DE452925C - Schreibmaschine - Google Patents

Schreibmaschine

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Publication number
DE452925C
DE452925C DEU8706D DEU0008706D DE452925C DE 452925 C DE452925 C DE 452925C DE U8706 D DEU8706 D DE U8706D DE U0008706 D DEU0008706 D DE U0008706D DE 452925 C DE452925 C DE 452925C
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DE
Germany
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levers
lever
type
pieces
key
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Expired
Application number
DEU8706D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Underwood Typewriter Co
Original Assignee
Underwood Typewriter Co
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Publication date
Application filed by Underwood Typewriter Co filed Critical Underwood Typewriter Co
Application granted granted Critical
Publication of DE452925C publication Critical patent/DE452925C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/36Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for portability, i.e. hand-held printers or laptop printers

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Schreibmaschine. Die Priorität der Anmeldung in Großbritannien vom 14, Oktober 1924 ist in Anspruch genommen. Es sind Schreibmaschinen bekannt, bei denen die mit ihren hinteren parallelen Endstücken auf einer geradlinigen Kerbschiene als geometrischer Achse eng aneinandergereihten Tastenhebel mit ihren Mittelstücken nach vorn auseinanderstrahlen, bei denen weiter die Typenhebel unter Bildung eines Hohlkegelabschnittes von minderer Breitenerstrekkung als das im Grundriß von den Mittelstücken der Tastenhebel gedeckte Feld angeordnet und die Mittelstücke der Tastenhebel mit den Typenhebeln durch Winkelhebel und Lenkstangen verbunden sind. je weiter hierhei die Tastenhebel von der Längenmitte der Tastatur ab liegen, desto größer wird der Unterschied zwischen den Schwingungsebenen der Tastenhebel und denjenigen der Typenhebel. Ordnet man, wie es bekannt ist, die selbst ebenen Winkelhebel in zu den Mittelstücken der Tastenhebel parallelen senkrechten Ebenen an, so laufen die sie mit den 'Typenhebeln verbindenden Zugstangen mehr oder minder schräg auf die Typenhebel zu und erfahren diese bei der Bewegung eine mehr oder minder starke seitliche Beanspruchung, welche auf ein Klemmen in den Lagern bzw. Führungen der Typenhebel und starken Verschleiß dieser für die Entstehung regelmäßiger Schrift beüeutsamen Teile hinwirkt. Man hat sich bei einer anderen Bauart mit geradlinig auseinanderstrahlenden Typenhebeln damit geholfen, daß man bei den äußersten je vier Tastenhebeln die Drehpunkte der Winkelhebel von den zugehörigen Tastenhebeln abgerückt und den wagerechten Winkelhebelarm nach der Taste hin, den senkrechten nach dem Typenhebel hin abgebogen hat. Aber abgesehen von der dadurch in die Bauart der Maschine hineingetragenen Uneinheitlichkeit hinsichtlich der Anordnung und Lagerung der Typenhebel usw. kommt man wegen der Auseinanderziehung der aus Tastenhebel, Winkelhebel, Zugstange, Typenhebel bestehenden Einzelsysteme in der Breitenrichtung der Maschine mit den Raumverhältnissen dermaßen in Widerspruch, daß die Lösung, wenn sie überhaupt möglich ist, jedenfalls das äußerste Zusammendrängen der Teile in der Breitenrichtung, wie es insbesondere die sogenannten Reisemaschinen zur möglichsten Beschränkung von Raumbedarf und Gewicht erfordern, nicht zuläßt.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe einwandfreier, seitliche Beanspruchung der Typenhebel zwar nicht theoretisch, aber praktisch verhindernder Verbindung zwischen Tastenhebel und Typenhebel bei dem vorausgesetzten :Maschinentyp in einer Weise, bei welcher sämtliche Einzelsysteme bis auf die sich aus ihrer Lage in der Tastatur ergebenden Formunterschiede gleich beschaffen, insbesondere auch Tastenhebel und Winkelhebel an einheitlich durchgehenden Teilen, die Winkelhebel in bekannter Weise auf einem durchgehenden Draht, gelagert sind, also hinsichtlich der Fertigung vorteilhaft und mit der Möglichkeit engster Zusammendrängung der Einzelsysteme, doch ohne gegenseitige Störung beim Spiel der Tasten. Erfindungsgemäß liegen bei sämtlichen Tastenhebeln die Winkelhebel dicht neben und mit ihren wagerechten Armen parallel zu den Mittelstücken der Tastenhebel, während die aufwärts gerichteten Arme nach Maßgabe ihrer Grundrißlage zu den zugeordneten Typenhebeln mehr oder weniger abgebogen sind, um die Lenkstangen wesentlich in die Schwingungsebenen der zugeordneten Typenhebel zu verlegen.
  • Eine die Erfindung verwirklichende Schreibmaschine ist auf der Zeichnung soweit dargestellt, als es für das Verständnis der Erfindung erforderlich ist. Abb. i ist ein Grundriß, Abb. 2 ein senkrechter, im wesentlichen der Linie 2-2 der Abb. 3 folgender Schnitt, Abb.3 ein senkrechter Querschnitt, während die Abb. 4 und 5 eine Gruppe nebeneinanderliegender Winkelhebel und Typenhebel in der Ruhe bzw. bei Ausschlag des mittleren Einzelsystems darstellen.
  • Die Tastenhebel i legen sich mit ihren parallel gerichteten hakenförmigen Endstükken von unten her in Kerben einer geraden Schiene 2 ein, gegen welche sie durch Federn 3 herangezogen werden. Ihre Mittelstücke gehen strahlig auseinander, während ihre vorderen Endstücke wiederum parallel zueinander liegen und sich in Schlitzen einer Schiene 4 führen. Die Typenhebel 5 sind in der geschlitzten Bogenschiene 6 in der bekannten Weise um einen durchgehenden Draht 7 drehbar und bilden in ihrer Gesamtheit einen Hohlkegelabschnitt von minderer Breitenerstreckung als das im Grundriß von den Mittelstücken der Tastenhebel gedeckte Feld. Sie legen sich in der Ruhe der gepolsterten Schiene 8 auf und schlagen beim Auftreffen der Typenköpfe auf die Papierwalze in die gegabelte Typenführung 9 hinein. Ein gleichachsig zum ideellen Treffpunkt der Tastenhebelmittelstücke gekrümmtes wagerecht liegendes Bogenstück io dient zur Lagerung der sämtlichen Winkelhebel i i, die in der bekannten Weise in radial eingefrästen Schlitzen um den durchgehenden Draht 12 drehbar sind. Jeder Winkelhebel liegt dicht neben und sein annähernd wagerechter Arm parallel zum Mittelstück des zugehörigen Tastenhebels. Diese Arme umfassen mit Schlitzen Stifte 13 an abwärts gerichteten Vorsprüngen der Tastenhebel.- Die emporgerichteten Arme der Winkelhebel sind, wie aus Abb. i ersichtlich, je nach der Lage der zugehörigen Tastenhebel in der Tastatur mehr oder minder weit gegen die Mitte der Maschine hin abgebogen, so daß die aus Draht gebogenen Lenkstangen 14 wesentlich in die Schwingungsebenen der zugeordneten Typenhebel fallen. Eine auch theoretisch befriedigende Lösung des Problems ist deshalb nicht möglich, weil Typenhebel und zugehöriger Winkelhebel in verschiedenen Ebenen schwingen; aber die Annäherung geht doch so weit, daß eine praktisch bedeutsame seitliche Beanspruchung derTypenhebel nichtPlatz greift. Die Abb. 4 und 5 zeigen, wie bei engster Lage der hier in Betracht kommenden Glieder der Einzelsysteme doch ein störungsfreies Spiel möglich 'ist, zu dem die Biegung der Lenkstangen 14 .das Ihrige beiträgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schreibmaschine, bei welcher die mit ihren hinteren parallelen Endstücken auf einer geradlinigen Kerbschiene als geometrischer Achse eng aneinandergereihten Tastenhebel mit ihren Mittelstücken nach vorn aüseinanderstrahlen, darüber die Typenhebel unter Bildung eines Hohlkegelabschnittes von minderer Breitenerstreckung als das im Grundriß von den Mittelstücken der Tastenhebel gedeckte Feld angeordnet und die Mittelstücke der Tastenhebel mit den Typenhebeln durch Winkelhebel und Lenkstangen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Winkelhebel in gleichem Abstand und in gleicher Weise in radialen Schlitzen eines zum ideellen Treffpunkt der auseinanderstrahlenden Tastenhebelmittelstücke gleichachsig gekrümmten wagerecht liegenden Bogenstückes (io) gelagert und derart gestaltet sind, daß die an die Tastenhebel angreifenden Winkelhebelarme parallel zu den Tastenhebelmittelstücken liegen, die aufwärts gerichteten Arme aber nach Maßgabe ihrer Grundrißlage zu den zugeordneten Typenhebeln mehr oder weniger abgebogen sind, um die Lenkstangen (14) wesentlich in die Schwingungsebenen der zugeordneten Typenhebel zu verlegen.
DEU8706D 1924-10-14 1925-01-27 Schreibmaschine Expired DE452925C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB452925X 1924-10-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE452925C true DE452925C (de) 1927-11-23

Family

ID=10436644

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU8706D Expired DE452925C (de) 1924-10-14 1925-01-27 Schreibmaschine

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DE (1) DE452925C (de)

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