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Vorrichtung zur Veränderung der Selbstinduktion, im besonderen für die drahtlose Nachrichten- übermittlung.
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen eine kontinuierliche Selbstinduklions- änderung dadurch erzielt wird, dass das ganze Gebilde rautenförmig zusammengelegt und auseinandergezogen wird. Mit diesen bekannten Vorrichtungen weist der Erfindungsgegenstand eine gewisse äussere Ähnlichkeit auf, insofern, als auch hier eine rautenförmige Zusammenlegung der Leiteranordnung erfolgt. Verschieden gegenüber dem BLkc1l1nten ist abcr der Erfindungsgegenstand durch die Leiteranordnung.
Denn bei den bekannten Vonichtungen besitzt die Leiteranordnung die Eigenschaft, dass die einzelnen Teile der Spulenwi'-khmgen, welche mit der Bewegungsrichtung einen Winkel einschliessen und dadurch während der Bewegung an Teilen höheren Potentials vorübergeführt werden, zur Vermeidung der durch diese Potentialdifferenz hervorgerufenen schädlichen Wirkungen ausserhalb der Spulenebene verlegt sind. Im Gegensatze hierzu werden nach vorliegender Erfindung die Leiter so angeordnet, dass niemals Teile der Leiteranordnung an Teilen höheren Potentials vorüber-
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ebene verlegt zu werden brauchen.
Die bekannten Einrichtungen zeigt Fig. x. Der Strom tritt bei 1 in das Variometer ein, durchläuft dasselbe in der Richtung der eingezeichneten Pfeile und tritt bei 2 wieder aus. Durch die Pfeile 3, 4, 5 und 6 sind die von den vier Seiten der Raute erzeugten Einzelnfelder bezeichnet, während 9 das resultierende Gesamtfeld ist. Die ausserhalb der Spulenebene verlegten Leiterteile sind mit 7 und 8 bezeichnet. Die Leiteranordnung nach
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Leiters und 10 die Fe1drichtung bedeutet, die senkrecht zur Ebene der Stromschleife liegt. Solche Leiter, wie Fig. 2 zeigt, erden je nach Bedarf beliebig viel in Serie oder parallel
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Selbstinduktion hat ihren kleinsten Wert bei kleinster Fläche des Variometers, die Spannung ist dabei ein Minimum.
Bei der erfindüngsgemässen Anordnung der Leiter kommen demnach Spannungen gegeneinander führender Leiter erst dann einander nahe, wenn sie keine Spannung mehr gegeneinander führen. In demselben Masse nämlich, wie die Annäherung der Leiter erfolgt, nimmt die Selbstinduktion und damit die Spannung der Leiter ab.
Eine besondere Ausgestaltung der Vorrichtung zeigt Fig. 3, in welcher starre Stromleiter, z. B. Metallstäbe, durch Gelenke miteinander verbunden werden, so dass sie zusammen und auseinander geklappt werden können. Hat man z. B. eine Fläche, bei der je zwei einander gegenüberliegende Stromleiter in jeder Stellung einander parallel bleiben, so fallen bei vollständiger Zusammenlegung der Leiter je zwei nicht einander parallele Leiter aufeinander.
Das Kennzeichen der Leiteranordnung nach vorliegender Erfindung ist, dass die Fläche des Variometers durch Zusammenlegen der Leiteranordnung bis auf Null verkleinert werden kann, wobei die veränderliche Fläche von einem Strom in gleicher Richtung umflossen wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Veränderung der Selbstinduktion, bei welcher eine Leiteranordnung rautenförmig zusammengelegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteranordnung so gewählt ist, dass die veränderliche Fläche vom Strom in einer Richtung umlaufen wird, wobei die Bewegung der Leiter derart erfolgt, dass die Spannung der Leiter gegeneinander bei Annäherung derselben aneinander bis zu Null sinkt.
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