AT85633B - Schreibmaschine. - Google Patents

Schreibmaschine.

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AT85633B
AT85633B AT85633DA AT85633B AT 85633 B AT85633 B AT 85633B AT 85633D A AT85633D A AT 85633DA AT 85633 B AT85633 B AT 85633B
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lever
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Royal Typewriter Co Inc
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Description


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  Schreibmaschine. 



   Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Einrichtung bezieht sich auf Schreibmaschinen mit sichtbarer Schrift, bei welchen die Typenhebel in einem Segment drehbar gelagert und alle gegen die Papierwalze   vermittelst   einer an ihrem Fersenteil angelenkten Zugstange bewegt werden, die unter den Typenhebeln nach vorn zum freien Ende je eines vorn gelagerten, mit dem Tastenhebel verbundenen Zwischenhebels geführt und an diesen angelenkt sind, wobei die Achsen dieser Zwischenhebel in einer geraden Linie quer zur Maschine liegen. 



  Gemäss der Erfindung sind diese Hebelarme von ungleicher Länge, wobei die kürzeren Hebelarme mit den längeren abwechselnd angeordnet sind. Hierdurch wird eine einfache und leicht übersichtliche Anordnung der verschiedenen Verbindungsstellen geschaffen, die so angeordnet sind, dass die einzelnen Typenköpfe der Tastenhebel ein gleiches   Mass   ihrer Abwärtsbewegung und einen gleichmässigen Anschlag erhalten. Dies wird gemäss der Erfindung durch Änderung in der Entfernung der Anlenkungspunkte der die Tastenhebel mit den vorderen Hebelarmen verbindenden Zugstangen von der festen Drehachse der Hebelarme bewirkt. 



   In den Zeichnungen zeigt Fig. i einen Grundriss, bei welchem einige Typenhebel fort- 
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 gesehen. Die Fig.   3,     4, 5   und 6 sind Teilansichten von den verschieden langen Tastenhebeln und deren gelenkiger Verbindung mit den Antriebshebeln der Typenhebel,   Fig.   ist eine Drauf- sicht auf einen Teil der mittleren Antriebshebel für die Typenhebel. 



   Die Walze 1 ist im Wagen 2 angeordnet, der auf der Schiene 3 beweglich ruht und durch diese angehoben werden kann, wenn die obe re Typenreihe geschrieben werden soll. Zwischen den beiden Seitenwänden   4   der Maschine ist, von diesen getragen, ein lotrecht angeordnetes
Typenhebelsegment 6 vorgesehen, an welchem die Typenhebel 7 angelenkt sind, die in der
Ruhelage im wesentlichen wagrecht, mit den Köpfen gegen die vordere Stirnwand der Maschine gerichtet, auf einer Schiene 8 aufliegen. Jeder Typenhebel trägt an seinem sich hinter die Dreh- achse erstreckenden Fortsatz ein Zugglied 9, welches sich unterhalb der Typenhebel erstreckt und an seinem vorderen Ende gelenkig mit einem Hebel   ?,.   10'verbunden ist, der auf einer festen Achse 11 schwingbar gelagert ist.

   Diese Helbel 10, 10'sind durch nahezu vertikal geführte Gelenke   12,   welche sich nach abwärts erstrecken, mit den zugehörigen Tastenhebeln 13 verbunden, die an einer gemeinsamen, quergeführten Achse 14 schwingbar sind, welche unterhalb der Typenhebel angeordnet ist. Die vorwärts-und rückwärtsbewegliche Stange 15, wie sie bei den Maschinen der Royal Standard-Type bekannt ist, ist mit den Zuggliedern 9 der
Typenhebel durch Zugstangen 16 verbunden, deren hakenförmiges Ende die gemeinsame Stange 15 umgreift. Über eine jede dieser Zugstangen 16 ist eine Schraubenfeder 17 geschoben, deren vorderes Ende an einer Klemme o. dgl. befestigt ist, durch die die Zugstange 16 mit dem Zug- glied 9 verbunden ist, während ihr rückwärtiges Ende an der Platte 18 befestigt ist, die an der   rückwärtigen   Wand der Maschine angeordnet ist. 



   Die Tastenhebel 13 sind in vier Serien im Tastenbrett wie üblich in vier Reihen an- geordnet. Die Tastenhebel einer jeden Reihe unterscheiden sich von jenen der anderen Reihe in bezug auf die Länge der Hebel. Nichtsdestoweniger sind alle Tastenhebel verhältnismässig kurz, indem ihre gemeinsame Drehachse vor und unterhalb des Typenhebelsegmentes an- geordnet ist. Die den Hebelarmen 10, 10'gemeinsame Achse 11 wird von der Querschiene 19 

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 gehalten, die an jedem Ende nach aufwärts gerichtete Rippen 20 an der Oberseite trägt, um die Schiene zu verstärken. An der unteren Seite trägt die Schiene 19 nebeneinanderliegende Schlitze, in welchen die einzelnen Hebel 10, 10'angeordnet sind. Die Teile oder Flanschen 21 haben eine querlaufende Öffnung 21'zur Aufnahme der gemeinsamen Achse 11.

   Diese Achse ist in einer   Öffnung 11'in   einer oder beiden Seitenwänden eingesetzt. Die Hebelarme 10, 10' erstrecken sich nach rückwärts, wobei die mittleren Hebelarme rechtwinkelig zur Achse 11 sitzen, während die seitlichen Hebelarme in zunehmender Neigung zur Achse gegen die Maschinenmitte gerichtet sind. Die ganze Schar der Hebelarme ist in zwei Abteilungen geteilt, die längeren   10   und die   kürzeren     10'.   Die längeren Hebel sind abwechselnd mit den kürzeren angeordnet. Wie Fig. 7 zeigt, ist dies dadurch ermöglicht, dass die Verbindungen zwischen den Hebelarmen und den Zugstangen 9 frei gelenkig sind. Letztere sind einfach in Öffnungen der Hebelarme eingehängt. Die Tastenhebel sind gerade und liegen ihrer ganzen Länge nach in parallelen geraden Linien rechtwinkelig zur Achse 14.

   Die kürzesten und nächst längeren Tastenhebel   1,   deren Köpfe a, b in den beiden oberen oder rückwärtigen Reihen liegen, sind mittels nach aufwärts gerichteter Lenker 12 mit den längeren Hebelarmen 10 verbunden ; die nächst längeren und längsten Tastenhebel, deren Köpfe c, d in zwei unteren oder vorderen Reihen liegen, sind an die külzeren Hebelarme   10'angelenkt.   Wie Fig. 2 zeigt, sind die längeren Hebelarme 10 von 
 EMI2.1 
 gleichmässigen Anschlag aller Typenköpfe der Tastenhebel zu erzielen, ist folgendes vorgesehen. 



   Die Anlenkungspunkte der nahezu lotrechten Lenker 12 der Tastenhebel a mit den Hebelarmen 10 einerseits und den Tastenhebeln andrerseits sind so gewählt, dass ein gewünschtes Mass der Abwältsbewegung des Typenkopfes a des Tastenhebels erfolgt, um den Typenhebel gegen die Papierwalze zu ziehen. Die Anlenkungspunkte der Lenker 12 der nächst längeren Tastenhebel b in der zweiten Reihe sind näher bei der festen Achse 11 als jene der kürzesten Tastenhebel, während die Anlenkungspunkte der kürzesten und nächst längeren Tastenhebel von der festen Achse   14   gleich weit entfernt ist. Das Verhältnis der Teile und Hebelarme ist so gewählt, dass die Typenköpfe   a,   b der Tastenhebel das gleiche Mass der Abwärtsbewegung und im wesentlichen den gleichen Anschlag ergeben.

   Die nächstlängeren Tastenhebel, deren Typenköpfe c in der zweiten Reihe von vorn liegen, sind einzeln mit je einem kürzeren Hebelarm   10'   verbunden, wie   Fig.   zeigt. Die Entfernung der Anlenkungspunkte des Lenkers 12 von der Achse der Hebelarme 10'und von der Achse der Tastenhebel ist derart bemessen, dass das Mass der Abwärtsbewegung des Typenkopfes c der Tastenhebel gleich ist jenem der Tastenhebel a und b und dass auch ein im wesentlichen gleicher Anschlag erzielt wird. 



   Fig. 6 zeigt einen der längsten Tastenhebel, deren Typenköpfe b in der vordersten Tastenreihe liegen. Ein jeder dieser Tastenhebel ist mit je einem der kurzen Hebelarme 10'durch einen im wesentlichen lotrechten Lenker 12 verbunden. Die Verbindung der letzteren mit dem Hebelarme 10 liegt näher zur festen Achse 11 als gemäss Fig. 5. Der Typenkopf d hat sohin das gleiche Mass der Abwärtsbewegung wie die übrigen und im wesentlichen den gleichen Anschlag. 



   Fig. 7 zeigt im Grundriss die Lagerung der beiden Serien der Hebelarme 10 und 10'in abwechselnder Anordnung ; die gezeichneten Hebel liegen in der Mitte der Maschine. Die Lagerung der Enden der Hebelarme 10, 10'in bezug auf die Querrichtung schafft freien Raum für die in Haken o. dgl. Befestigungsmittel an den Zuggliedern 9, durch welche sie mit den Hebelarmen0, 10' verbunden sind, so dass sie während der Benutzung der Maschine sich gegenseitig nichtbehindern können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Schreibmaschine, bei der die Bewegung der Tastenhebel auf die Typenhebel mittels an dieselben angelenkter Zwischenhebel übertragen wird, deren feste Achse geradlinig in der Querrichtung der Maschine angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenhebel (10, 10') derart angeordnet sind, dass abwechselnd ein längerer Hebel   (10)   neben einem kürzeren Hebel   (10')   zu liegen kommt, so dass ein freier Raum für die Gelenke geschaffen wird, die die Enden dieser Hebel mit den Zugstangen   (9)   verbinden, welche annähernd in einer Geraden mit den Hebeln (10, 10') liegen und dieselben mit den Typenhebeln      verbinden.

Claims (1)

  1. 2. Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastenhebel mit EMI2.2
AT85633D 1914-01-12 1914-01-12 Schreibmaschine. AT85633B (de)

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AT85633B true AT85633B (de) 1921-09-26

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ID=3606591

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AT85633D AT85633B (de) 1914-01-12 1914-01-12 Schreibmaschine.

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