AT83546B - Kunstwebevorrichtung. - Google Patents

Kunstwebevorrichtung.

Info

Publication number
AT83546B
AT83546B AT83546DA AT83546B AT 83546 B AT83546 B AT 83546B AT 83546D A AT83546D A AT 83546DA AT 83546 B AT83546 B AT 83546B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
combs
weaving device
thread
rollers
chain
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ellen Struve
Gleiche Geb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ellen Struve, Gleiche Geb filed Critical Ellen Struve
Application granted granted Critical
Publication of AT83546B publication Critical patent/AT83546B/de

Links

Landscapes

  • Looms (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft eine Kunstwebevorrichtung, bei welcher die Kette zur Erzielung einer-trotz der sehr kleinen Abmessungen der ganzen Vorrichtung-sehr ausgiebigen Länge im Zickzackwege über im Gehäuse der Vorrichtung vorgesehene Walzenreihen geführt ist. Die Kette selbst wird von einem durch eine mechanisch angetriebene Walze bewegten endlosen Faden gebildet. Die gleichmässige und regelbare Spannung der Kette wird hierbei dadurch erreicht, dass die eine Walzenreihe in verstellbaren Schienen gelagert ist. Die Fachbildung wird durch mittels Zugvorrichtung betätigte, verschieden lange Doppelhebel erzielt, die an ihren hakenartigen längeren Hebelarmen Gabellager aufweisen, in die Kämme eingelegt weiden, die voreinander-liegend, pendelnd darin hängen. 



   Die Kämme sind aus einzelnen Lamellen von unterschiedlicher Länge dadurch gebildet, dass die Lamellen in regelmässiger Folge so nebeneinander geschaltet werden, dass abwechselnd ein langer und ein kurzer Schlitz im Kamm entsteht. Die Kämme nehmen bei Hebung immer nur den zweiten Faden auf. Hierbei machen die langen Lamellen ein Überspringen des Kettenfadens unmöglich. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar   zeigt'Fig. 1   einen Vertikalschnitt durch die ganze Vorrichtung, mit Darstellung der Antriebsvorrichtung der die Kämme tragenden Doppelhebel, Fig. 2 die Kämme tragenden Doppelhebel in Seitenansicht mit eingelagerten Kämmen, Fig. 3 die Lamellen vereinigt zu einem Kamm und Fig. 4 die verschiedenen Lamellen in Einzelansicht. 



   Das Gehäuse a besitzt in seiner pultartigen Oberseite am oberen und unteren Ende Schlitze   c, d, durch   welche die Ketten-Transportwalzen e, f frei liegen. An der für die Fachbildung vorgesehenen Stelle befindet sich ebenfalls ein Schlitz, durch den die voreinander liegenden Kämme g,   h   herausragen. An der Innenseite der Seitenwände des Gehäuses sind um Zapfen i beweglich je zwei Doppelhebel k,   1   gelagert, deren Hebelarme von verschiedener Länge sind, so dass einerseits das Voreinanderliegen der Kämme, andrerseits die rückwärtige Verbindung der kurzen Hebelarme der zusammenhängenden Hebelpaare möglich wird. Die Verbindung eines jeden Hebelpaares wird zweckmässig durch Stangen r bzw. s herbeigeführt.

   Die Lagerschienen in für die obere, aus einzelnen hintereinander liegenden
Walzen o gebildete Walzenreihe sind feststehend, während die Lagerschienen n für die untere Walzenreihe p in der   Veitikalebene   mittels Schrauben   q verstellbar   sind. Die Kette b wird aus einem endlosen Faden gebildet, der von der Walze y im Zickzackwege abwechselnd über die Walzen o und p, schliesslich über die Walze e und die   pultartige Arbeitsfläche des  
Gehäuses nach der Anfangstransportwalze   f. und   dann weiter, wie vorbeschrieben, geführt wird.

   Das Einziehen der Kette wird derart vorgenommen, dass nach einem erstmaligen
Umführen des Fadens über die gesamte Walzenanordnung das Anfangsende des Fadens mit der ersten Fadenwindung verbunden wird, wodurch bei Weiterdrehen der Transportwalze f ein der Warenbreite und Kettendichte entsprechendes oftmaliges Aufwickeln des Garnfadens über sämtliche Walzen stattfindet. Die Drehung der   Walze f kann durch Hand- oder   Fuss- getriebe herbeigeführt werden. Nach Fertigstellung der Kette wird das Fadenende in gleicher
Weise wie das Anfangsende des Fadens mit der vorletzten Fadenwindung zweckmässig durch
Schlitzung desselben verbunden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Zur Fachbildung dienen die   Kämme gaz   die mit den Lagerzapfen   x   in den gabelartigen Enden der Doppelhebel        11   hängen. Die kurzen Hebelarme   11',   l'sind unter Vermittlung von Verbindungsstangen r, s an Zugschnüren t, u befestigt, die, über Führungsrollen v, v', v2 laufend, mit einer Pedalanordnung verbunden sein können. 



   Die   Kämme, h   bestehen aus den langen Lamellen y und den kurzen Lamellen yl bzw. y2, die durch Schraubenbolzen   Z2   vereinigt sind, wodurch im Kamm lange und kurze 
 EMI2.1 
 wobei die langen Lamellen ein Verwirren der Kette unmöglich machen. 



   Das Eintragen des Schusses kann auf beliebige Weise von Hand aus erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kunstwebevorrichtung ; gekennzeichnet durch eine feststehende und eine verstellbare Walzenreihe, über deren Walzen die aus einem endlosen Faden gebildete Kette im Zickzackwege zur pultartigen Arbeitsfläche geführt ist.

Claims (1)

  1. 2. Kunstwebevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass schwingbar angeordnete Doppelhebel die zur Fachbildung dienenden Kämme tragen.
    3. Kunstwebevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämme mit seitlich angeordneten Zapfen in gabelartigen Ausnehmungen der hakenartigen Enden der Doppelhebel gelagert sind.
    4. Kunstwebevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kämme aus langen, mittellangen und kurzen Lamellen bestehen, die je nach der Stärke des Kettenfadens so nebeneinander geschaltet und verbunden sind, dass abwechselnd ein kurzer und ein langer Schlitz in den Zahnreihen entsteht.
AT83546D 1918-09-06 1918-09-06 Kunstwebevorrichtung. AT83546B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT83546T 1918-09-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT83546B true AT83546B (de) 1921-04-11

Family

ID=3604714

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT83546D AT83546B (de) 1918-09-06 1918-09-06 Kunstwebevorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT83546B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0043441B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erstellen einer Webnaht als Verbindung zweier Gewebeenden
AT83546B (de) Kunstwebevorrichtung.
DE1710282A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Samtbaendern,Bandwebmaschine zur Durchfuehrung des Verfahrens und nach dem Verfahren hergestelltes Samtband
DE2210295B2 (de) Vorrichtung zur Webfachbildung bei Wellenwebmaschinen
CH671043A5 (de)
DE2153701C3 (de) Frottier-Webmaschine
DE1535393B1 (de) Vorrichtung fuer Webmaschinen zum Herstellen einer aus zwei Dreherfaeden und einem Bindefaden bestehenden Dreherkante
DE3502493A1 (de) Handwebstuhl
DE312851C (de)
DE2727290C2 (de)
DE162567C (de)
DE2814483C2 (de) Verfahren zum Vorbereiten einer Kette und Einlegen derselben in einen Handwebstuhl sowie Handwebstuhl zur Durchführung des Verfahrens
DE435250C (de) Schaftmaschine fuer Doppelfach fuer Webstuehle
DE191715C (de)
DE2724912C3 (de) Webmaschine
DE21218C (de) Musterungs-Apparat für Bobbinet-Maschinen
DE2018741C (de)
DE648917C (de) Webstuhl fuer Gewebe mit schraeg zu den Kettenfaeden verlaufenden Schussfaeden
DE438219C (de) Mechanischer Teppich-Knuepfstuhl
DE48616C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung mehrfarbiger Florbänder
DE203606C (de)
DE183273C (de)
AT165790B (de) Schützenloser Webstuhl
DE43427C (de) Maschine zum Firnissen von Webstubllitzen
DE450271C (de) Stickvorrichtung fuer Webstuehle