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Vorrichtung zum Aufweiten von Schuhwerk an einzelnen Stellen.
Das in dem Stammpatente Nr. 83865 beschriebene einfache Gerät zur raschen individuellen Formgebung von den Fuss drückenden Schuhen, welches sich besonders dadurch auszeichnet. dass es für alle Schuharten und Schuhgrössen verwendbar und nach jeder erforderlichen Richtung einstellbar ist und im Wesen aus Schraubenspindel und Mutter mit einem Presskopf an einem Ende und einer Ankerspitze am anderen Ende besteht, kann bauliche Abänderungen erfahren, und zwar hinsichtlich der Grösse in der Art, dass es so klein gehalten wird, dass man es bis in die Schuhspitze einführen und auch dort aufstellen kann, wenn etwa die drückende Stelle sich in der Spitze oben befindet. Fig. i zeigt eine solche Vorrichtung etwa in Naturgrösse.
Dabei kann die untere mittlere Spitze 9 gegebenenfalls auch als Stahlspitze in die rohrförmige Schraubenmutterhülse 2 eingesetzt sein und letztere kann gegen unten zu konisch geformt sein, d. h. sich verjüngen, damit man die Vorrichtung auch unter kleinem Winkel gegen den Schuhboden neigen kann. Der Presskopf ist beispielsweise oval gezeichnet. Das Handrädchen zum Drehen der Mutter- hülse ist gerauht. Fig. 2 zeigt die Vorrichtung mit einer schmalen Schnur scheibe mit enger, tief gehender Mittelrille für das Aufwinden der Schnur, wobei die Schnurscheibe am Rand gerieft ist, so dass sie auch als Handrad benutzt werden kann. Die schmale Schnurscheibe gestattet das Einstellen des Schuhaufweiters auch unter kleinem Winkel. Die Beilagsklötzchen können so ausgebildet sein, dass sie gleichzeitig als Gehäuse für den Schuhrichter dienen.
Beispielsweise Ausführungsformen dieser Beilagen zeigen Fig. g bis 5. Nach Fig. 3 und 4 dient als Gehäuse ein Holzklötzchen 11 ; dieses hat eine mittlere Querbohrung 12, in welcher der Schuhstrecker eingelegt wird (Fig. 4). Gegebenenfalls dient zum Abschluss eine dünne Schiebeleiste 13 als Bodenteil und eine höhere Leiste 14 als Deckel. Die einzelnen Teile können verschiedene Breite und Höhe haben, so dass man je nach der Schuhgrösse unter denselben die Auswahl für das oder die gerade benötigten Beilagsklötzchen treffen kann. Das Beilagsklötzehen lla nach Fig. 5 hat einen Querschnitt etwa nach Art des Vorfussteiles eines Schuhleistens mit einer Bohrung 15 zur Unterbringung der Streckvorrichtung.
Die Flanken des Klötzchens können gerillt sein und es kann sich auch nach einer Richtung zu verjüngen.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Schuhrichter nach dem Patente Nr. 83865 mit Schraubenmutterhülse, Ankerspitze und Spindel mit Presskopf, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel der Schraubenmutterhülse sich gegen die Einstechspitze nach unten zu verjüngt, so dass auch bei kleineren Neigungswinkeln zwischen Schraubenspindelachse und Stützfläche eine bequeme Einstellung der Vorrichtung möglich wird.
2. Schuhrichter-nach dem Patente Nr. 83865, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstechspitze in das untere Ende der Schraubenmutterhülse eingelassen ist.
3. Schuhrichter nach dem Patente Nr. 83865, dadurch gekennzeichnet, dass das Beilags- klötzchen eine Ausnehmung, Höhlung oder Bohrung zur Unterbringung des Schraubentriebes besitzt und demselben als Etui dient oder dass mehrere Beilagsklötzchen als Gehäuse für den Schuhstrecker zusammengesetzt sind.
4. Schuhrichter nach dem Patente Nr. 83865, dadurch gekennzeichnet, dass ein verhältnis- mässig schmales, am Rand gerieftes Handrädchen eine einschneidende enge Schnurnut aufweist.
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