AT83223B - Notenblattwender. - Google Patents

Notenblattwender.

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AT83223B
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sheet music
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Josef Kellner
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Josef Kellner
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Description


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  Notenblattwender. 



   Es sind bereits die verschiedensten Notenblattwender bekannt, die aber durchwegs eine derart komplizierte Bauart aufweisen, dass ganz abgesehen von den hohen Herstellungskosten schon die umständliche Handhabung eine allgemeine Einführung nicht zuliess. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Notenblattwender, welcher sich durch äusserste Einfachheit in der Herstellung und der Handhabung auszeichnet. 



   Im wesentlichen besteht der Notenblattwender aus, an einem drehbar gelagerten Arm angeordneten Mitnehmer, der ständig gegen die Notenblätter gepresst wird und erfindunggemäss derart ausgestaltet ist, dass er immer nur das zu oberst liegende Notenblatt erfassen kann. 



   Durch Betätigung eines Fusstrittes wird der Arm verschwenkt, wobei der Mitnehmer das erfasste Blatt freigibt und allein in die Anfangslage zurückkehrt, um das nächste Blatt zu erfassen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser   Ausführungsform   in Fig. i in Ansicht und in Fig. 2 in Draufsicht schematisch dargestellt. 



   Die Fig. 3 bis 8 zeigen Einzelheiten. 



   Der wichtigste Teil des Notenblattwenders ist der Mitnehmer. Derselbe wird von einem nach Art eines Schnappriegels verschiebbar in einem Körper 1 geführten Bolzen 2 gebildet, der unter die Wirkung einer zweckmässig nachspannbaren Feder 3 gestellt ist. 



   Der aus dem Körper 1 vorstehende Endteil des Bolzens 2 ist einseitig abgeschrägt, so dass beim Aufdrücken gegen die Notenblätter der Bolzen 2 zurückgeschoben wird, um hinter dem Blatt wieder in die Anfangslage zurückzukehren, wobei er sich mit seiner Schneide zwischen die aufeinanderliegenden Blätter einschiebt. 



   Um zu erreichen, dass von dem Mitnehmer immer nur ein einzelnes Blatt erfasst wird, also der Bolzen 2 gleich hinter dem obersten Blatt wieder in die Anfangslage zurückkehrt, ist erfindungsgemäss an dem Körper 1 ein Anschlag   4   vorgesehen, welcher sich beim Andrücken des   Körpers.   gegen die Notenblätter legt und den Bolzen   2   nur soweit unter den Rand der übereinanderliegenden Blätter treten lässt, als der Stärke des einzelnen Blattes entspricht. 



   Der für das Erfassen in Betracht kommende Teil, der gegebenenfalls aus Karton gebildeten Notenblätter, ist mit einer Verstärkungsauflage aus Blech versehen, die gerade an der für das Einschnappen des Bolzens 2 in'Betracht kommenden Stelle ausgenommen ist, so dass an dieser Stelle die Blätter nicht knapp aneinanderliegen, sondern einen kleinen Spalt für das Eindringen des abgeschrägten Bolzenendes freilassen. 
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 Metalleckstück 5 zu bilden. 



   Das Notenblatt kommt in der erfassten Stellung zwischen dem Bolzen 2 und dem Mitnehmer   4   zu liegen. 



   Der Körper 1 ist an einem drehbar an dem Notenpult gelagerten Arm 6 angeordnet, der in vorliegendem Falle entgegen der Wirkung einer Feder 7 durch ein Gewicht 8 ständig gegen die aufeinanderliegenden Notenblätter gedrückt wird. 



   Wird durch Betätigung des Fussstückes 9 das Gewicht 8 angehoben, also der Arm 6 entlastet, so kommt die Feder 7 zur Wirkung und verdreht den Arm 6, wodurch ein Umblättern des von dem Mitnehmer erfassten   Notenblattes jfss   erfolgt. Um nun beim Rückgang des Armes 6 in die Anfangslage nicht wieder ein Mitnehmen des gewendeten Notenblattes 10 zu verursachen, muss der Anschlag 4 ausser Wirksamkeit gesetzt werden. Zu diesem Behufe ist der Anschlag   4   

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 axial verschiebbar an dem Körper 1 gelagert und mit einem Drehhebel 11 verbunden, durch dessen Betätigung eine Verstellung des Anschlages   4   in der einen oder der anderen Richtung erfolgt. 



   Das Verschwenken des Hebels 11 erfolgt automatisch beim Verdrehen des Armes 6 dadurch, dass das über den Körper 1 vorstehende Hebelende in eine an dem Notenpult angeordnete Kreisführung 12 eingreift. 



   Während des Umblätterns wird somit der Anschlag   4   soweit eingezogen, dass er ausser den Bereich des Notenblattes 10 kommt und somit dasselbe vollständig freigibt. Der Arm 6 kann somit ungehindert durch die Wirkung des Gewichtes 8 in die Anfangslage zurückkehren, wobei auch der Anschlag   4   wieder angehoben wird, also beim Auftreffen des Mitnehmers auf die Notenblätter wieder in Funktion tritt und den Körper 1 in der richtigen Lage zu den Notenblättern festhält, so dass der Bolzen 2 lediglich das nächste Blatt erfassen kann. 



   Bei der   Rückbewegung   des Armes 6 ist die Feder 7 wieder gespannt und somit befähigt worden, bei abermaliger Betätigung des Fusstrittes 9, also Anheben des Gewichtes 8, das erfasste Notenblatt zu wenden. 



   Insbesondere   bei stärkeren   Bänden haben bekanntlich die gewendeten Blätter das Bestreben, von selbst in die Anfangslage zurückzukehren. 



   Um dies zu verhindern, ist im vorliegenden Falle eine federnde Klappe 13 vorgesehen, die sich mit ihrem entsprechend abgebogenen Arm auf die umgewendeten Blätter legt und ein Rückschlagen derselben verhindert. 



   Die Klappe 13 ist an die Führungsschiene 12 angelenkt, und zwar derart, dass ihr nach unten verlängerter Arm in den Bereich des Führungsschlitzes zu liegen kommt. 



   Der in dem Führungsschlitz geführte Hebel 11 trifft beim Verschwenken des Armes 6 auf den Arm der Klappe 13 und verschwenkt diese soweit, dass sie dem Vorübergehen des Blattes kein Hindernis entgegensetzt. Nach erfolgtem Umblättern kehrt beim Rückgang des Armes 6 auch die Klappe 13 in die Gebrauchslage zurück und hält das gewendete Blatt fest. 



   Um ein zuverlässiges Funktionieren des Blattwenders zu erzielen, muss der Buchband in seiner relativen Lage zur Wendevorrichtung unverrückbar festgehalten werden. Dies kann in bekannter Weise durch federnde Halter o. dgl. erfolgen, die den Buchband an dem Pult festhalten bzw. gegen den unteren Rand   drücken.   



   Es ist selbstverständlich, dass die vorliegende Vorrichtung nicht nur für das Wenden von Notenblättern, sondern überhaupt zum Umblättern beliebiger Bücher Verwendung finden kann. 



   Statt an der Unterseite des Buches könnte die Vorrichtung auch oberhalb der Blätter angeordnet sein, also die Blätter an ihrer oberen Kante erfassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Notenblattwender mit an einem drehbar gelagerten Arm   (6)   angeordneten Mitnehmer, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer aus einem nach Art eines Schnappriegels wirkenden Bolzen   (2)   besteht, vor welchem ein bei der Schwenkbewegung des Armes   (6)   gesteuerter An- 
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 bei Bewegung des Armes (6) ein mit dem Anschlag   (4)   gelenkig verbundener Hebel (11) geführt ist, durch dessen Verstellung der Anschlag vollkommen eingezogen wird und derart das zwischen Bolzen   (2)   und Anschlag (4) befindliche Notenblatt   (10)   freigibt.

Claims (1)

  1. 2. Notenblattwender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm entgegen der Wirkung einer Feder (7) in der Greifstellung durch ein Gewicht (8) erhalten wird, das bei Betätigung eines Fusstritttes (9) angehoben, den Arm (6) freigibt und umschwenken lässt.
    3. Notenblattwender nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein von dem Mitnehmer gesteuertes Halteorgan (13)-four die umgewendeten Blätter.
    4. Notenblattwender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan von einer federnden Klappe (13) gebildet wird, die mit ihrem über den Drehpunkt verlängerten Arm in den Bereich der Führungsschienen (12) ragt und durch den in dem Schlitz derselben geführten Hebel (11) des Anschlages (4) gesteuert wird.
    5. Notenblattwender nach Anspruch i, gekennzeichnet durch an dem für das Erfassen in Betracht kommenden Teil der Notenblätter vorgesehene Versteifungsauflagen (5), welche an jenen Stellen, wo der Mitnehmer zur Wirkung kommt, derart ausgenommen bzw. geschwächt sind, dass-an diesen Stellen-die übereinanderliegenden Blätter einen Spalt freilassen.
AT83223D 1918-11-22 1918-11-22 Notenblattwender. AT83223B (de)

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