AT84024B - Luftkühlvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Luftkühlvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

Info

Publication number
AT84024B
AT84024B AT84024DA AT84024B AT 84024 B AT84024 B AT 84024B AT 84024D A AT84024D A AT 84024DA AT 84024 B AT84024 B AT 84024B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
air
internal combustion
air cooling
combustion engines
cooling device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dr Kronenberg
Original Assignee
Rudolf Dr Kronenberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rudolf Dr Kronenberg filed Critical Rudolf Dr Kronenberg
Application granted granted Critical
Publication of AT84024B publication Critical patent/AT84024B/de

Links

Landscapes

  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Luftkühlvorrichtung   für Verbrennungskraftmaschinen. 



   Bei kleineren Verbrennungskraftmaschinen hat man bereits versucht, allein mit einer Luftkühlung auszukommen, ohne ein voll befriedigendes Ergebnis zu erzielen. Die Erfindung bietet nun ein Mittel, um eine derart ergiebige Luftkühlung zu erreichen, dass man bei kleineren und grösseren Maschinen auf Wasserkühlung verzichten, jedenfalls aber diese auf ein Minimum beschränken kann. Ganz besonders ist die Erfindung für Fahrzeugmaschinen (Automobile und Flugzeuge) geeignet. 



   Der Erfindung gemäss wird der Hauptwert darauf gelegt, dass die kühlende Luft an die Innenwand des hohlen Kolbens herangeführt wird, und zwar so weit, dass sie die Bodenfläche des Kolbens sowie seine Seitenwand in der Nähe der Liderung kräftig bespült. In der einfachsten Weise wird dies ermöglicht, indem in an sich bekannter Weise ein in den Zylinder ohne sonstige Führung hineinragender, nach aussen offener, hohler Kolben benutzt wird,   fleur   aber nicht nur seitlich aussen mit der Kurbel verbunden, sondern auch im übrigen derart im Innern frei von jedem Getriebe gehalten ist, dass die äussere Luft unmittelbar und unbehindert an die gesamte Wand der Kolbenhöhlung herantreten kann.

   Ohne jedes weitere Hilfsmittel entsteht auf diese Weise eine ergiebige Kühlung des Kolbens gerade an der kritischen Stelle, weil an dieser alle Teile, die den Zutritt der Luft beeinträchtigen könnten, fortgelassen sind. Besonders wirksam wird die Kühlung dann, wenn in die Kolbenhöhlung ein feststehender, den Querschnitt der Höhlung zum Teil abschliessender Verdränger hineinragt, der die Luftbewegung beschleunigt und den Luftwechsel gerade in der Nähe der Kolbenwand begünstigt. 



   Im Falle einer Mehrzylindermaschine ist es zur Förderung der Luftkühlung vorteilhaft, die Zylinder hintereinander anzuoldnen. Besonders günstig ist es, bei einer solchen Maschine, deren vier Takte auf vier axial hintereinander angeordnete Zylinder verteilt sind und deren Kolben auf nur eine Kurbelwelle einwirken, die nach aussen offenen hohlen Kolben der einzelnen selbständig angeordneten Zylinder einzeln an ein einziges seitlich durchlaufendes Gestänge anzuschliessen, das auf die Kurbelwelle wirkt. Es entsteht dann durch die Hin-und Herbewegung des einzigen seitlichen Gestänges eine Luftbewegung, die den Luftwechsel in den Höhlungen der einzelnen Kolben   fördert,   zumal wenn in diese der angegebene Verdränger hineinragt.

   Ausserdem wird die Gesamtanordnung einer solchen Vierzylindermaschine einfach, leicht zu übersehen und wenig reparaturbedürftig. 



   In Fig. i ist eine Einzylindermaschine mit der Einrichtung zur Luftkühlung des Kolbens unter Fortlassung aller für die Erfindung nicht wesentlichen Teile veranschaulicht ; insbesondere sind die gesamte Steuerung nebst den Ventilen für die Zuführung des Brennstoffes oder Brenngemisches und alle sonstigen Zubehörteile nicht dargestellt. b ist der hohle, nach aussen offene Kolben, der sich in dem   Zylinder-   a bewegt und am offenen Kopf seitliche Zapfen c, c zur Anlenkung der gabelförmigen Kurbelstange   d   trägt. Diese Zapfen sind durch seitliche Schlitze r, r der verlängerten Zylinderwand hindurchgeführt. Die gabelförmige Kurbelstange d ist andrerseits an die Kurbel f der das Schwungrad p tragenden Welle angeschlossen. 



   Durch die Bewegung der Kurbel und des Schwungrades entsteht ein Luftzug, der eine Abwechslung der Luft in der Höhlung des Kolbens b zur Folge hat, wobei die Luft, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
In Fig. 2 ist angedeutet, dass in das Innere des Kolbens b ein als Verdränger wirkender Körper hineinragen kann, der feststehend, also z. B. am Kopf der verlängerten Zylinderwand befestigt ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass der Verdränger h an einer durchbrochenen, auf die Zylinderwandung aufgeschraubten Deckelplatte i sitzt. Diese Platte ist in Fig. 3 in der Ansicht veranschaulicht. Durch die Löcher k der Platte i kann die Luft von aussen in den hohlen Kolben b eindringen, wobei der Verdrängerkörper 7t den Luftwechsel begünstigt und die Luft kräftig an die innere Kolbenwand heranführt.

   Bewegt sich der Kolben b nach aussen, so wird durch den   Verdränger li   der grösste Teil der Luft aus dem Kolben nach aussen verdrängt, wogegen beim Innenhub des Kolbens wieder frische Luft von aussen angesaugt wird. Der Verdränger   h   wird zweckmässig, wie dargestellt, selbst auch hohl und nach aussen offen ausgebildet, um auch in sein Inneres Luft gelangen zu lassen. 



   In Fig. 4 ist eine Vierzylindermaschine dargestellt ;   a1   bis a4 sind die vier hintereinander   gescbaltei. c-n Zylinder   mit den hohlen Kolben bl bis    & '*.   Die vier miteinander fest verbundenen   Zylinder sind selbständig   angeordnet, d. h. jeder Zylinder ist für sich aufgebaut, ohne als Doppelzylinder ausgebildet zu sein oder mit irgend einem seiner Glieder in ein Glied eines anderen Zylinders   überzugehen.   An jedem Kolben sitzen Zapfenpaare cl bis c4, die durch seitliche Schlitze der zugehörigen verlängerten Zylinder an ein durchgehendes Gestänge m angeschlossen 
 EMI2.2 
 die an der einzigen Kurbel f der Schwungradwelle angreift. 



   Die nichtgezeichnete Steuerung verteilt die einzelnen Takte auf die vier Zylinder. 



  Die einzelnen Zylinder sind paarweise derart entgegengesetzt angeordnet, dass der Arbeitshub einmal beim Hingang und das andere Mal beim Rückgang durch das Gestänge   1Il   auf die 
 EMI2.3 
 der Auspuff, im Zylinder a3 die Verdichtung, im Zylinder a2 die Ausdehnung und im Zylinder al das Ansaugen beginnen. 



   In die vier Kolben ragen die vier   Verdränger/ bis/   hinein, die an den durchbrochenen, auf die Zylinderverlängerungen aufgesetzten Platten il bis il befestigt sind. Durch Einschaltung von seitlich durchbrochenen Büchsen s zwischen die Zylinder al und a2 bzw.   a3   und      ist die Möglichkeit gegeben, dass die Luft hier an die Verdränger herantreten kann. Im übrigen ist auch zwischen die mit ihren geschlossenen Enden gegeneinandergekehrten Zylinder a2 und a3 eine seitlich   durchbrochene Büchse   eingeschaltet, damit hier die Luft an die Zylinderböden zu treten vermag. Es ist nämlich vorteilhaft, dass die Luft nicht nur das Innere der Kolben, sondern auch die äusseren Zylinderstirnwände möglichst vollständig bespült.

   Die äusseren Seitenwände der Zylinder werden ohnehin von der Luft bestrichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Luftkühlvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen mit einem oder mehreren hohlen, nach aussen offenen Kolben, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Kolben nicht nur seitlich   aussen   mit der Kurbel verbunden, sondern auch im übrigen derart im Innern frei von jedem Getriebe gehalten ist, dass die äussere Luft zwecks Kühlung unmittelbar und unbehindert an die gesamte Wand der Kolbenhöhlung herantreten kann.

Claims (1)

  1. 2. Luftkühlvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kolbenhöhlung ein feststehender, den Querschnitt der Höhlung zum Teil ausfüllender Verdränger hineinragt.
    3. Luftkühlvorrichtung für vierzylindrige Verbrennungskraftmaschinen nach Anspruch 1, bei denen die vier Takte auf die vier axial hintereinander angeordneten Zylinder verteilt sind, deren Kolben auf nur eine Kurbel einwirken, dadurch gekennzeichnet, dass die nach aussen offenen, hohlen Kolben der'einzelnen selbständig angeordneten Zylinder einzeln an ein einziges, beiderseits der Maschine durchlaufendes Gestänge, das auf die Kurbelwelle wirkt, angeschlossen sind.
AT84024D 1917-03-05 1919-07-05 Luftkühlvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. AT84024B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE84024X 1917-03-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT84024B true AT84024B (de) 1921-05-25

Family

ID=5640254

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT84024D AT84024B (de) 1917-03-05 1919-07-05 Luftkühlvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT84024B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60201976T2 (de) Flugzeugtriebwerk mit luft- und wassergekühlten gegenüberliegenden zylindern
AT84024B (de) Luftkühlvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.
DE112004002493T5 (de) Vereinfachte Motorarchitektur und Motorbaugruppe
DE1751672A1 (de) Brennkraftmaschine
DE698312C (de) Mehrstufiger Brennkraftluftverdichter
DE2943560C2 (de) Vorrichtung für einen Verbrennungsmotor
CH84813A (de) Verbrennungsmotor.
DE2250210A1 (de) Wassergekuehlte hubkolbenmaschine
DE102015120945A1 (de) Kombinationstaktverbrennung-Steuertyp-Dreizylindermotor und Verfahren zum Steuern davon
AT131351B (de) Verfahren zum Bremsen von Fahrzeugen mit Viertakt-Brennkraftmaschinen.
DE102020002726B4 (de) Hubkolben mit Ventil
DE447950C (de) Zweitaktverbrennungskraftmaschine
DE700182C (de) Zweitakt-Brennkraftmaschinen
DE567575C (de) Kuehleinrichtung fuer Mehrzylinderbrennkraftmaschinen
DE566735C (de) Viertakt-Dieselmaschine mit Nachladung
DE744248C (de) V-foermig angeordneter 12 Zylinder-Motor
DE339802C (de) Mehrzylinderverbrennungsmotor
DE724634C (de) Steuerung fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen
DE736195C (de) Mehrzylindrige Kolbenkraft- oder -Arbeitsmaschine
DE419021C (de) Kuehleinrichtung fuer Zylinder von Kolbenmaschinen
DE4344630A1 (de) Hubkolben-Brennkraftmaschine mit zwei Kurbelwellen
DE482689C (de) Doppeltwirkende Zweitaktbrennkraftmaschine
DE102010020877B4 (de) Doppelzylinder-Zweitaktmotor mit Gleichstromspülung
DE203690C (de)
AT167042B (de) Brennkraftmaschine mit ineinanderlaufenden, gegenläufigen Kolben