AT82153B - Bürstenbohrmaschine. - Google Patents

Bürstenbohrmaschine.

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AT82153B
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Austria
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drill
drilled
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boring bars
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Anne Charlotte Augus Vavasseur
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Anne Charlotte Augus Vavasseur
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bürstenbohrmaschine. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vielfachbohrmaschine, vermittelst welcher gleichzeitig sämtliche zur Aufnahme der Borsten von feinen Bürsten bestimmten Löcher eines Bürstenkörpers hergestellt werden können. 



   Dieser Zweck wurde bisher dadurch zu erreichen gesucht, dass man lange, starre Spindeln mit gelenkigen Verbindungen benutzte und diese Spindeln fächerförmig in mehreren Reihen übereinander anordnete, um sie an ihren nicht arbeitenden Enden in solchen Entfernungen voneinander zu halten, dass sich die Antriebsscheiben unterbringen lassen. Die Erfindung besteht hauptsächlich im Ersatz der starren Spindeln mit Gelenkverbindung durch Bohrstangen aus biegsamem Stahl, deren Spitzen oder Bohrenden durch Führungen, welche in geeigneter Anzahl auf dem Tisch der Bohrmaschine angebracht sind und die Lager für die Stangen bilden, genau parallel gehalten werden. Um die Antriebsscheiben in grösseren Abstand voneinander zu bringen, sind sie   staffelförmig   angeordnet. 



   Die Bohlstangen bilden also bei dieser Maschine krumme Linien, was infolge ihrer grossen 
 EMI1.1 
 Elastizitätsgrenze des Metalls nicht überschreitet, die Bohrmaschine ausgezeichnet arbeitet und dass man bis zu einer Biegung von etwa 660 gehen kann, ohne irgendein Universalgelenk o. dgl. zu benutzen, vorausgesetzt, dass die Länge der Bohrstange ungefähr   400maul   so gross wie ihr Durchmesser ist. 



   Eine solche Maschine bietet wesentliche Vorteile sowohl bezüglich der mit ihr zu erzielenden Zeitersparnis als auch der Regelmässigkeit der Bohrarbeit in Anbetracht des Umstandes, dass bei gewissen Bürsten in einem beschränkten Raum 100 Löcher und sogar mehr gebohrt werden müssen und dass man dieses Bohren gewöhnlich, auch wenn es maschinell geschieht, Loch für Loch vornehmen muss. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. 



  Fig. i zeigt die Maschine schematisch in Seitenansicht, Fig. 2 im Grundriss und Fig. 3 in Stirn- 
 EMI1.2 
 grösserem Massstab die Antriebswelle für die Bohrstangen, eine Führung für dieselben, einen gebohrten Bürstenkörper und das mit Antriebsscheibe versehene Ende eines Bohrers. 



   Die Bohrmaschine besteht aus einem Tisch a und einer Bank b, die auf fest mit dem Boden verbundenen Ständern oder Füssen c ruht. Auf dem Tisch a sind die Bohrstangen d in so viel Reihen übereinander angeordnet, wie Lochreihen in dem   Bürstenkörper   zu bohren sind ; das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt drei Reihen von Bohrstangen. In jeder Reihe befinden sich ungefähr gleich viele Bohrstangen und die einzelnen Reihen sind versetzt zueinander angeordnet. 



   Die Bohrstangen liegen an ihren arbeitenden zugespitzten Enden e parallel zueinander und in so weiten Abständen voneinander wie die in dem   Bürstenkörper.   f zu bohrenden Löcher ; nach hinten zu entfernen sich die Bohrstangen allmählich voneinander, bis sie schliesslich so weit voneinander abstehen, dass zwischen ihnen die Antriebsscheiben g Platz finden, die mittels einer Befestigungsvorrichtung h mit doppeltem Spannkeil (Fig. 7) auf ihnen gelagert sind. Es ist hierbei 

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 zu beachten, dass die äussersten Bohrstangen jeder Reihe nicht stärker gekrümmt sein dürfen, als dies oben erwähnt wurde, damit die Maschine tadellos arbeitet. 



   Die Spitzen e sämtlicher Bohrstangen d liegen in derselben lotrechten Ebene ; im übrigen Teil werden die Bohrstangen durch Führungen i in der gewünschten Lage zueinander gehalten, 
 EMI2.1 
 gleichzeitig sämtliche Schnurscheiben g und dadurch die Bohrstangen d selbst in Drehung versetzt. Zu dem Zweck besitzt die Welle   j   eine Holzmuffe r, in der Rillen für die Schnurtriebe eingedreht sind. Der Zeichnung gemäss nimmt jede Hohlkehle der Muffe   r Zwei Schnüre I auf   (Fig. 3), die zu zwei sich in derselben lotrechten Ebene drehenden Schnurscheiben g gehören, doch könnte zur Verbesserung des Betriebes die Muffe r auch für jede Triebschnur eine besondere Hohlkehle erhalten. 



   Der zu bohrende Bürstenkörper wird zwischen den Backen m eines Schraubstockes eingespannt, der auf einem nach Art eines Drehbanksupportes ausgeführten Schlitten n gelagert ist, welcher auf der Bank b eine doppelte Bewegung ausführen kann ; er kann nämlich vorwärts oder rückwärts bewegt und gehoben oder gesenkt werden. Die Lage des Bürstenkörpers im Schraubstock wird durch einen kleinen Anschlagwinkel s geregelt, der mittels Schraubentriebes eingestellt werden kann. 



   Befinden sich die Bohrstangen in Drehung und ist der Schlitten in der erforderlichen Höhe mittels der Kurbel p eingestellt, so wird der Bürstenkörper zwischen den   Schraubstockbacken nt   eingespannt und alsdann mittels der Kurbel q der Schlitten vorgeschoben, bis die Bohrstangen Löcher von der gewünschten Tiefe in den Bürstenkörper gebohrt haben. 



   Wie ohne weiteres zu ersehen ist, kann eine der Erfindung entsprechende Bohrmaschine überall da benutzt werden, wo es sich darum handelt, gleichzeitig eine grosse Anzahl kleiner, dicht nebeneinanderliegender Löcher zu bohren.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.2 Stahlstangen bestehen, die fächerförmig in mehreren Reihen übereinander entsprechend der Anzahl der zu bohrenden Löcher derart angeordnet sind, dass die staffelförmig angeordneten Antriebsscheiben auf der den arbeitenden Enden der Bohrer entgegengesetzten Seite Platz finden und die Arbeitsenden der Bohrer parallel zueinander liegen.
AT82153D 1912-01-23 1913-01-13 Bürstenbohrmaschine. AT82153B (de)

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FR82153X 1912-01-23

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ID=8727244

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