AT84073B - Verfahren zur Herstellung von Sägeblättern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Sägeblättern.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Sägeblättern.
Die Sägeblätter für die heutigen Warmsägen werden in Durchmessern bis zu zwei und drei Metern und auch mehr angewendet, stellen deshalb ziemlich wertvolle Werkzeuge dar und erreichen zum grossen Teil doch nur eine kurze Lebensdauer. In der Mehrzahl der Fälle werden die Sägeblätter unbrauchbar und müssen ersetzt werden deshalb, weil am Umfange der Blätter, dort wo die Zahnung sich befindet, Abblätterungen und Brüche entstehen, die meist gleichzeitig an ungefähr gegenüberliegenden Stellen auftreten.
Diese Schäden, die das ganze Sägeblatt unverwendbar machen und Ausbesserungen nicht zulassen, haben ihre Ursache in dem üblichen Herstellungsverfahren. Nach diesem werden die gegossenen Stahlblöcke, die für Sägeblätter bestimmt sind, zu sogenannten Platinen ausgeschmiedet oder gewalzt, d. h. wesentlich in die Länge gestreckt derart, dass der mittlere Kern der Stahlblöcke, auch in der Platine sich der Länge nach durch diese in gleicher Lage, wie ursprünglich hinzieht. Die Platinen werden dann der Länge nach zerteilt, in Bleche von der Sägeblätterstärke ausgewalzt, und es ist natürlich, dass dabei die Längsmittellinie und die sie umgebenden Schichten der Platine, die wieder gleich liegt mit dem ursprünglichen Mittelkern des Blockes, im wesentlichen sich in und um eine Durchmesserlinie des Sägeblattes gruppiert erhält.
Der mittlere Kern des gegossenen Blockes ist immer, sein am wenigsten dichter Teil, er enthält die am meisten das Gefüge und die Eigenschaften des Stahles beeinträchtigenden schädlichen Stellen, Gasblasen, Oxyde und Reste von Lunker.
Dementsprechend finden sich schliesslich im fertigen Sägeblatt, entsprechend gestreckt und verkleinert, die gleichen Stellen auf einem durch die Mitte des Blattes gehenden Streifen wieder, die jetzt die Güte des Sägeblattes an den Enden dieses Durchmesserstreifens verringern und hier zu schnellem Verschleiss führen.
Fig. i und 2 der Zeichnung geben in Aufriss und Grundriss den gegossenen Ursprungsstahlblock wieder. In ihnen ist die am wenigsten dichte Zone in der Mitte durch Strichelung und durch Punkte angedeutet.
Fig. 3 und 4 zeigen die aus diesem gewalzte oder geschmiedete Platine, die nach den punktierten Linien quer zur Längsrichtung behufs Auswalzens zum Sägeblech zerteilt wird.
Fig. g zeigt das fertige Sägeblatt von dem Abfall umrandet. Die Stellen a und b darin sind die Randstellen des Streifens, der ursprünglich in der Längsmitte des Blockes liegt und an welchen hauptsächlich später die Fehlstellen bei Benutzung des Sägeblattes sich fühlbar machen.
Das neue Herstellungsverfahren geht so vor sich, dass der Block (Fig. 6 und 7), wie in Fig. 6 durch punktierte Querlinien eingezeichnet, winkelrecht zur Längsausdehnung in
Scheiben geschnitten wird, so dass jede Scheibe in der Draufsicht nach Fig. 7 sich darstellt.
Diese Scheiben werden zu Blechen derart ausgewalzt, dass der Aussenrand des Blockes auch später den Aussenrand des Sägeblattes bildet, die Mitte der Scheibe auch in der Mitte des Bleches und des Sägeblattes erhalten bleibt. Es findet also keine Streckung des
Blockes in der Längsrichtung, sondern Streckung des Blockes bzw. der aus ihm heraus- geschnittenen Scheiben nur radial statt. Das fertige Sägeblatt mit dem es umgebenden
Abfall stellt sich wie Fig. 8 dar ; undichte oder weniger gute Stellen, die aus der Mitte des \
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besten Zone des Blockes gebildet, da die äussersten Schichten des Blockes, die wieder Oberflächenfehler enthalten könnten, in dem Randabfall des für das Sägeblatt bestimmten Bleches liegen.
Der gleiche Zweck und der gleiche Erfolg kann erreicht werden, wenn die zum Auswalzen der Bleche für das Sägeblatt erfo. de : lichen Stahlbrammen einzeln wagrecht gegossen werden, so dass die Fehl-und Lunkerstellen beim Guss in die Mitte der scheibenartigen Bramme zu liegen kommen und auch beim Blech an dieser Stelle verbleiben, das aus der Bramme zur Verwendung für je ein Sägeblatt ausgewalzt wird.
Fig. 9 und 10 stellen solche unmittelbar gegossene Brammen dar. Darin ist der in Fig. 10 mit c bezeichnete Teil der Anguss, der vor dem Auswalzen abgetrennt wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Sägeblättern aus Formstücken, welche durch Zerschneiden von Blöcken gewonnen oder mit mittlerem Anguss einzeln gegossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausschmieden oder Walzen der Formstücke in radialer Richtung erfolgt, so dass auch in dem fertigen Sägeblatt das Kernmate : ial des Blockes um den Mittelpunkt herum gelagert bleibt und das Randmaterial des Blockes den Rand des Sägeblattes bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE84073X | 1919-02-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT84073B true AT84073B (de) | 1921-05-25 |
Family
ID=5640274
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT84073D AT84073B (de) | 1919-02-17 | 1919-04-29 | Verfahren zur Herstellung von Sägeblättern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT84073B (de) |
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1919
- 1919-04-29 AT AT84073D patent/AT84073B/de active
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