AT8377B - Dampfturbinen-Anlage für Schiffe. - Google Patents

Dampfturbinen-Anlage für Schiffe.

Info

Publication number
AT8377B
AT8377B AT8377DA AT8377B AT 8377 B AT8377 B AT 8377B AT 8377D A AT8377D A AT 8377DA AT 8377 B AT8377 B AT 8377B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
steam
turbines
turbine
steam turbine
ships
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Algernon Parsons
Original Assignee
Charles Algernon Parsons
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of AT8377B publication Critical patent/AT8377B/de

Links

Landscapes

  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    . Oesterreichische   PATENTSCHRIFT   N     8377.   



   CLASSE 65 : SCHIFFBAU UND SEEWESEN. b) Schiffsantrieb und Steuervorrichtungeu. CHARLESAIGERNONPARSONSINNEWCASTLE-ON-TYNE   (ENGLAND).   



   Dampfturbinen-Anlage für Schiefe. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Dampfturbinen-Anlage für Schiffe. 



   Zweck der Erfindung ist, die Maschinen derart anzuordnen und die Dampfleitungen derart zu verbinden, dass die Motoren bei jeder Arbeitsleistung und Geschwindigkeit mit dem   grössten   Nutzoffect arbeiten, d.   h.   sowohl bei grosser als auch kleiner Leistung, bei geringer und bei hoher Ganggeschwindigkeit den geringsten Dampfverbrauch pro   Pfcrdokraft   aufweisen. 



   Bei allen   neueren     dampfsparendcn Maschinen wird   der Dampf der Reibe nach in verschiedenen Cylindern zur Expansion gebracht. Der erste Cylinder wird direct mit frischem   Kcsseldampf gespeist   und liefert seinen Abdampf in den   nächsten Cylinder, welcher   seinerseitswiederdennächstenCylinderspeist. 



   Es ist bekannt, dass aus praktischen Gründen der Abdampf eines Cylinders mitunter zur Speisung zweier Niederdruckcylinder verwendet wird, um das Gewicht der an den einzelnen Kurbelwellen arbeitenden Theile besser auszugleichen. Ebense ist es bekannt, dass manchmal die Niederdruckcylinder mit frischem   Kessoldampf   gespeist werden, um das Angehen dos Motors zu   erleichtern, oder beim Auftreten aussergewöhnlicher Widerstände   die Kraft der Maschine zu vergrössern. Derartige Anordnungen bilden jedoch nicht einen Gegenstand der vorliegenden Erfindung. 
 EMI1.1 
 grösste Dampfersparnis aufrechterhalten bleibt. 



   Im Falle vier Schraubenwellen vorhanden sind, wird jede derselben von einer besonderen Compound-Dampfturbine angetrieben. Diese vier Turbinen werden durch Rohre und Ventile derart miteinander verbunden, dass bei geringerer Leistung, beispielsweise   während   des Kreuzens, der Dampf die   Maschinen 1, 2,   3 und 4 der Reihe nach durchströmt und aus der letzten in den Condensator gelangt. Zu diesem Zwecke besitzen   die'1'ur-   
 EMI1.2 
   Turbine 3 ist grösser   als derjenige   der Turbine./u.   s. w. Vermöge dieser Anordnung findet eine   kontinuierliche   Expansion des Dampfes statt, während derselbe die Turbinen 1 bis 4 der Reihe nach durchströmt und in den Condensator gelangt.

   Die Vergrösserung des Rauminhaltes kann dadurch erzielt werden, das man die Dimensionen der Turbinen entsprechend zunehmen lässt, oder dass die Turbinen mit zunehmender Geschwindigkeit laufen, oder dass man beide Mittel gleichzeitig anwendet. Jede einzelne Turbine besitzt an dem Einlassende einen   kleineren Querschnitt   als an dem Ausströmende. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ist ein grösserer Arbeitsaufwand erforderlich, so werden die Letungsrohre so gekuppelt, dass der frische Kesseldampf sowohl in die   Turbine 1,   als auch in die Turbine 2 
 EMI2.1 
 Dampf der Turbine 4 zugeführt ; der Abdampf der Turbinen 3 und 4 gelangt in den Condensator. Es   fturchströmt   daher der Dampf alle vier Turbinen, welche paarweise hintereinander geschaltet sind. 



   Die letztgenannte Verbindungsweise genügt für die meisten Zwecke. In besonderen Fällen jedoch können die Leitungen derart gekuppelt werden, dass jede der Turbinen 1 bis 4 mit frischem Dampf gespeist wird und ihren Abdampf direct in den Condensator liefert. In diesem Falle sind die Turbinen einzeln nebeneinander geschaltet. Vorzugsweise wird jedoch bei grösserem Kraftbedarf die oben   erwähnte #paarweise Hintereinander-   schaltung" angewendet. 



   Ist eine grössere Verminderung des von dem Kessel gelieferten Dampfdruckes   erwünscht,   so kann die Verbindung derartig sein, dass die   Turbinen 1 und, 2 nebeneinander   geschaltet sind, während die Turbinen 3 und 4 hintereinander geschaltet und mit dem Abdampf von 1 und 2 betrieben werden. 



   Eine derartige Verbindungsweise kann benützt werden, um   den Kesscldruck bis   auf den Druck der Atmosphäre   herab/umindern.   



   Damit sowohl bei der paarweisen Hintereinanderschaltung. als auch bei der reinen Hintereinanderschaltung die Expansion des Dampfes gleichmässig auf alle Turbinen verthoilt wird, ist es im allgemeinen nothwendig, den   Fassungsraum   der Turbinen von 1 bis 4 allmählich oder stufenweise zunehmen zu lassen. Ist dies aber der Fall, so ergibt sich bei 
 EMI2.2 
   mieden,   indem man die Schrauben an den einzelnen Wellen nicht genau gleich gross macht oder etwas von der für die reine Hintereinanderschaltung günstigsten   Dimensionieruug der     Turbinen abweicht, wolche Abweichungen   ohne praktischen   Xachtheil   für den Wirkungsgrad der beliebig gekuppelten Turbinen bleiben. 



   Das Wesen   der Erfindung besteht   in der Anordnung einer Anzahl entsprechend dimensionierter Turbinen, weiche durch Rohre und Ventile derart verbunden sind, dass sie entweder hintereinander, gruppenweise nebeneinander oder einzeln nebeneinander geschaltet werden können, wobei der frische Dampf einer Turbine, zwei, drei oder vier Turbinen zugeführt und aus vier oder einer geringen Anzahl von Turbinen in den Condensator oder ins Freie geleitet wird. Die Turbinen können anstatt, einzeln mit je   einer   
 EMI2.3 
 (rennen zu verändern und   gleichzeitig eine bedeutende Expansion des   Dampfes unter allen Umständen aufrecht zu erhalten. 



   Wie ans dem   Gesagten hervorgeht, kann   durch blosse Veränderung der Verbindungen zwischen den Motoren der Dampf gezwungen werden, verschiedene Motoren der Reihe nach zu durchströmen, wodurch verschiedene Expansionsgrade und Leistungen in ökonomischer Weise erzielt werden. 



   Die Turbinen werden vortheilhaft als zwei oder mehr voneinander getrennte Theile oder Cylinder ungeordnet, und in diesem Falle werden die Ventile so angebracht, dass der Dampf je einen Theil, beide oder mehrere Theile einer   Turbine durchströmen kann :   die Maschinen, welchen kein Dampf zugeführt wird, arbeiten vortheilhaft unter dem   Vacuum   des Condensators. 



   Heim Verändern des Weges, welchen der Dampf durch die verschiedenen Turbinen   nimmt,   muss darauf Bedacht genommen werden, dass die Druckabfälle so eintreten, dass bei verschiedenen Ganggeschwindigkeiten der höchste Nutzeffeet erhalten wird. 



   In den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 die Anordnung von acht Turbinen.   welche mit vier Schraubcnwcllen gekuppelt sind. Fig.   2   veranschaulicht eine Turbinenaninge,   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. EMI4.2 <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 dass die Turbinenpaare A C und B D nebeneinander geschaltet oder die Turbinen A B C D hintereinander geschaltet werden können.
    4. Bei einer Dampfturbinenanlage der unter 3 genannten Art die Anordnung zweier im Sinne der Rückwärtsfahrt laufender Turbinen X Y, welche mit den Wellen 23 gekuppelt sind und durch Rohre 86 bis 89 und Ventile 1'9, TW mit der Dampfleitung und dan Condensatoren G H verbunden sind. so dass sie einzeln oder gemeinsam zwecks Umkehrung der Bewegung des Schiffes in Betrieb gesetzt werden können.
    5. Dampfturbinenanlage der unter 1 genannten Art, bestehend aus sechs Turbinen A A1, EMI5.2 dass sie entweder hintereinander in der Reihenfolge A B C C1 B1 A1 mit Dampf beschickt oder in drei Gruppen A Al, B Bl, C Cl oder einzeln nebeneinander geschaltet werden können.
AT8377D 1898-04-07 Dampfturbinen-Anlage für Schiffe. AT8377B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT8377X 1898-04-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT8377B true AT8377B (de) 1902-07-25

Family

ID=3500916

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT8377D AT8377B (de) 1898-04-07 Dampfturbinen-Anlage für Schiffe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT8377B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE843770C (de) Gasturbinenanlage
AT8377B (de) Dampfturbinen-Anlage für Schiffe.
DE2752283C2 (de) Brennkraftmaschinen-Anlage
DE672838C (de) Verfahren zum Betriebe von Dampftriebwagen mit mehreren einzeln zu- und abschaltbaren Dampfmaschinen
DE418059C (de) Dampfturbine mit zwei achsial durchstroemten, gegenlaeufigen Hochdruckraedern
DE653531C (de) Mehrfachexpansionskolbendampfmaschine mit Kondensation fuer grosses Druckgefaelle
DE550497C (de) Dampflokomotive mit Kondensation
DE324348C (de) Gross-Explosionskraftmaschine
DE669126C (de) Ausgleich von Drehschwingungen, und zwar der gleichphasigen Harmoniuschen 2n+1/2.i-ter Ordnung, bei Viertaktbrennkraftmaschinen mit ungerader Zylinderzahl und gleichmaessiger Kurbelversetzung
DE244794C (de)
DE602210C (de) Schnellaufende Mehrfach-Expansions-Kolbenmaschine
DE312328C (de)
DE103559C (de)
AT59447B (de) Einrichtung zur Schaltung von Schiffsturbinen.
DE308582C (de)
DE692458C (de) Hochdruckheissdampfanlage mit einer mehrstufigen Antriebsmaschine an Bord von Schiffen
DE298051C (de)
DE392400C (de) Kondensatorenanlage mit einem oder mehreren Kondensatoren oder Teilkondensatoren und mit zwei oder mehr Wasserstrahlluftpumpen
DE338089C (de) Mit Kondensation arbeitende Dampfturbinenanlage
DE440919C (de) Einrichtung zum Umbau von Dampfanlagen
DE711799C (de) Dampfkraftanlage zum Antriebe von Schiffen
DE523610C (de) Hilfsturbinenschaltung fuer mit Kondensation arbeitende Turbinenlokomotiven
CH253088A (de) Gasturbinenanlage mit mindestens zwei auf verschiedenen Wellen angeordneten, hintereinandergeschalteten Gasturbinen und von diesen angetriebenen, ebenfalls hintereinandergeschalteten Kompressoren.
DE493566C (de) Turbinenantriebseinrichtung fuer Landfahrzeuge, insbesondere Lokomotiven
DE844992C (de) Gasturbinenanlage mit zwei oder mehreren hintereinandergeschalteten Gasturbinen