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Seitennächen der Gleitbahn und stehen zu diesem Zwecke in geeigneten Abständen aus einander. Die schwingenden Bewegungen des Hammers in der Hand des Arbeiters haben zur Folge, dass die Stifte in dem Behälter auf die Schalen e e geworfen worden, von welchen die Stifte mit den Spitzen nach abwärts auf die Gleitbahnfiächen E E gelangen.
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Nuth a' ist nicht breit genug, um den Kopf der Stifte hindurchzulassen ; jedoch führt sie zu einer Öffnung a2, durch welche die Stifte in den hohlen Hammerkopf hindurchfallen können.
Der Hammerkopf besteht aus zwei Theilen F und G, welche, wie aus Fig. 3 ersichtlich, miteinander verschruabt sind. Beide Theile F und G sind ausgebohrt ; die Bohrung des Theiles F ist an dem oberen Ende ein wenig enger und bildet daher den ansatz f. Durch die Bohrung des Theiles F ist an dem Theil mit kleinerem Durch- messer ein Hals H eingesetzt, dessen anderes Ende bei 11 verbreitert ist, so dass er in die
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canal a2 (Fig. 6) in Verbindung steht.
Der Theil G besitzt ein hohles cylindrisches Gehäuse g, welches in den Hals 1l hineinpasst# und sich gegen eine Schraubenfeder 1 stützt ; die letztere sitzt innerhalb des Halses H und umgibt die Zuführungsröhre J, welche in das Geläuse g eingepasst und an dem oberen Ende des Halses H besfestigt ist. An der einen Seite der Zuführungsröhre J
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zeuges, welches den Stift einschlägt, sobald mit dem Hammer ein Schlag ausgeübt wird.
Die Öffnung j' der Zuführungsröhre J ist im wesentlichen zylindrisch, ebenso wie die Öffnung in dem (iehäuse g, soweit die Zufübrungsröhro J bei dem eintreiben eines Stiftes sich bewegt. Der untere innere Theil des Gehäuses 9 geht in eine flache erweiterte
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mit dem Hammer den Widerstand der Schraubenfeder 1 überwindet und den Hals LI und die Zuführungsröhre J teleskopartig in den hohlen Hammerkopf hineinschiebt ; der andere Theil jener Öffnung ist entsprechend dem unter dem Einfluss einer Feder stehenden Stiftaufbalter K gestaltet, dessen Form aus Fig. 3 ersichtlich ist und welcher nahe an meinen oberen Ende an dem Hammerkopf vermittelst eines Zapfens k drehbar aufgehängt ist.
Der Theil F ist bei f' ausgespart, am den oberen theil des Aufhalters K aufzuuehmen. Der Aufhalter K wird in der in Fig. 3 dargestellten Lage nachgiebig gehalten \ ermittelst der Feder f5, welche in der Bohrung f2 liegt und sich auf der anderen Seite
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dpm Fuss des Aufhalters K und der Wandung des Stifteanales, um der Spitze des Stiftes, alrr nicht dem Kopf, den Durchgang zu gestatten.
Das Gewicht des Stiftes genügt nicht,
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gang eines Stiftes nach auswärts, wenn nicht der Vortreiber j zum Einschlagen des Stiftes niederbewegt wird; wenn der Vortreiber j nach abwärts geführt wird, um einen Stift einzuschlagen. dann schiebt er den Aufhalter $K bei Seite, überwindet hierbei den Widerstand der Feder und füllt den Theil der Öffnung aus, welcher nicht von dem unter Federwirkung stehenden Aufhalter K eingenommen wird. Der letztere besitzt bei eine senk-
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Bewegung des Zuruckhalters sichert, aufzunehmen.
Der Zurückhalten, welcher einen wesentlichen Theil der vorliegenden Erfindung bildet. besteht ans einem Hebel L, welcher in der Nuth k'des Aufhalters X liegt. Der Hebel L ist bei : : 1 lose aufgehängt und mit einem Finger l'versehen, dessen Ende nahe an dem
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eingertieben werden so ! !, wirksam und sicher gehalten. In seiner normalen Stellung liegt der Zurückhalten L an dem Aufhalter K innerhalb der Nuth k', wie in ansgcxogencn
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Die wirkungsweise des Zurückhalters, um ein zufälliges Zurückfallen des Stiftes in den Canal zu verhindern, ist folgende:
Sobald der Arbeiter die Bewegung des Werkzeuges umkehrt, um einen Schlag aus- xuttbon, hat der Stift das Bestreben, sich in den Canal des Werkzeuges zurückzubewegen, indem das Trägheitsvermögen des Stiftes bestrebt ist, ihn von dem Aufhalter loszumachen ;
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ständig umdreht, würde der Stift in den Cana ! zurückfallen.
Der Zurückhaitor L ist daher so neben dem Stiftcanai angeordnet, dass dieselbe Bewegung des Werkzeuges, welche bestrebt ist, den Stift zurückfallen zu lassen oder ihn herauszuschnellen, oder ihn aus der Stellung zu bringen, in weicher er eingetrieben werden soll, auch den Zurückhalter zwingt, in dem Stifteanal über den Kopf des Stiftes zu schwingen, wie in punktierten Linien in Fig. 3 angedeutet ist. Um dieses zu ermöglichen, muss der Zurückhalter lose und sehr empfindlich aufgehängt sein.
Bei dieser Wirkungsweise des Zurückhalters kann keine Bewegung des Werkzeuges in der Hand des Arbeiters einen Stift aus seiner Stellung bringen, ehe derselbe durch den Vortreiber eingeschlagen ist : daher ist jede Gefahr, dass ein Stift in den Canal zurückgeworfen wird, ausgeschlossen, so dass der Stifteanal nicht versperrt wird und für den nachfolgenden Stift stets frei bleibt.
Bei Werkzeugen dieser Art ist beobachtet worden, dass der schwarze Überzug, mit
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nauigkeit und Schnelligkeit arbeitet. Der Zurückhalten soll jedoch so leicht und schnell arbeiten, dass er in den Canal hineinschnellt, bevor der Stift selbst Zeit hat, aufwärts geschleudert zu werden.
Während in den meisten Fällen und unter den gewöhnlichen Bedingungen der Zurückhalter vollständig seinem Zweck dient, gibt es doch Verhältnisse, unter welchen durch die Unterfahrenheit des Arbeiters oder bei Verstopfungen des Zurückhalters das Werkzeug versagt und nicht so genau arbeitet, wie es erwartet wird. Um diese Zufälle zu vermeiden, wird ein Schwinghebel vorgesehen, welcher die Bewegungen des Znrückhaltf'rs
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dem Zurückhalter den nothwendigen Impuls zu geben nnd ist in dem Hammerkopf lof aufgehängt, in solcher Stellung, dass seine Bewegung schnell dem Zurückhalter übermittelt wird.
In Fig. 3 ist eine Form des Schwinghebels dargestellt, welcher aus du'nu drehbar aufgehängten Gewicht M besteht: dasselbe ist lose bei m3 in dem oberen Theil
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des Schwinghebels M ein Drehmoment; wenn die Bewegung des Werkzeuges umgekehrt wird. um den Stift einzutreiben, dann führt das Moment dad Gewichtes m'den Schwing- Hehe) 11 in die Ste ! ! Hng, welche in Fig. 3 in punktierten Linien dargestellt ist. Dieses vcrau) asst den Vorsprung m2 gegen den vorsprung l2 zu schlagen und den Finger l'in die in punktierte Linien dargestellte Stellung zu bringen, wodurch der Stift verhindert wird, in den Canal zurückzufallen.
Gewöhnlich wird der lose aufgehängte Zurückhalter bei niedergehender Bewegung des Hammers aus eigenem Antriebe die in punktierten Linien dargestellte Stellung einnehmen; wenn aber durch irgend einen Zufall der Zurückhalter L diese Arbeit aus eigenem Antriebe versagt, dann schlägt der Schwinghebel Jt auf ihn und unterstützt die Arbeitsweise des Zurückhalters. Es ist zu ersehen, dass jede Bewegung des Werkzeuges, welche bestrebt ist, einen Stift von dem Aufhalter zurückzuwerfen, auch den Schwinghebel beeinflusst und den Zurückhalter L so bewegt, dass er den Stift verhindert, zurückzufallen.
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Stift eintreibt.
Zuweilen ist es erforderlich, dass der Stift so nahe an den fingern des Arbeiters eingeschlagen wird, dass, wenn man einen derart starken Schlag mit dem Hammer ausführen wollte, welcher einen Stift vollständig ohne zweiten Schlag eintreiben
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zunächst den Stift nur vorzuschlagen, so weit, dass der Arbeiter seine Finger entfernen kann, bevor der Stift vollständig eingeschlagen werden soll. Diesen Vortheil gestattet das vorliegende Werkzeug vermittelst eines in der Zeichnung mit N bezeichneten Zubringers, welcher zugleich so wirkt, dass er die einzelnen Stifte abtheilt. Der Zweck des Stiftzubringers ist der, immer nur einen Stift gleichzeitig in den Canal einzulassen, ihn festzuhalten und zu verhindern, vorzeitig in den hohlen Hammerkopf zu fallen.
Von einer näheren Beschreibung kann abgesehen werden, da er keinen den Gegenstand der vorliegenden Erfindung kennzeichnenden Bestandtheil bildet.
Die nothwendigerweise heftigen Bewegungen des Hammers veranlassen sehr häufig Stifte, welche auf den Auffangschalen liegen, herabzufallen und in den Haufen der Stifte, welche in dem Behälter liegen, zurückzufallen. Dieses wird durch eine Einrichtung verhindert, durch welche es unmöglich gemacht ist, die Stifte aus ihrer Stellung zu bringen und die ununterbrochene Zuführung der Stifte zu stören. Gleichzeitig sind Mittel vorgesehen, durch welche die Gleitbahn verschiedenen Grössen der Stiftköpfe angepasst wird.
S ist ein Deckel für denjenigen Theil der Gleitbahn el, welcher aussen am Behälter D liegt ; dieser Deckel ist mit der Platte s (Fig. 4) fest verbunden. In Fig. 2 ist ein Stift t in der Stellung gezeigt, welche er einnimmt, nachdem er von einer der Auffangschalen aufgenommen ist. Die plötzlichen Bewegungen des Werkzeuges, welche Stifte von den) in dem oberen Theil des Behälters befindlichen Raum auf die schiefen Ebenen hcrunterwerfen, sind gleichzeitig bestrebt, die Stifte herauszuschnellen, welche auf den Auffangschalen e liegen, und sie wieder in den Haufen zurückzuwerfen. Jene Bewegungen sind gleichzeitig bestrebt, die Stifte zurückzuwerfen, welche auf der Gleitbahn e' liegen, und so die ununterbrochene Zuführung zu stören.
Um dieses zu verhindern, wird gemäss Fig. 2 folgende Einrichtung getroffen. Ein Festhalter s'ist über jenem Theil der Auffangschalen e aufgehängt, welcher unmittelbar an der gleitbahn e' liegt. Der Festhalter s' ist bei s3 drehbar und besitzt ein Gegengewicht s, welches durch eine Öffnung s4 des Magazins hindcrcbragt. Das Gegengewicht s2 übertrifft das Gewicht des Festhalters s' und hält den letzteren gewöhn- lich in angehobener Stellung von den Auffangschalen e in genügendem Abstande fort, um die Stifte t frei unter dem Festhalter s'hindurchzulassen.
Bei der Bewegung des Werkzeuges wird der Behälter heftig nach aufwärts geworfen und alsdann in seiner Bewegung gehemmt. Hierbei nimmt das Gegengewicht s2 augenblicklich die in punktierten Linien gemäss Fig. 2 angedeutete Stellung ein und drückt infolgedessen den Festhalter s' nieder, welcher den unter ihm befindlichen Stift festhält und so die in der Gleitbahn < * befindliche Reihe von Stiften verhindert, nach aufwärts zu fliegen.
Die Beweglichkeit des Festhalters s'und der Raum, welcher zwischen seiner unteren Fläche und den Schalen e vorgesehen ist, gestatten, Stiften mit verschieden grossen Köpfen hindurehzugleiten.
Die Stifte, welche die Gleitbahn bei e hinunterfallen, gelangen hinter den Decke S, zwischen welchem und der Gleitbahn e'genügend Raum sein muss, um die Köpfe hindurch- zulassen ; jedoch darf nicht mehr Raum sein, damit die Stifte nicht aus der lìleithahn herausgeworfen werden können. Um den Deckel S zur Gleitbahn mit Rücksicht auf ver- schiedene Kopfgrässen einzustellen oder um der Abnutzung Rechnung zu tragen, wird der
Deckel S getrennt von der Platte e hergestellt (Fig. 4 und 5). Das Gleitstück s6 des
Deckels S erhält eine Primsenführung und liegt in entsprechender Nuth s der Platte s.
Eine Druckschraube s7 gestattet, den Deckel S in jeder gewünschten Stellung einzustellen und zu befestigen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aufzwickzange mit Hammer und selbstthätiger Ausgabe der Kägc ! bezw. Stifte ans einem mit ihm verbundenen Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Hammer kopf (F) ein Canal (g) geführt ist, an dessen unterem Ende ein Aufhalter (K) und über diesem ein in den Caual (g) hineinschwingender Zurückhalter (L) angeordnet ist, in der
Weise, dass jede Bewegung des Hammers, welche einen Stift aus dem Aufbalter zurück-
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