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Transportgefäss aus Beton oder Eisenbeton.
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Herstellung nach der Art von Zementröhren maschinell oder von Hand aus erfolgen kann, nur das bei einseitig geschlossenen Gefässen der Boden mitbetoniert wird. Als Einlagen können Drähte, Drahtgewebe, Bleche oder gelochte Bleche verwendet werden. Die Wand- stärken werden, um das Gewicht möglichst gering zu erhalten, nur wenig Millimeter stark zu wählen sein.
In Fig, i ist ein Gefäss dargestellt mit kreisförmigem Querschnitte, einerseits ge- schlossen. Der Verschluss auf der anderen Stirnseite erfolgt durch einen mit Schrauben- gewinden aufgesetzten Deckel, der im allgemeinen auch aus Eisenbeton eventuell auch aus anderen Materialien angefertigt sein kann. Um den Deckel aufzuschrauben, wird man zweckmässig in der Mitte einen umlegbaren Bügel anordnen. Derselbe wird in der umgelegten Lage, wie in Fig. 2 dargestellt, durch einen um eine Achse . drehbaren, federnden Schnapper festgehalten. Zweckmässig wird man den Deckel so tief einschrauben, d. h. die Zylinderwandung über die Deckeloberkante so weit vorstehen lassen, dass der Bügel beim Transport nie abgebrochen werden kann.
In Fig. 3 ist eine Aus- führungsart dargestellt, bei welcher-der Deckel nicht in die innere Wandung des Zylinders eingeschraubt wird, sondern auf die Aussenfläche des Zylindergefässes aufgeschraubt wird.
Die Randecken können durch einen Winkeleisenring, wie dargestellt, geschützt werden. Das Auf-und Zuschrauben des Deckels kann unter Zuhilfenahme eines Schraubenschlüssels (Auf- steckschlüssels) derart erfolgen, dass mit dem Deckel eine über die Deckeloberfläche vor- stehende Schraubenmutter fest verbunden ist. In Fig. 4 ist eine Ausführungsart dargestellt, nach welcher die Wandungen dünner gehalten sind, jedoch ist zwecks Erzielung derselben
Tragfähigkeit eine Verstärkung durch Rippen vorgesehen. In derselben Figur ist dargestellt, wie Schraubengewinde des Deckels und des Zylindermantels durch einbetonierte Bleche ge- schützt werden können. Ebenso ist dargestellt, wie an Stelle von Schutzwinkeleisen ein
Flacheisenring zum Schutze des Gefässes beim Transport angeordnet werden kann. Fig. 5 zeigt den Grundriss zu Fig. 3.
Fig. 6 zeigt die Anordnung, wie der Deckel am Gefäss unter Zuhilfenahme zweier mit feinen Schraubengewinden ineinander passender Eisenringe an- gebracht werden kann, wobei, wie dargestellt, der eine dieser Eisenringe an den Deckel, der andere an die Gefässwandung befestigt ist. Fig. 7 und 8 zeigen einen Deckel, in welchem ein kleiner Eisenring mit Schraubengewinden einbetoniert ist. In diese Schraubengewinde kann leicht ein Stöpsel eingeschraubt werden.
In den bis nun dargestellten Figuren war für den Querschnitt des Gefässes die Zylinderform gewählt, weil diese Form in statischer Hinsicht, hinsichtlich des Transportvermögens und des Widerstandes gegen Stösse die besten Vorteile bietet und sich für die
Herstellung der Beton-bzw. Eisenbetonwandungen am besten eignet. Es obliegt keinem Anstand, für die Gefässe auch die Form eines Fasses zu wählen oder etwa eines Prismas. In letzterem Falle sind an Stelle von Schraubengewinden Nuten auszusparen, in welche Nuten der Deckel eingeschoben wird. Die Darstellung hierzu bietet Fig. 9 und 10. Die Ecken werden zweckmässig mit Vouten verstärkt. Verschluss zwischen Deckel und Gefäss erfolgt wie bei Kisten.
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Die bis jetzt vorgeschlagene Verwendung von Ringen mit Gewinden aus Eisen kann auch ersetzt werden durch eine Verwendung von Tonringen, weil auch der Ton mit dem Beton ebenso gut bindet wie das Eisen. Die inneren Wandungen und inneren Flächen der Gefässe und Deckel können, je nach dem zu beinhaltenden Material, mit einem Schutzanstrich versehen sein. Ebenso kann auch, falls es sich um Flüssigkeitsbehälter handelt, eine passende Einlage (Schutzhaut) einbetoniert werden. Weiters können kleine Auslass- öffnungen bzw. Füllöffnungen, so wie in Fig. 7 im Deckel dargestellt, auch in den Umfassungswandungen angeordnet werden. Um die Schraubengewinde dicht und fest zu halten, können Papier oder ähnliche Stoffe zwischen die Schraubengewinde eingelegt werden.
Schliesslich können auch bei Herstellung kleiner Öffnungen, zum Unterschiede der Darstellung in Fig. 7, an Stelle eines mit Schraubengewinden versehenen eisernen Stöpsels auch Stöpsel ohne Gewinde gewöhnlicher Art aus Holz oder Beton angewendet werden, wobei das Verschliessen unter Zuhilfenahme von Zementmörtel erfolgen kann. Schliesslich kann das Gefäss an Stelle des mit der Wandung fest verbundenen Bodens beiderseits abhebbare Deckel erhalten, und weiters ist auch eine Ausführungsart möglich, wo die Deckel auf die Zylinder ohne Gewinde aufgelegt werden und der Zusammenhalt durch Vorrichtungen erfolgt, welche ausserhalb angeordnet sind, sich nur der Form des Gefässes anpassen, selbst aber unabhängig vom Gefässe sein können.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Transportgefäss aus Beton oder Eisenbeton mit einem zylindrischen, fassförmig gebauchten oder eckigen Mantel aus Beton oder Eisenbeton, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel ah einem Ende oder an beiden Enden durch verschraubbare, verschiebbare oder mit
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gebenenfalls die Deckel mit Schutzreifen bzw. Versteifungsrippen verstärkt sein können.