<Desc/Clms Page number 1>
Dynamomaschine für konstante Spannung bei veränderlicher Umdrehungszahl.
Vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auf jene Art von Dynamomaschinen. deren Anker eine schraubenförmige Bewegung längs seiner Welle vollführen kann, die nach Erreichen einer vorbestimmten Geschwindigkeit durch das Ansteigen des Zuges zwischen dem Anker und dem Feldmagneten hervorgerufen w :
rd ; durch diese Bewegung kann entweder eine Verbindung zwischen der Batterie und der Dynamomaschine hergestellt oder die Antriebskraft von der den Anker tragenden Welle abgeschattet werden, um die Geschwindigkeit zu erniedrigen, nachdem ein bestimmtes Mass derselben erreicht worden ist j schliesslich kann diese Bewegung auch dazu benutzt werden, die Spannung zur Gänze durch den Widerstand zu regeln, welchen die von den Polen durch den Anker hindurchgehenden magnetischen Kraftlinien finden, wobei dieser Widerstand durch veränderliche Grossen von Luftzwischenräumen entsteht.
Die Elfindung ist Insbesondere für jene Arten von Maschinen verwendbar, wo an Kraft gespart und eine automatische Regulierung zur Aufrechterhaltung einer gleichartigen Leistung solcher Maschinen erzielt werden soll, die bedeutenden Geschwindigkeitsschwankungen unterliegen.
EMI1.1
oder mehreren Schraubennuten zu versehen, die in geometrischer Progression ansteigen bzw. allgemein von veränderlicher Steigung sind, so dass die Scf1faubenbewegung des Ankers in der Längsrichtung allmählich durch den grösseren Widerstand der Nut abgebremst wild, der durch die allmählich sich verringernde Steigung dieser Nute hervorgerufen wird.
Die Erfindung soll in ihrer Anwendung aut Stromerzeuger beschrieben werden, die in
EMI1.2
schwindigkeiten aufrecht erhalten, ohne dass durch Widerstandsspulen Kraft verbraucht würde.
EMI1.3
laufrichtung und Fig. 2 ein Schnitt durch eine Maschine, die für beide Umlaufrichtungen bestimmt ist.
Der Anker 1 mit dem Kommutator : 2 und den Bürsten 3 ist auf einer Hülse 4 aufgesetzt, in der die Antriebswelle J liegt, die mit einer oder mehreren Schraubennuten 6 versehen ist, deren Steigung sich nach einer geometrischen Progression ändert.
Am Ende der Hülse 4 sind Löcher 7 für die Aufnahme von Kugeln 8 vorgesehen, welche in der Nut 6 liegen und durch einen Ring 9 in ihrer Lage erhalten werden, der vermittelst der Überwurfmutter 10 fest auf der Hülse J befestigt ist. Der Ring 9 bildet mit einem äusseren Ring 12 eine Laufbahn für Kugeln 11 mit dem Ring 12 ist ein weiterer Ring 13 verbunden, der die Bürstenhalter 14 trägt. \n der Unterseite des Ringes 13 sitzt eine Stange 1. 5, die zwischen Anschlagleisten 16, 16 spielt, welche an den am Gehäuse 16b befestigten Armen 16a einstellbar befestigt sind. Diese Einrichtung dient zur Umstellung der Bürsten entsprechend der Relativbewegung zwischen Anker. und Feld.
An beiden Enden der Welle 5 sitzen lose Pufferscheiben 17 mit aufgeschraubten Reglungs-
<Desc/Clms Page number 2>
rädern 18,'18, gegen welche sich Federn 20, 20 stützen, die andrerseits an fixenBunden 19, 19 anliegen.
Der Anker 1 wird in seiner Normalstellung in bezug auf die Magnetpole 21, 21 durch die Federn 20, 20 erhalten, deren Spannung mittels der Reglungshandräder 18, 18 auf den Pufferscheiben 17, 17 einstellbar ist ; der Anker 1 wird in dieser Stellung bis zur Erreichung einer bestimmten Leistung erhalten, während bei plötzlicher Vergrösserung der Antriebsgeschwindigkeit der Welle du der zurückbleibende Anker 1 ein Andrücken der Hülse 4 mit ihrer Kugel 8 an die ansteigenden Nuten 6 der Welle 5 und damit eine Schraubenbewegung des Ankers 1 in einer solchen Richtung hervorrufen wird, dass er sich aus dem magnetischen Feld bewegt.
EMI2.1
gesetzter Richtung, d. h. also aus einem schwächeren zurück in ein stärkeres magnetisches Feld stattfinden.
Die Ausführung der Maschine nach Fig. 2 wird gewählt, wenn die Maschine betriebsmässig in beiden Richtungen umlaufen können soll.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Konstruktion wird bei einer Drehungsrichtung- weg vom Beschauer der zurückbleibende Anker 1 sich nach links und bei umgekehrter Drehungsrichtung sich nach rechts bewegen, wobei die Bürsten 3 durch den den Ring 13 tragenden und auf den Kugeln 11 laufenden Ring 12 entsprechend dem geänderten Umlaufsinn des Ankers, verstellt werden, und zwar vermittelst der Stange 15, welche an eine der beiden Anschlagleisten 16, 16 zu liegen kommt, die entsprechend eingestellt sind. Die Steigung der Nut 6 nimmt von einem mittleren Punkt aus nach beiden Richtungen hin ab.
Die Reglungsvorrichtung für die Leistung kann derart eingestellt werden, dass sowohl bei der Vorwärts-als auch bei der Rückwärtsbewegung bei Änderung der Geschwindigkeit die Leistung konstant erhalten wird oder es kann die Einstellung auch so getroffen werden, dass in einem Umlaufsinne die Leistung konstant ist und bei der entgegengesetzten Bewegung konstant, aber höher wie bei der ersten Bewegung ist ; selbstverständlich kann auch
EMI2.2