   Gewicht den Hebe !   
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 innen bewegt und   die Thnile   in ihre normale Lage zurückbringt. 



   In den Fig. 11,   12, 13,   14 und 15 wird mit   9. 5 ein unter   dem Druck der Walzenlager zu brechender Brechkopf bezeichnet, der wie gewöhnlich als Büchse ausgebildet ist und innerhalb dessen sich der   Kr-il   und die federnden Theile der Druckentlastungsvor- 
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Claims (1)

  1. PATENT-ASPE 1. Vorrichtung zur Druckentlastung bei Walzwerken, bestehend aus einer auf der Aussenseite mit Schraubenwindungen versehenen und die'Stellschraube iungebenden Hülse, an deren oberem Ende schief eingeschnittene Zähne vorgesehen sind, die in entsprechende Zähne eines drehbaren Einsatzes eingreifen können, dessen excentrisch gestalteter Theil durch ein federndes, mit einem Handhebel in Verbindung. stehendes System von Keilstücken (Fig. 1, 2 und 8) bethätigt wird.
    2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch cinon in der Längsrichtung beweglichen, an einem Ende mit einer.'Schraube versehenen EMI6.1 stückes stehender Keil anlegt, wobei zwischen-den Keilen ein iterschlussttick angeordnet ist, welches durch einen Handhebel nach Belieben ausgelöst werden kann (Fig. 4 und 5).
    3. Eine Ausfiihrungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ic vertical verschiebbares Gleitstück, dessen schiefe Zähne mit entsprechend gestalteten Zähnen eines drehbaren Bolzens in Eingriff treten. können, dessen unteres excontrisch gestaltetes Ende ein nachgiebig angeordnetes System von Keilen selbsttätig betätigen kann, das zum Zweck einer Bethätigung von aussen mit einem Handhebel verbunden ist EMI6.2
    4. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein vortica ! verschiebbares Gtoitstuck, das mit seinen schiefen Zähnen in entsprechende Zähne eines drehbaren Bolzens eingreift, dessen excentrisch gestalteter Theil auf eine in EMI6.3
AT8614D 1900-03-01 1900-03-01 Vorrichtung zur Druckentlastung bei Walzwerken. AT8614B (de)

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AT8614D AT8614B (de) 1900-03-01 1900-03-01 Vorrichtung zur Druckentlastung bei Walzwerken.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294810B (de) * 1962-10-31 1969-05-08 Pressen Und Scherenbau Erfurt Vorrichtung zum Loesen einer festgefahrenen Gesenkkurbelpresse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1294810B (de) * 1962-10-31 1969-05-08 Pressen Und Scherenbau Erfurt Vorrichtung zum Loesen einer festgefahrenen Gesenkkurbelpresse

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