AT88909B - Tüllspitzenmaschine. - Google Patents

Tüllspitzenmaschine.

Info

Publication number
AT88909B
AT88909B AT88909DA AT88909B AT 88909 B AT88909 B AT 88909B AT 88909D A AT88909D A AT 88909DA AT 88909 B AT88909 B AT 88909B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tie rods
engraver
comb
lace machine
rods
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Farigoule
Original Assignee
Jean Farigoule
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jean Farigoule filed Critical Jean Farigoule
Application granted granted Critical
Publication of AT88909B publication Critical patent/AT88909B/de

Links

Landscapes

  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Tüllspitzenmaschine.   



   Jeder Spulenschlitten von Spitzenmaschinen von der in der österreichischen Patent- schrift Nr.   62g81   beschriebenen Art besitzt an seinem unteren Rande eine Kerbe, welche zur Aufnahme des Stecherendes dient. Diese Kerbe verursachte insofern grosse Übelstände und beeinträchtigte ein ordnungsmässiges Arbeiten, als die Kettenfäden, welche die Schlitten kreuzen, sich leicht in der Kerbe festsetzten, wodurch häufig Fadenbrüche eintraten. Die
Stecher und die damit in Verbindung stehenden Zugstangen sind bei solchen Maschinen dicht nebeneinander vorgesehen ; dabei ist ihre Stärke sehr gering, weil jeder Stecher sich unmittelbar unter dem zugehörigen Spulenschlitten befinden muss.

   Die Stecher und die Zug- stangen reiben des öfteren gegeneinander während ihrer verschiedenen Bewegungen, und es kommt häufig vor, dass ein Stecher oder eine Zugstange durch die Reibung den benachbarten Stecher bzw. die Zugstange mitnimmt, trotzdem diese eigentlich in Ruhe verbleiben sollten. Durch die Erfindung sollen nun diese Übelstände vermieden werden. 



   In der Zeichnung sind Fig. i eine Seitenansicht der Gesamtanordnung der Maschine, die Fig. 2, 3 und 4 Einzeldarstellungen des Spulenschlittens im Aufriss, im Schnitt nach der Linie   A-A   der Fig. 2 und in Unteransicht, die Fig. 5 und 6 eine Ansicht des Kammes bzw. ein Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 5, Fig. 7 ein wagrechter Schnitt nach der Linie C-C der Fig. i, Fig. 8 ein senkrechter Schnitt nach der Linie D-D der Fig. i und Fig.   9   eine Oberansicht der Führungen für die Zugstangen, während die Fig. 10 und II die Wirkung der Sperrvorrichtung der Zugstangen in zwei Lagen veranschaulichen. 



   Wie aus den Fig. i bis 4 ersichtlich, besitzt jeder Spulenschlitten a an seinen beiden Seiten im Bereich der Kerbe al, die zur Aufnahme des Stechers b dient, zwei sehr dünne Lamellen oder Plättchen   s",   die durch Nietung oder Lötung mit dem Schlittenkörper verbunden sind. Diese beiden   Plättchen        lassen zwischen sich einen genügenden Raum zur Aufnahme der Spitze des Stechers b, so dass diese beim Hochheben des Stechers in die Kerbe eindringen kann. In den Führungszähnen c der Kämme sind den Plättchen all entsprechende Aussparungen cl (Fig. 6) vorgesehen. Infolge der Anordnung der   Plättchen     all   zeigt der untere Rand der Spulenschlitten a keinerlei Unterbrechung, wie dies bisher der Fall war, so dass auch die Kettentäden sich nicht mehr daselbst festsetzen können.

   Ausserdem wird die Stecherspitze, wenn sie einmal in die Schlittenkerbe eingedrungen ist, zwischen den beiden Plättchen    <    sicher festgehalten und kann seitlich nicht ausweichen oder den Spulenschlitten verlassen. Der obere Teil der Kerbe al ist seitlich nicht abgedeckt, so dass, falls sich irgendein Fremdkörper zwischen den beiden Plättchen   a*   testsetzen sollte, dieser beim Eindringen der Stecherspitze in die Kerbe al nach aussen gedrängt wird. 



   Die Stecher b besitzen an ihrem unteren Ende einen kreisförmigen Fuss bl, mit dessen Hilfe sie in einer zylindrischen Rinne einer Schiene d ausschwingbar gelagert sind. Die Schiene d durchzieht die ganze Länge des Stuhles und erhält in lotrechter Richung eine Hin-und Herbewegung, um die Stecherenden in den gewünschten Zeitpunkten in die Kerben   a1   der zugehörigen Schlitten a zu bringen. Die Stecher b sind in ihrer Eingriffsstellung mit den Kerben al der Schlitten a voneinander durch die Zähne c des Mittelkammes getrennt und durch diese Zähne geführt. Jeder Stecher b wird durch eine Zugstange f, mit der er gelenkig verbunden ist, in Hin-und Herschwingung gesetzt. Zwischen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 den Stechern b sind an der Verbindungsstelle der letzteren mit den   Zugstangen f Platten   g eines Kammes vorgesehen.

   Dieser Kamm wird von einem Ständer h der Schiene   d   getragen Die Platten g sind, wie Fig. i erkennen lässt, bogenförmig gestaltet, und zwar nach einem Kreis, der seinen Mittelpunkt in der Schiene   d   hat. Die Länge der Platten g ist so gewählt, dass der Gelenkpunkt zwischen Stecher und Zugstange stets innerhalb des Kammes bleibt. 
 EMI2.1 
 welche die gleiche Stärke wie die Platten g besitzen. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass die Stecher an keinem Punkte ihrer Länge mit den benachbarten Stechern in Berührung kommen können, denn sie sind an ihrem oberen Ende durch die Zähne c des Mittelkammes, in der Mitte durch die Platten g und an ihrem unteren Teil durch die Scheiben i voneinander getrennt. 



   Die Zugstangen. f, welche die Stecher b antreiben, werden ebenfalls durch die Platten g voneinander getrennt gehalten. Der Antrieb der Zugstangen f erfolgt, wie dies in der österreichischen Patentschrift Nr. 62981 beschrieben ist, durch Schienen i und k (Fig. 11), welche die Zugstangen je nach der Höhenlage, die sie einnehmen, nach der vorderen oder hinteren Stuhlseite hin bewegen oder in Ruhe belassen. Die Höhenlage der Zugstangen mit Bezug auf die   Schienen/und A   wird durch Nadelgruppen   1   und m bestimmt, die durch eine Jacquardeinrichtung in bekannter Weise verstellt werden. Auf diesen Nadeln   1   und m ruhen die Zugstangen f. Die Zugstangen werden bei ihrer lotrechten und wagrechten Verstellung in bekannter Weise durch Kämme n und o geführt, deren Zähne zwischeneinander greifen.

   Die Zugstangen j ruhen auf den Nadeln 1 und m mit Hilfe von Vorsprüngen, die abwechselnd kurz und lang sind (Fig. 8). Die langen Vorsprünge greifen in die Zwischenräume der Kämme n und o ein, während die kurzen Vorsprünge sich über den Zähnen der Kämme o befinden, Die Nadeln besitzen die Form von rechten Winkeln ; die wagrechten Arme dienen zur Aufnahme der entsprechenden Vorsprünge der zugehörigen Zugstangen. Um eine gegenseitige Reibung der Zugstangen zu vermeiden, besitzen die Zähne der beiden Kämme   n   und o gemäss der Erfindung auf ihren beiden Seiten dünne Plättchen p, welche, wie aus den Fig. 1, 8 und 9 ersichtlich, die Zugstangen voneinander trennen.

   Ausserdem sind die Zugstangen an ihren in bekannter Weise nach unten gebogenen hinteren Enden durch einen Kamm q voneinander getrennt, dessen sehr dünne Zähne genügend lang sind, um den Zugstangen, ohne ihren Antrieb zu behindern, auf ihrem vollen Hube eine Führung zu gewähren. Die Zugstangen können sich nicht gegeneinander reiben, da sie an ihrem vorderen Teil durch die Platten g, in ihrer Mitte durch die Plättchen p und an ihrem hinteren Ende durch den Kamm q voneinander getrennt sind. 



   Die Zugstangen f werden durch die Schienen i und k in Querrichtung zum Stuhl hin und her bewegt. Die Zugstangen ruhen in ihrer tiefsten Lage auf der   Schiene i auf.   



  Um zu verhindern, dass die Zugstangen unbeabsichtigt durch die Reibung von der Schiene i mitgenommen werden, sind zwei feststehende Stäbe r und s vorgesehen. Wie aus Fig. i ersichtlich, wird das hintere Ende der Zugstange zwischen den Stäben festgehalten, falls die Zugstange ihre mittlere Höhenlage einnimmt, bei der sie ebenso wie der im Mittelkamm befindliche Spulenschlitten a in Ruhe verbleiben soll.

   Die Höhenlage der beiden Stäbe, und s ist so gewählt, dass eine Zugstange entweder frei unter dem Stab s vorbeibewegt werden kann, wenn diese Zugstange in ihrer Tiefstellung (Fig.   10)   im Sinne des Pfeiles in dieser Figur unter Vermittlung ihres Stecherhebels b den betreffenden Spulenschlitten in Verbindung mit der hinteren Treibstange bringen soll, oder dass die Zugstange über den Stab r sich bewegen   lässt,   wenn die Zugstange ihre höchste Lage einnimmt und in der Pfeilrichtung der Fig.   Ir   den betreffenden Spulenschlitten mit der vorderen Treibstange in Verbindung bringen soll. 



   Durch die vorliegende Erfindung wird eine sichere Führung der arbeitenden Organe und, weil eine unbeabsichtigte Verstellung der Spulenschlitten nicht eintreten kann, eine zuverlässige Wirkung gewährleistet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Tüllspitzenmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Seiten jedes Spulenschlittens (a) im Bereich der zur Aufnahme des Stechers (b) dienenden Kerbe   fa   zwei Plättchen   (as   derart befestigt sind, dass der Spulenschlitten an seinem unteren Rande keine Unterbrechung aufweist, in der sich ein Kettenfaden festsetzen könnte.

Claims (1)

  1. 2. Tüllspitzenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (c) des Führungskammes, zwischen denen sich die Spulenschlitten (a) bei ihrer Hin-und Herbewegung führen, Aussparungen (col) aufweisen, die die an den Spulenschlitten vorgesehenen Plättchen (a2) aufnehmen.
    3. Tüllspitzenmaschine mit Kammführung für die Stecher, dadurch gekennzeichnet, dass die Blätter (g) dieser Kammführung in der Höhe der Gelenkverbindungen zwischen den <Desc/Clms Page number 3> Stechern (b) und den Zugstangen (f) angeordnet sind und eine gebogene Form entsprechend dem durch die Gelenke beschriebenen Kreisbogen besitzen, und dass diese Kammführung von der Hubschiene (d) der Stecher (b) getragen wird, zum Zwecke, die Stecher nicht nur voneinander getrennt zu führen, sondern auch die Gelenkverbindung der Zugstangen mit den Stechern in allen Stellungen zu sichern.
    4. Tüllspitzenmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zugstangen (f) der Stecher (b) in der Mitte führenden Kämme (n und o) lotrechte Ansätze (p) besitzen, welche die Zugstangen voneinander getrennt halten.
    5. Tüllspitzenmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die nach unten gebogenen hinteren Enden der Zugstangen (f) der Stecher (b) durch einen Kamm (q) eine Führung erhalten.
    6. Tüllspitzenmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits der nach unten gebogenen hinteren Enden der Zugstangen (f) der Stecher (b) feststehende Stäbe (r und s) vorgesehen sind, welche die Zugstangen, die Stecher und die Spulenschlitten in der mittleren Lage festhalten.
AT88909D 1912-07-18 1913-07-04 Tüllspitzenmaschine. AT88909B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR88909X 1912-07-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT88909B true AT88909B (de) 1922-07-10

Family

ID=8773416

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT88909D AT88909B (de) 1912-07-18 1913-07-04 Tüllspitzenmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT88909B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT88909B (de) Tüllspitzenmaschine.
DE2926018C2 (de) Vorrichtung zur Programmsteuerung der Versatzbewegungen von Legeschienen an Kettenwirkmaschinen
DE680319C (de) Verfahren, Flachstrickmaschine und Nadel zur Herstellung von Strickware mit uebergehaengten Maschen
DE4122358C2 (de)
DE262665C (de)
DE684571C (de) Vorrichtung zum Bilden von Schnittleisten fuer Gewebe
DE2636020C3 (de) Rundstrickmaschine
DE287578C (de)
DE1635768A1 (de) Strickschloss fuer Flachstrickmaschine
DE480338C (de) Webstuhl mit zwei uebereinander angeordneten Schuss-Eintragnadeln, insbesondere zur Herstellung von Kettenflorgeweben mit in der Kettenrichtung eingesetzten Noppen
DE85444C (de)
CH265172A (de) Rundwebstuhl.
DE168415C (de)
DE461421C (de) Kettenfadeneinstellvorrichtung fuer Teppichknuepfstuehle
AT242635B (de) Doppelhub-Ganzoffenfach-Jacquardmaschine
DE315669C (de)
AT43076B (de) Doppelrandvorrichtung für flache Kullerwirkstühle.
DE397259C (de) Einrichtung zur Zuleitung der Schussfaeden vom Spulenbrett zu der Fadentafel eines Greiferwebstuhles zur Herstellung von Chenillevorware
AT104900B (de) Einrichtung zur Herstellung von Teppichen und ähnlichen Geweben.
CH527936A (de) Litzengehänge für Wanderfach-Webmaschinen
DE1292094B (de) Schuetzenantriebs- und Anschlagorgane fuer Wellenwebmaschinen
DE492304C (de) Vorrichtung fuer Webstuehle zur Herstellung von Kettenflorgeweben mittels Laengsruten
DE135118C (de)
DE2002700A1 (de) Einrichtung bei Kettenwirkmaschinen,insbesondere Raschelmaschinen,zur Ausfuehrung von Blindlegungen und/oder zur Einarbeitung dicker Garne in feinmaschige Grundgewirke
DE54124C (de) Jacquard Getriebe für Klöppelmaschinen