DE710845C - Kantenschutz fuer Luftschrauben - Google Patents

Kantenschutz fuer Luftschrauben

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Publication number
DE710845C
DE710845C DESCH11656D DESC011656D DE710845C DE 710845 C DE710845 C DE 710845C DE SCH11656 D DESCH11656 D DE SCH11656D DE SC011656 D DESC011656 D DE SC011656D DE 710845 C DE710845 C DE 710845C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
sheet metal
fabric
strip
metal strip
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Expired
Application number
DESCH11656D
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Grabarse
Hans Wawra
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTAV SCHWARZ KOM GES
Original Assignee
GUSTAV SCHWARZ KOM GES
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Filing date
Publication date
Application filed by GUSTAV SCHWARZ KOM GES filed Critical GUSTAV SCHWARZ KOM GES
Priority to DESCH11656D priority Critical patent/DE710845C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE710845C publication Critical patent/DE710845C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/16Blades
    • B64C11/20Constructional features
    • B64C11/205Constructional features for protecting blades, e.g. coating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Kantenschutz für Luftschrauben Das Hauptpatent betrifft einen Kantenschutz für Luftschrauben mit metallischer Bewehrung, die aus einem schmalen, nur die Flügeleintrittskante und ihre nähere Umgebung bedeckenden Blechstreifen besteht, der mittels eines breiteren, mit ihm verbundenen Drahtgewebestreifens auf der Oberfläche des Flügels durch Einbetten des Gewebestreifens m einer Klebemasse befestigt ist. Nach dem Hauptpatent wird vorgeschlagen, den Drahtgewebestreifen mit dem Blechstreifen durch Löten zu verbinden. Die Herstellung des Kantenschutzes in. dieser Weise erfodert erhebliche Mengen an Lot und, da die Lötverbindung mit großer Sorgfalt hergestellt werden muß, geschulte Arbeiter. Außerdem ergeben sich gewisse Schwierigkeiten bei Herstellung von Schrauben mit scharfkantigem Profil, -weil die Lotschicht unter dein Blech ein scharfkantiges Zusammenfalten des Bleches im Bereich der Kante verbietet.
  • Die Erfindung sucht diesen Nachteil zu beheben und gleichzeitig von einer Lötverbindung möglichst freizukommen, um eine Ersparnis an dem teuren und im Inlande nicht gewonnenen Zinn zu erzielen. Sie besteht darin, daß im Gegensatz zu der im Hauptpatent angegebenen Ausführungsform der Blechstreifen nur an seinen Längsrändern mit dem Gewebestreifen verbunden ist. Der Fortfall der Lotschicht unter dem Blech im Bereich der Kante ermöglicht es, das Blech scharfkantig zu falten und daher auch scharfkantige Profile mit dem Kantenschutz auszurüsten. Daß man dabei eine gewisse Verdickung der Bewehrung am Blechrande in Kauf nehmen muß, spielt praktisch keine bedeutende Rolle. Denn an der Flügelspitze, wo die Eintrittskante dünn und scharf wird, greift das Kantenschutzblech ohnehin weit nach hinten in einen Bereich, wo immer noch. genügend Holz zur Verfügung steht, um dies, Verdickung am Blechrand mit Leichtigkeit' aufzunehmen.
  • Da eine einfache Verlötung der Ränder des Blechstreifens mit den Rändern des Gewebestreifens, der nunmehr zweiteilig ausgeführt werden kann, regelmäßig den Beanspruchungen nicht gewachsen sein wird, sieht die Erfindung eine besondere Art der Verbindung an den Rändern vor, die im wesentlichen mechanisch wirkt und entweder überhaupt ohne Lötung auskommt oder aber eine Lötung über einen kleinen Bereich und mit geringem Aufwand an Lot nur zur Sicherung der Verbindung benötigt. Diese Randverbindung zwischen Blech und Gewebe kann beispielsweise durch Ineinanderfalzen der Ränder, gegebenenfalls mit einer Sicherung durch Stifte oder Niete, ferner durch am Blechstreifen ausgebildete Zungen hergestellt werden, die umgebogen werden und durch den Gewebestreifen hindurchragen. Bei dieser letztgenannten Ausführung kann der Gewebestreifen wie im Hauptpatent aus einem zusammenhängenden Teil bestehen.
  • Eine besonders sichere Verbindung erhält man, wenn man Teile des Gewebestreifens aus dem Körper des Blechstreifens selbst formt, d. h. am Rande des Blechstreifens längliche Zungen ausbildet, die mit dem Gewebe verflochten werden, insbesondere selbst das Gewebe bilden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigen Abb. i einen Querschnitt durch die bewehrte Vorderkante :einer Luftschraube, Abb. 2 eine Ansicht der Vorderkante nach Abb. i von der Seite, Abb. 3 bis 6 Querschnitte ähnlich Abb. i durch andere Ausführungsformen des Kantenschutzes, Abb. 7 eine Ansicht des in Abb. 5 und 6 verwendeten Blechstreifens von der Seite, Abb. 8 einen Querschnitt durch eine dritte Ausführungsform nach Linie 8-8 in Abb. 9 und Abb. 9 einen Schnitt nach Linie 9-9 in Abb. 8 unter Fortlassung des Schraubenkörpers.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. i sind am Rande des die Kante i des Flügels 2 überdeckenden Blechstreifens 3 langgestreckte, dicht nebeneinanderliegende Zungen q. ausgebildet, zwischen welche Drähte 5 in der aus Abb. 2 ersichtlichen Weise geflochten sind, so daß sich ein Gewebe bildet, in dem die Zungen 4 die Kette und die Drähte 5 den Schuß bilden. Das Gewebe q., 5 ist in der im Hauptpatent angegebenen Weise in einem Überzug 6 der Schraube eingebettet. Um 'nach dem Flechten dem Gewebe eine mög-'liclst große Festigkeit zu geben, kann man ' die Drähte 5 mit den Zungen 4. zusammen-.pressen, so daß die Zungen die aus Abb. i ersichtliche gewellte Form annehmen.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Abb.3 ist der Rand 7 des Blechstreifens 3 umgebördelt. Das Gewebe 8, das beiderseits der Kante 3 wieder in den Überzug 6 eingebettet ist, besteht hier aus zwei Teilen, von denen jeder mit seinem einen Rande g hinter den umgebogenen Rand io der Blechkante 3 greift. Durch Zusammenpressen erhält man eine sichere und feste Falzverbindung. Die Verbindung durch Zusammenpressen kann ersetzt oder unterstützt werden durch eine Verlötung der Teile g und i o, die wegen der Kleinheit der zu verlötenden Flächen nur verhältnismäßig wenig Lot erfordert.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. ¢ entspricht dem nach Abb.3 mit dem Unterschied, daß die gefalzte oder gelötete Verbindung durch Niete i i, die den Falz vollständig durchdringen, gesichert ist, wie Abb. q. im unteren Teil zeigt. Statt dessen kann man auch einfache Drahtstifte i2 mit Kopf 13 verwenden, die wie Nägel nach dem Falzen und dem Auflegen des Kantenschutzes auf den Flügel 2 in den Flügelkörper eingetrieben werden. Diese Stifte haben nicht den Mangel der bekannten Schrauben oder Nägel, die man früher zur Befestigung des Blechstreifens benutzt hat, und die nach dem Hauptpatent ausgeschaltet werden sollen. Denn sie dienen nur zur Sicherung der Verbindung zwischen Gewebe 8 und Blechstreifen 3, nicht aber zur Befestigung des Kantenschutzes auf dem Schraubenkörper. Da sie überdies ohne weiteres von dem Schutzmantel 6 der Schraube überdeckt werden können, besteht auch keine Gefahr, daß Feuchtigkeit und ähnliche Fremdstoffe in den Schraubenkörper eindringen.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 5 sind, wie Abb. 7 zeigt, am Rande 7 des Blechstreifens 3 zugespitzte Zungen 13 ausgebildet, die durch den Gewebestreifen 8 hindurch in den Schraubenkörper 2 eindringen. Das Gewebe ist in diesem Falle zweckmäßig so engmaschig, daß die eindringenden Zungen vollkommen fest und sicher gehalten werden, so daß die Verbindung des Blechstreifens 3 mit dem Schraubenkörper nicht unmittelbar durch die Zungen 13, sondern durch den Gewebestreifen 8 geschieht.
  • Anstatt die Zungen 13 in den Schraubenkörper 2 eindringen zu lassen, kann man sie gemäß Abb.6 auch nach dem Durchtreiben durch das Gewebe nach innen umlegen. Auch bei der Ausführung nach Abb. 5 bis 7 kann man die Verbindung zwischen Blech und Gewebe durch Löten an den Zungen 13 sichern, ohne nennenswerte Mengen an Lot aufwenden zu müssen.
  • Die Ausführungsform nach Abb. 8 und 9 verwendet wie die nach Abb. i und 2 eine Verbindung zwischen Gewebe und Blech durch eine Art Flechtung. In umgebogenen Falzen i q. des Blechstreifens 3, die an der Krümmungsstelle mit mehreren in bestimmten Abständen voneinander liegenden Löchern 15 oder Einschnitten 16 versehen ist, läuft ein Draht 17, der .aus dem ersten Loch i 5 nach außen tritt, dort zu .einer Schlaufe 18 gebogen und durch das zweite Loch i 5 wieder unter den Falz i q: zurückgeführt ist, aus dem nächsten Loch wieder austritt usf. Auf diese Weise werden mehrere Schlaufen i 8 gebildet. Man kann, wie Abb. 9 zeigt, einen weiteren Draht i9 verwenden, dessen Schleifen gegen die des Drahtes 17 um einen Lochabstand versetzt sind, und der Schlaufen 2o bildet, so daß die Schlaufen unmittelbar aufeinanderfolgen. Mit den Schlaufen. 18, 2o kann ein Gewebe, das in der Zeichnung aus übersichtlichkeitsgründen fortgelassen ist, in beliebiger Weise verflochten werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kantenschutz für Luftschrauben mit metallischer Bewehrung, die aus einem schmalen, die Flügeleintrittskante und ihre nähere Umgebung bedeckenden Blechstreifen besteht, der mittels eines breiteren, mit ihm verbundenen Drahtgewebestreifens auf der Oberfläche durch Einbetten des Drahtgewebestreifens in der Klebemasse befestigt ist, nach Patent 6o6999, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechstreifen nur an seinen Längsrändern mit dem Gewebestreifen verbunden ist.
  2. 2. Kantenschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe mit dem Rande des Blechstreifens verflochten ist.
  3. 3. Kantenschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Rande des Blechstreifens Zungen ausgebildet sind, zwischen denen Drähte als Schuß mit den Zungen als Kette zu einem Gewebe verflochten sind. q..
  4. Kantenschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in durchbrochenen Falzen an den Rändern des Blechstreifens Drahtschlaufen verankert sind, die mit dem Gewebestreifen durch Verflechten verbunden sind.
  5. 5. Kantenschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die Kante des Blechstreifens mit den Kanten des zweiteiligen Gewebestreifens durch Falzen verbunden sind.
  6. 6. Kantenschutz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Falzverbindung Niete, Drahtstifte o. dgl. vorgesehen sind, die den Falz durchdringen.
  7. 7. Kantenschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Rande (7) des Blechstreifens (3) Zungen (13) ausgebildet sind, die in den Maschen des Gewebestreifens (8) verankert sind.
DESCH11656D 1936-12-18 1936-12-18 Kantenschutz fuer Luftschrauben Expired DE710845C (de)

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