AT84196B - Papiersack. - Google Patents
Papiersack.Info
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- bag
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Papiersack. Die an Stelle von Jute-oder sonstigen Gewebesäcken verwendeten grossen Papiersäcke werden der gewünschten Geschmeidigkeit wegen zumeist aus mehreren Lagen Papier hergestellt, welche nach allen Richtungen hin annähernd gleiche Reissfestigkeit haben, obgleich die einzelnen Teile der Säcke im Gebrauch ganz verschieden beansprucht weiden. So wird z. B. der zusammengeschürte Sackhals, an welchem man den gefüllten Sack beim Heben und Transportieren anfasst, bedeutend mehr beansprucht, als der Sackschlauch in der Sackmitte. Andrerseits wird das untere Ende des Sackes durch den sich festsetzenden Inhalt beim Hinstellen oder Werfen viel mehr dem Zerreissen ausgesetzt als die Sackmitte. Ausserdem erfolgt die Zugbeanspruchung beim Sackhals vornehmlich in der Längsrichtung und im unteren Teile des Sackes überwiegend in der Querrichtung. Die bereits ausgeführten Papierverstärkungen mittels Garnen, welche im Handel als Fadenpapier bekannt sind, tragen diesen Umständen nicht Rechnung. Sie haben überdies den Nachteil, dass sie, da die Garne zwischen zwei mit Klebstoff an den einander zugekehrten Flächen versehene Papierbahnen eingelegt und mit diesen zusammenkaschiert werden, ein ziemlich steifes Gefüge bilden und die für Sackwandungen erforderliche Geschmeidigkeit vermissen lassen. Ausgehend von den Gedanken, das immer schwieriger erhältliche Papier für Säcke möglichst sparsam zu verwenden und dort zu verstärken, wo die Sackbeanspruchung dies verlangt, besteht die Erfindung darin, zwischen die mehrfachen Papierwandungen eines Papiersackes Fäden aus Papiergarn, Draht oder irgendeinem Gespinst in solcher Länge und Richtung einzukleben, dass'sie die Zugbeanspruchungen des betreffenden Sackteiles gtössten- teils aufzunehmen vermögen. In die aus einer Aussenlage und mehreren Innenlagen Papier bestehenden Säcke werden zwischen der Aussenlage und den Innenlagen Fadeneinlagen EMI1.1 und im unteren Sackteile quer um den Sackschlauch verlaufen. Im oberen Sackteile sind die Fäden in gleichen Abständen, im unteren Sackteile aber in von unten nach oben zunehmenden Entfernungen zwischen zwei Papierblätter eingeklebt, ohne dass die den Fäden anliegenden Papierwandungen an den von den Fäden nicht berüh. ten Stellen zusammengeklebt werden. Die Geschmeidigkeit der Sackwandungen wird daher nicht wesentlich beeinträchtigt. In der Zeichnung ist ein nach der Erfindung ausgeführter Sack bei abgenommen EMI1.2 eingeklebt, im unteren Teil aber quer und rund um verlaufende Fäden b, deren Abstände d gegen oben hin zunehmen. Die Längsfäden a werden zwischen den Papierwandungen eingebracht, indem sie nach vorheriger Anfeuchtung mit Leimflüssigkeit zwischen zwei Papierblätter in der oben beschriebenen parallelen Anordnung eingepresst werden. Diese Doppelblätter mit Längsfadeneinlage werden sodann zu einem Sackschlauch gefaltet, um welchen die gleichfalls mit Leimflüssigkeit getränkten Rundfäden b gewickelt werden. Auf diesen armierten Schlauch wird sodann ein Deckblatt geschlagen und an den Endseiten zusammengeklebt, worauf der Sackschlauch zum Trocknen eingepresst wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : i. Papiersack mit mehrfacher Papierwandung und dazwischen befindlicher. aus Fäden, Drähten, Papiergespinst o. dgl. bestehender Einlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsfäden in den verschiedenen Teilen des Sackes wesentlich in der Richtung der vorwiegend auftretenden Zugbeanspruchung dieses Sackteiles ve : laufen.2. Papiersack nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass an den Sackteilen mit sich ändernder Beanspruchung, z. B. am Sackschlauch, die Abstände der Einlagefäden, Drähte u. dgl. mit abnehmender Beanspruchung des Sackteiles zunehmen, während an der.Sackteilen mit annähernd gleichmässiger Beanspruchung, z. B. am Sackhals, die Einlagefäden gleichen Abstand erhalten.3. Papiersack nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Wandungen nur entlang der Einlagefäden,-drahte, Papiergespinste u. dgl. zusammengeklebt sind. um die Geschmeidigkeit der Sackwandungen möglichst wenig zu beeinträchtigen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT84196T | 1918-02-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT84196B true AT84196B (de) | 1921-06-10 |
Family
ID=3605268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT84196D AT84196B (de) | 1918-02-08 | 1918-02-08 | Papiersack. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT84196B (de) |
-
1918
- 1918-02-08 AT AT84196D patent/AT84196B/de active
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