AT84090B - Verfahren und Vorrichtung zur Abkühlung von gezuckerter, kondensierter Milch und ähnlichen dickflüssigen Flüssigkeiten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Abkühlung von gezuckerter, kondensierter Milch und ähnlichen dickflüssigen Flüssigkeiten.

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AT84090B
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cooling
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liquid
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Robert Rafn
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Robert Rafn
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  Verfahren und Vorrichtung zur Abkühlung von gezuckerter, kondensierter Milch und ähnlichen dickflüssigen Flüssigkeiten. 



   Wenn dickflüssige Flüssigkeiten abgekühlt werden sollen, muss man, besonders wenn dieselben bis zum Sättigungspunkte aufgelöste Salze oder andere aufgelöste Stoffe enthalten, mit grösser Vorsicht vorgehen, um nicht durch örtliche Unterkühlung verursachte Kristallbildungen u. dgl. Unregelmässigkeiten in den   Flüssigkeiten   zu erhalten. Gleichwie bei der Darstellung vieler künstlicher Emulsionen, liegt diese Schwierigkeit auch bei der Abkühlung von kondensierter Milch mit dem gewöhnlich hohen Zuckergehalt in hohem Grade vor, und 
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 werden, sind gross und langsamarbeitend und das Verfahren ist mit viel Handarbeit verbunden. Die bis jetzt gewöhnlich angewendete Vorrichtung besteht aus einem grossen Kühlgefäss, in welchem eine grosse Anzahl Blecheimer mit stillstehenden Rührern rotieren.

   Die Milch wird in alle diese Eimer eingeführt und wird im Verlaufe mehrerer Stunden abgekühlt und wieder ausgeleert. Die ganze grosse Vorrichtung muss nach jeder Benutzung vollständig und sorgfältig gereinigt werden. 
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 kontinuierlichen Abkühlung ohne die Flüssigkeit zu verteilen und ohne menschliche Arbeit zu verwenden. Das Verfahren, bei welchem die Abkühlung dadurch vorgeht, dass die Flüssigkeit strömend in Berührung mit Kühlflächen kommt, ist dadurch gekennzeichnet dass 
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 Kühlflächen gewalzt wird. Eine Vorrichtung zur   Durchlühhrung   der Erfindung ist beispielsweise in beigefügter Zeichnung dargestellt. In einem schräge stehenden Kühlmantel 1 mit Packungsbüchsen 2 ist ein Kühlrohr 3 aus Kupfer oder anderem gut leitenden Metall drehbar angeordnet.

   In dem Kühlrohre rotiert eine verzinnte Welle 4, welche dick genug ist, um sich nicht zu beugen, aber doch nicht dicker als der halbe innere Durchmesser des Rohres. Die Welle geht in Kugellagern 5, welche in solcher Weise aufgehängt sind, dass sie den Axialdruck in der Fallrichtung der Welle aufnehmen, während die Welle mit ihrem Gewichte in dem Kühlrohre liegen bleibt. Die Welle ist in dem gezeigten Beispiel hohl wie ein Rohr und mit Kühlwasser gespeist. Die Neigung und die Umdrehungsgeschwindigkeit der Vorrichtung kann nach der Viskosität der Flüssigkeit angepasst werden. Das Kühlwasser tritt bei dem niedrigsten Punkte des Kühlmantels ein und füllt denselben, umspült das Kühlrohr und geht bei dem höchsten Punkte des Mantels ab.

   Die warme Flüssigkeit fliesst durch ein Regulierungventil in das obere Ende des Kühlrohres hinein und strömt durch dasselbe hinab, indem sie auf dem Wege Wärme an das   entgegenströmende Kühlwasser,   wie auch durch die Wände des Kühlrohres abgibt. Die Flüssigkeit wird hierbei von der rollenden Welle geknetet und umgerührt. Gegen das niedere Ende des Rohres, wo die Flüssigkeit wegen der Abkühlung dickflüssiger ist, bleibt das Rohr gern gefüllt und man hat deshalb ausser dem Eigengewicht und der Wirkung der Welle auch das Gewicht der Flüssigkeitssäule, welche die Flüssigkeit nach dem niederen Ende des Rohres treibt, wo sie durch ein Messer o. dgl. abgeschabt wird. 



   Das Gegenstromprinzip in Verbindung mit einer durchgreifenden Bewegung sichert die vollkommene Kontinuität der Abkühlung und hindert jede schnelle und lokale Temperatur- änderung der Flüssigkeit und die Kombination erlaubt, wie   mehrele   Versuche zuletzt auch mit einei vollständigen Vorrichtung zeigen, eine rasche und sichere Abkühlung, durch welche ein homogenes, feines Produkt erhalten wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 Flüssigkeiten, bei welchem die Flüssigkeit strömend in Berührung mit Kühlflächen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit während der Abkühlung auch durch Walzen gegen Kühlflächen mechanisch bearbeitet wird. 
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Claims (1)

  1. die Anordnung eines mit Kühlmantel vorgesehenen Rohres, durch welches die dickflüssige Flüssigkeit in der entgegengesetzten Richtung der durch den Mantel fliessenden Kühlflüssigkeit geleitet wird und in welchem Rohre eine Walze rotiert.
    3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze hohl ausgebildet ist und eine Kühlflüssigkeit durch dieselbe geleitet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT84090D 1917-11-30 1918-10-08 Verfahren und Vorrichtung zur Abkühlung von gezuckerter, kondensierter Milch und ähnlichen dickflüssigen Flüssigkeiten. AT84090B (de)

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AT84090D AT84090B (de) 1917-11-30 1918-10-08 Verfahren und Vorrichtung zur Abkühlung von gezuckerter, kondensierter Milch und ähnlichen dickflüssigen Flüssigkeiten.

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