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Propeller für Luftfahrzeuge.
Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung eines gewöhnlichen aus Holz bestehenden Propellers für Aeroplane, Hydroplane, Hydroaeroplane u. dgl. I manchen Fällen sind die Enden der Propellerflügel mit einer Metallverkleidung versehen, um der zerstörenden Wirkung des Wassers oder der Feuchtigkeit zu widerstehen. Diese Metallbekleidungen werden um den Flügel herumgeschlagen und mittels Überlappung vernietet. Es hat sich herausgestellt, dass das Wasser bei einer derartigen Ausführung trotzdem seinen Weg zwischen die Bekleidung und das Holz des Flügels findet, so dass man vielfach zu dem Ausweg gegriffen hat, Wässerauslässe in den Enden der Bekleidung unterzubringen, um das Wasser ablaufen lassen zu können.
Die Erfindung betrifft eine delartige Ausbildung der Bekleidung für die Enden der Propellerflügel, dass diese Bekleidung sauber., und wasserdicht aufliegt, ohne dass man genötigt ist, Nieten zu benutzen, die den Flügel schwächen.
Einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Draufsicht auf das Ende eines Propellerflügels und Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie x-oc der Fig. i, Fig. 3 eine Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform eines umkleideten Propellerflügels, Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie y-y der Fig. 3.
Am Ende des Flügels a ist eine flache endlose Nut b angebracht, die rund um den Flügel herum geht, und zwar an derjenigen Stelle, die die innere Begrenzung der Bekleidung bildet. Ein Streifen oder Draht c, zweckmässig aus Messing oder Kupfer, ist in die Nut eingelegt, wobei die Enden des Metalls so miteinander verbunden werden, dass der Streifen sich fest in die Nut einlegt. Das Band c soll in eingelegtem Zustande vorzugsweise mit der Oberfläche des Flügels abschneiden und kann, wenn man es wünscht, auch weiter noch mit Hilfe von Schrauben befestigt werden.
Der Teil des Flügels, der zwischen dem Streifen und der Flügelspitze liegt, wird sodann für das Aufbringen eines elektrolytischen Niederschlages hergerichtet und hierauf wird ein derartiger Niederschlag von Kupfer oder sonst geeignetem Material auf elektrolytischem Wege aufgebracht, so dass ein homogener Belag d entsteht, der sich mit dem Streifen c vereinigt. In manchen Fällen kann die äussere Fläche der Bekleidung in gleicher Ebene mit der unbedeckten Oberfläche des Flügels liegen. In diesem Falle wird das Flügelende entsprechend geschwächt.
Als weiterer Schutz gegen das Eindringen von Wasser kann die Vertiefung zwischen dem Streifen und der Nut mit einer Packung von Blei, Gummi oder sonst geeignetem Material versehen werden.
Es kann auch lediglich die Leitkante des Flügels verkleidet werden. In diesem Falle wird der Randstreifen aus zwei oder mehreren Stücken hergestellt und folgt dabei einer Richtung, die in punktierten Linien f in'Fig. 1 dargestellt ist, wobei er durch Schrauben o. dgl. befestigt wird.
In manchen Fällen kann es erwünscht sein, weitere versenkte Streifen in der Oberfläche des Flügels. anzubringen, um ein noch sichereres Festhalten des elektrolytischen Niederschlages zu erreichen. Eine Ausfüh : ungsform hierfür ist in Fig. 3 und 4 dargestellt, bei welcher Hilfsstreifen e zur Verwendung gelangen. Statt dieser Hilfsstreifen können auch
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einfach mit flachem Kopf versehene Schraubenstifte oder sonst ; ge metallische Verankerungsvorrichtungen in dem Flügel untergebracht werden, die sich mit einem elektrolytischen Niederschlag verbinden und diesen auf dem Flügel festhalten.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. P. opeIler für Luftfahrzeuge mit einer Metallbekleidung am äusseren Ende der Flügel, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Flügel in der Nähe seines äusseren Endes mit einer ringsumlaufenden Nut') versehen ist, die einen zweckmässig aus Kupfer oder Mess'ng bestehenden Streifen (c) oder Draht aufnimmt, wobei die Bekleidung (d) aus einem elektrolytischen Niederschlag besteht, dessen Rand mit dem. versenkten Haltestreifen (c) elektrolytisch verbunden ist.