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Beregnungsvorrichtung für landwirtschaftliche Zwecke.
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in tunlichst grossen Abständen von 18 bis 20 und noch mehr Metern verlegt. Diesen Abständen entspricht die Länge der Schläuche, die deshalb, namentlich bei verhältnismässig grossem Durchmesser, schwer zu handhaben sind. Man hat deshalb die Schläuche bereits auf Wagen und Karren montiert, die teils neben, teils über der Feldleitung liefen.
In den Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnung ist 1 die Hauptleitung und 2 die Zweigleitung mit den Anschlussstellen 3, 4 und 5, die jeweilig durch einen Schlauch 6 mit dem Sprengwagen ("Regner") 7 verbunden sind, dessen Bewegungsrichtung parallel mit der Zweigleitung verläuft. Da sich der Sprengwagen hierbei an den Anschlussstellen vorbeibewegt, seine Entfernung bald verringernd, bald vergrössernd, muss der Schlauch die in Fig. 2 ersichtliche Krümmung bilden.
Auch beim Vorbringen des Schlauches nach Erreichen der äussersten Stellung des Regners (Fig. 3) wird er gekrümmt. Um diese Krümmungen möglichst ohne allzu scharfe Bögen oder Brüche zu erreichen, wird der Schlauch vielfach in senkrecht gerichteten bzw. in der Senkrechtebene verlaufenden Windungen angeordnet.
Alle diese Einrichtungen erfüllen ihren Zweck nicht vollkommen ; die Krümmungen des Schlauches bieten dem Wasser grosse Widerstände ; die Schläuche sollten auch der Kosten halber möglichst kurz gehalten werden ; auch sollte der in Fig. i bis 3 durch die gestrichelte Linie begrenzte Weg dem Acker bzw. der Bewässerung nicht entzogen werden. Diese Zwecke erreicht die Erfindung durch ein zwischengeschaltetes, fahrbares Rohr nachstehend beschriebener Bauart. Fig. 4 ist die schematische Seitenansicht einer beispielsweisen Ausführungsform des mit der Feldleitung verbundenen, in der Mitte unterbrochen gezeichneten Rohrwagens, Fig. 5 ist die Draufsicht der Fig. 4, während Fig. 6 bis 9 Einzelansichten darstellen.
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stande zwischen zwei Hydranten 9 der ortsfesten Rohrleitung 8 entspricht.
Die Räder 13 laufen rechts und links von der Leitung 8. Das Rohr 11 wird mit zwei aufeinanderfolgenden Hydranten 9 durch Krümmer 10 verbunden, so dass das Druckwasser dem die beiden Krümmer verbindenden Rohre 11 von beiden Seiten zugeführt wird. Demzufolge braucht das Rohr 11 nur etwa den halben Querschnitt der Rohrleitung 8 zu besitzen. Das Rohr 11 trägt seinerseits Anschlussstellen 12 in beliebiger Zahl und beliebigem Abstand. An diese können die Sprengwagen dann entweder unmittelbar oder unter Verwendung der bekannten V-förmigen Schläuche oder auch einfacher Schläuche angeschlossen werden. Die Schläuche können bei entsprechend vielen Anschlussstellen kurz gehalten und überdies noch mit einem Ende auf einer an dem Rohre 11 angebrachten Gleitbahn geführt werden. Das Vorbringen der Schläuche wird hierdurch wesentlich erleichtert.
Der so gebildete Rohrwagen wird, um möglichst wenig Anschlussstellen in der Rohrleitung 8 zu erhalten, tunlichst'lang und mit entsprechender Zahl von Radgestellen gebaut. Um Brüche beim Fortbewegen und Anfahren zu verhindern, werden die einzelnen Radgestelle zweckmässig durch Zug-
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denen Zugfedern 16 befestigt sind, deren andel e Enden mit den auf dem Rohre 11 fest aufgezogenen Bunden 17 verbunden sind.
Das Anfahren wie auch die Aufbewahrung und Beförderung der Vorrichtung zur Betriebsstelle kann dadurch erleichtert werden, dass das Rohr 11 aus zwei oder mehreren fernrohrartig
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mässig in dem Rohre 11 Gelenke bekannter Bauart oder Schlauchstücke (Fig. 8 und 9) eingebaut.
Hierbei ruhen die Rohrenden 19 und das Schlauchstück 20 auf einem Bett 21, das von sichel- förmig gekrümmten Seitenwangen 22 beiderseits begrenzt ist. Die Seitenwangen verhindern eine seitliche Knickung des Schlauchstückes 20 und tragen an ihren Enden Nasen 27, die bei Eingriff in (nicht gezeichnete) Vorsprünge der Rohrenden 19 das Schlauchstück gegen Zug entlasten. Dem gleichen Zwecke dienen die Ketten 24, die mittels Bunde 26 die Rohrenden 19 mit dem Bügel 25 verbinden. Mit Nasen versehene Bunde 25 verhindern ein Aufkippen der Rohrenden 19.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Beregnungsvorrichtung für landwirtschaftliche Zwecke, bei welcher ein oder mehrere
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stellen für die Sprengwagen trägt.