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Benzinfilter.
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Benzinbehälter und dem Vergaser eines Benzinmotors eingeschaltet wird und aus einem in mehreren Kammern unterteilten Behälter besteht, worin das Benzin durch Überlaufkanäle die einzelnen Kammern nacheinander von unten nach oben durchströmt und hierbei mehrmals unabhängig voneinander von spezifisch schweren Beimengungen (Schmutz und Wasser) durch natürliche Ablagerung derselben gereinigt wird.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass der Behälter einen in entsprechende Kammern 5, 6', 7 unterteilten Unterteil zweckmässig leicht abnehmbar trägt, worin sich die durch Löcher 18, 19, 20 des Bodens 1 durchfliessenden Beimengungen des Benzins ablagern.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes da gestellt, und zwar zeigt : Fig. i die Benzinr. einigungsvorrichtung im Längsschnitt nach der Linie a-b in Fig. 2, Fig. 2 im Querschnitt nach der Linie c-d und Fig. 3 nach der Linie e-f in Fig. I.
Ein mit einem Boden 1 und abschraubbarem Deckel 2 versehener zylindrischer Metallbehälter 3 ist durch einen T-förmigen Einsatz oder entsprechenden Längswänden 4 in drei Kammern 5, 6, 7 unterteilt, die durch Längskanäle 8, 9 miteinander verbunden sind, deren Mündungsöfmungen knapp ober dem Boden 1 bzw. unter dem oberen Behälterrand liegen.
Von der Kammer 5 zweigt ein Zuflussstutzen 10 und von der Kammer 7 ein Abflussstutzen 11 ab ; ersterer ist nahe dem Boden 1 vorgesehen und wird an das Benzinreservoir angeschlossen, während letzterer höher angeordnet ist und mit dem Vergaser des Benzin-
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richtung an dem Gestellrahmen des Kraftwagens o. dgl.
In den oberen Teil der Kammer 5 ist ein feines Drahtsieb 13 lose eingesetzt, das durch einen vorspringenden Rand 14 der Behälterwandung abgestützt wird und zwecks leichten Erfassens mit einer senkrechten Handhabe 15 versehen ist. An dem Behälter 3 ist durch eine Überwurfmutter 16 ein besonderer Unterteil 17 befestigt. Dieser ist dem Behälter 3 entsprechend in drei Kammer 5', 6', 7'unterteilt, die durch, zweckmässig konische Öffnungen M, 19, 20 im Boden 1 mit der entsprechenden Kammer 4,5 oder 6 verbunden sind. In dem Boden der Kammer 5'ist ein Ablasshahn 27 eingesetzt. Die Verbindungsstellen des Behälters 3 mit dem Deckel 2 und Unterteil 17 sind durch Lederplatten 22 o. dgl. gehörig abgedichtet.
Die Wirkungsweise des Filters ist folgende :
Das Benzin tritt vom Benzinbehälter durch den Stutzen 10 in die Kammer 5 ein und steigt in dieser hoch, wobei das in ihm enthaltene spezifisch schwere Wasser sowie der Schmutz unten bleiben und durch die Öffnung 18 in die untere Kammer 5'abfliessen, während die leichten Schmutzpartikelchen durch das Haarsieb 13 abgehalten werden. Das vom ersten Schmutz gereinigte Benzin fliesst dann durch den Kanal 8 in die Kammer 6, steigt in dieser wieder bis zur Mündungsöffnung des. Kanals 9 hoch und strömt in die Kammer 7 über. Von dieser fliesst das Benzin durch den Stutzen 11 dem Vergaser des Motors zu.
Hierbei wiederholt sich der beschriebene Reinigungsvorgang, indem sich etwa
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noch beigemengtes Wasser und Schmutz in den Räumen 6', 7'absetzen, so dass das Benzin bei seinem Durchgang durch die Vorrichtung viermal unabhängig voneinander gereinigt wird.
Durch den Benzinfilter wird das lästige, zumeist sehr zeitraubende Reinigen des Vergasers und dessen Düsen erspart. Ferner wird auch indirekt an Benzin erspart, und zwar jenes, das einerseits beim Auseinandernehmen des Vergasers verloren geht, und andrerseits bei verunreinigtem Vergaser, wobei der Motor bekanntlich schlecht arbeitet, mehr verbraucht wird. Der Benzinfilter schont somit den Vergaser und Motor und gewährleistet einen stets tadellosen Betrieb.
Das in dem Raum 5'sich sammelnde Wasser und Schmutz wird von Zeit zu Zeit durch den Hahn 27 entleert.
Nach Abschrauben des Deckels 2 und des Überwurfringes 16 sind alle Teile des Benzinfilters leicht zugänglich und können daher gründlich gereinigt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Benzinfilter, bestehend aus einem in mehreren nebeneinander liegenden, durch Über- laufkanäle miteinander verbundenen Kammern unterteilten Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter einen in entsprechende Kammern (5, dz unterteilten Unterteil zweckmässig leicht abnehmbar trägt, worin sich die durch Löcher (18,19, 20) des Bodens (1) durchfliessenden Beimengungen des Benzins ablagern.