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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung an solchen rotierenden Bindfadenbehältern, die mittelst einer Feder oder dergl. den überflüssig herausgezogenen Bindfaden selbstthätig zurückziehen. Der Zweck vorliegender Erfindung ist, eine derartige Regelung dieses Entziehens zu ermöglichten, dass dasselbe unterbrochen wird, wenn das ausserhalh des Behälters verbteibnnde Fadenstück eine bestimmte Länge besitzen soll. Es wird dies
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sein vermindertes Gewicht den belasteten Arm des Wagebalkens nicht mehr im Gleichgewichte zu halten vermag, schwingt der letztere aus, wobei er durch einen an ihm befestigten Arm oder dergl. den sich drehenden Behälter hemmt, so dass das Einziehen des Fadens aufhört.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1
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Das die verschiedenen Theile der Vorrichtung tragende Gestell 1 wird mittelst einer Stange beliebig, beispielsweise an der Decke befestigt. Den Behalter für den Bindfadenkn. tul bildet in bekannter Weise ein Cylinder 3, der sich um eine unten befindliche
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äusseres Ende an der Cylinderwandung, beispielsweise durch eine Klemme 17 befestigt, während das innere Ende durch ein Loch 18, alsdann durch ein Loch 19 im feststehenden Cylinder 8 und endlich durch die Ösen 12, 13 des Wagebalkens geführt wird. Beim Einbringen eines Knäuels in den Behälter 3 muss man darauf achten, dass die Feder 21 aufgezogen (gespannt) ist.
Das Gewicht 11 ist so bemessen, dass es eine bestimmte Länge, etwa 2 m von dem unterhalb der Öse 13 herabhängenden Bindfaden das Gleichgewicht hält. Beträgt dieser Theil des Bindfadens bei vorliegend gewähltem Beispiel weniger als zwei Meter, so hält der Wagebalken vermittelst des Gewichtes 11 den Arm 14 in der mit vollen Linien gezeichneten Stellung, wobei dieser Arm sich im Bereiche des Armes 16 befindet. Der Cylinder 3 kann also von der Feder 21 nicht in Umdrehung versetzt werden.
Wenn aber der von der Öse 13 herabhängende Faden länger als zwei Meter ist, wird der Arm 14 in der punktierten Stellung gehalten ; alsdann befindet sich der Arm 14 nicht im Bereiche des Armes 15 und der Cylinder 3 kann von der Feder 21 gedreht werden und den ausgezogenen Faden aufwickeln, bis das Gewicht 11 wieder die Schwere des von der Öse herabhängenden Fadens überwinden kann. Um die Länge des vom Gewichte 11 im Gleichgewichte zu haltenden Stockes Faden regeln zu können, ist auf dem Wagebalken 9 ein verschiebbares Gewieht 20 vorgesehen.
Wenn ein im Behälter 5 bossndlicher Knäuel gänzlich aufgebraucht worden ist, wird dessen noch in der Klemme J7 festsitzendes Ende mit dem inneren Ende des neu eingeführten Knäuels vereinigt, und dessen äusseres Ende in die Klemme 17 eingeführt, worauf die Vorrichtung zu weiterer Anwendung wieder bereit ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hindfadenbehälter mit einem den Bindfadenknäuel einschliessenden, von einer Feder in Umdrehung versetzten Cylinder, auf dessen Aussenseite der Bindfaden aufgewickelt wird, wenn der Cylinder von der Feder gedreht wird, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Wagebalkens, von welchem der aus dem Cylinder herausgezogene Bindfaden herabhängt und dessen Stellung je nach der Länge des herabhängenden Fadens verändert wird, wobei der Wagebalken je nach seiner Stellung den sich drehenden Cylinder hemmt oder freigibt, zum Zwecke, den überflüssig herausgezogenen Bindfaden nur bis zu einer gewissen Grenze zurückzuziehen.